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Interview: Mit Innovationen Krisen meistern

Zielgruppe in diesem Jahr ist also ganz klar die Medizinbranche. Wo würden Sie den Wirtschaftsstandort Konstanz diesbezüglich verorten? Mit BioLAGO und dem HIP-Net haben Sie ja bereits große Netzwerke vor Ort.

Um den Transfer zwischen einzelnen Unternehmen, aber auch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gezielt zu fördern, unterstützt die Stadt Konstanz seit Jahren verschiedenste Netzwerke. Im Bereich Life Science und Healthcare spielt das länderübergreifende Netzwerk BioLAGO eine herausragende Rolle. Ursprünglich aus einem informellen Stammtisch entstanden, vertritt BioLAGO heute die Interessen von über 65 Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Biowissenschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und hat sich mittlerweile als „5. Bioregion Baden-Württembergs“ etabliert.

Was erwarten Sie von der diesjährigen Veranstaltung? Kann der Erfolg vom letzten Jahr wiederholt oder sogar noch gesteigert werden?

Ich gehe fest davon aus, dass wir den Erfolg der letztjährigen Veranstaltungen nochmals steigern können. Das Thema Gesundheitsmanagement ist aktueller denn je und durch unser Netzwerk BioLAGO haben wir einen entscheidenden Schlüssel für eine erfolgreiche Veranstaltung. Auch unser Veranstaltungspartner die K.O.M. GmbH hat sich in den letzten Jahren auf diesem Sektor als Spezialist einen Namen gemacht und zahlreiche Unternehmen erfolgreich beraten. Ich denke, dass wir mit dieser geballten Unterstützung nur gewinnen können.

Wie sehen Sie die Zukunft des Konstanzer Unternehmertages? Werden Sie bei anhaltendem Erfolg aus dem Event eine jährliche Veranstaltungsreihe machen?

Meiner Meinung nach wird der Netzwerkgedanke zunehmend wichtiger für Unternehmen und Wirtschaftsstandorte. Nur so ist es heutzutage möglich, neue Synergien und gewinnbringende Kontakte zu finden. Für uns bietet sich die Chance, unserer Region mit einer regelmäßigen hochkarätigen Veranstaltung und renommierten Experten überregionale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Daher planen wir auch, den KN-UT jeweils im Frühjahr oder Herbst eines jeden Jahres stattfinden zu lassen.

Was wären Ihre Meinung nach noch Themen, die gerade in Konstanz für zukünftige Veranstaltungen relevant wären? Sind Krisenthemen noch immer ein Hauptaufhänger?

Die Grundidee des KN-UT ist der Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger Innovationen. Grundsätzlich sollte also das Thema Innovation als Leitthema bei allen Unternehmertagen positioniert werden. Die Attraktivität unserer Veranstaltung entsteht insbesondere auch dadurch, dass aktuelle Themen behandelt werden, um neue und innovative Denkansätze zu erhalten, mit denen die Zukunft positiv gestaltet werden kann. So behandelte der 1. KN-UT beispielsweise intensiv die Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen und Folgen. Für den 2. KN-UT beleuchten wir die verschiedenen Branchen im Gesundheitswesen, die zwar relativ stabil durch die Wirtschaftskrise gehen, aber dennoch vereinzelt mit starken Problemen in einzelnen Sektoren zu kämpfen haben. Unser Ziel ist letztendlich die Schaffung einer branchenübergreifenden Dialogplattform zur Behandlung kritischer und aktueller Zeitgeschehnisse.

Können Sie unseren Lesern zum Abschluss noch drei gute Gründe nennen, warum niemand dieses Jahr den 2. Konstanzer Unternehmertag verpassen sollte?

In einer zunehmend dienstleistungsorientierten Wissensgesellschaft wird die Vernetzung der lokalen Betriebe sowohl untereinander, als auch zu Wissenschaft und Forschung immer wichtiger. Hier bietet der KN-UT sowohl für Unternehmen als auch für Forschungseinrichtungen und sonstige Institutionen eine hervorragende Plattform, um gemeinsam über den Tellerrand hinauszuschauen, neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzuspannen. Durch die überregionale und praxisnahe Ausrichtung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, mit renommierten Referenten aus Hochschulen und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und an den Thementischen zu diskutieren.

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Wirtschaftsstandort Konstanz und der Wirtschaftsförderung erhalten Sie unter Konstanz.de.

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