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	<description>Ihr Online-Magazin für Wirtschaftspsychologie und Innovationsmanagement</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 06:26:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Werteorientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Besonders in Familienunternehmen verankert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Familienunternehmen sind als größter Arbeitgeber, Ausbilder und Steuerzahler das Rückrat der deutschen Wirtschaft. Was sie erfolgreich macht, hat eine neue Studie untersucht und 127 Führungskräfte deutscher Familienunternehmen sowie von Kapitalgesellschaften mit breit gestreuten Eigentumsanteilen befragt. Auf Platz eins steht nach Ansicht von 84 Prozent der Befragten die Einheit von Eigentum und Führung. Demnach ist nicht die Größe eines Unternehmens ausschlaggebend, sondern der bestimmende Einfluss der Unternehmerfamilie. Das identitätsstiftende Wertesystem gehört nach Ansicht von 81 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren, weil Familienunternehmen stärker als Publikumsgesellschaften eine Unternehmenskultur pflegen, die auf nachhaltigem Erfolg, regionaler Verankerung, Wertschätzung der Mitarbeiter und einem Wir-Gefühl ausgerichtet ist. 76 Prozent der Befragten sehen in der langfristigen Orientierung einen der bedeutendsten Erfolgsfaktoren. So stehen bei Familienunternehmen nicht die Interessen der Anleger und die kurzfristige Gewinnorientierung im Mittelpunkt, sondern die generationenübergreifende Sicherung des Unternehmens. Damit gehen bewährte Geschäftsprinzipien, gewachsene Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie die langfristige Bindung der Mitarbeiter einher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Veränderungsmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 06:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst Führungskräfte überzeugen, dann Veränderungen anstoßen! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der effektivste Weg, Veränderungen in einem Unternehmen zu implementieren ist es, zunächst alle wichtigen Führungskräfte zu überzeugen. Das zeigt eine Studie des Stanford-Professors Charles O&#8217;Reilly. In seiner Forschung fand der Professor für Organizational Behavior an der kalifornischen Stanford Universität gemeinsam mit seinen Kollegen heraus, dass die Unterstützung einer bestimmten Veränderung durch Führungskräfte aller Hierarchiestufen dazu führt, dass die durch die Veränderung bewirkte Leistungsverbesserung schneller und vollständiger realisiert wird, als wenn diese konsistente Unterstützung fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Unsere Forschung zeigt, dass effektive Veränderungen weniger vom Handwerkszeug abhängen – also davon, welche neuen Technologien man braucht und welche Prozeduren man befolgen muss – , sondern mehr davon, wie überzeugt die Manager aller Ebenen von der Veränderung sind&#8221;, sagt Jennifer Chatman, Professorin an der Haas School of Business an der University of California in Berkeley. &#8220;Unser Rat an die CEOs lautet daher, mehr Zeit damit zu verbringen, ihre Führungskräfte umfassend zu informieren und zu überzeugen, bevor sie sich ernsthaft um Veränderungen bemühen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kutzers Kommentar: Vor Warnungen wird gewarnt!</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/finanzen/kutzers-kommentar-vor-warnungen-wird-gewarnt</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Medieneinfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftslage]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht wird irgendwer irgendwann einmal einen Index für die Volatilität der Nachrichtenlage kreieren. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise und dem tiefen Einbruch der Weltwirtschaft 2009 lässt sich eine ungewöhnliche Wechselhaftigkeit der Stimmung in Wirtschaft und Börsen beobachten. Beim genauen Hinsehen ist aber zu erkennen, dass im Zeitalter dramatischer Globalisierung die grenzenlosen elektronischen Medien über ihre Rolle als Nachrichtentransporteure und kritische Begleiter hinausgewachsen sind: Presse, Funk, Fernsehen und insbesondere das Internet sind zu Verstärkern von Stimmungen und Preistrends geworden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vielleicht wird irgendwer irgendwann einmal einen Index für die Volatilität der Nachrichtenlage kreieren. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise und dem tiefen Einbruch der Weltwirtschaft 2009 lässt sich eine ungewöhnliche Wechselhaftigkeit der Stimmung in Wirtschaft und Börsen beobachten. Beim genauen Hinsehen ist aber zu erkennen, dass im Zeitalter dramatischer Globalisierung die grenzenlosen elektronischen Medien über ihre Rolle als Nachrichtentransporteure und kritische Begleiter hinausgewachsen sind: Presse, Funk, Fernsehen und insbesondere das Internet sind zu Verstärkern von Stimmungen und Preistrends geworden. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-692" title="Neues Bild" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ist Ihnen aufgefallen, dass in den Medien immer öfter gewarnt wird? Zum einen sind es die Kollegen selbst in ihren Berichten, Kommentaren und Kolumnen. Zum anderen werden schon fast leidenschaftlich Experten (z.B. Volkswirte, kritische Autoren, oppositionelle Politiker) gesucht und dann zitiert, die bedenkenträgerhaft eine positive Entwicklung relativieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich behaupte: Uns ist in den vergangenen Jahren die reine Freude verlorengegangen – zumindest wenn es um politische und wirtschaftliche Ereignisse geht. Beim Sport sieht das seltsamerweise ganz anders aus: Vor allem durch den Fußball hat sich das Bild von den Deutschen im Ausland klar aufgehellt. Das bewegende „Wir“-Gefühl, 2006 wie 2010 veranschaulicht durch Millionen von Fähnchen und global verbreitet durch unglaublich schöne Fernsehbilder, hat historische Qualität, weil es nichts mit Nationalismus, noch nicht einmal etwas mit dem Aufkommen von Patriotismus zu tun hatte. Auch gab es keine gravierenden Einschränkungen. „Wir“ alle waren uns einfach einig in der Freude.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute muss ich insbesondere Sie warnen, geschätzte Anlegerinnen und Anleger. Denn in diesen Tagen zeigt sich erneut, wie sehr die Tagesaktualität von den Realtime-Online-Medien global verstärkt wird und damit die Stimmung übermäßig beeinflusst. Der in solchen Phasen typische Gleichlauf der wichtigsten Anlageklassen lässt zwei wichtige Schlussfolgerungen zu: Alle Märkte werden  nach wie vor von Finanzanlegern – man könnte auch Spekulanten sagen – bestimmt. Und wenn (fast) alles zugleich rauf oder runter geht, wird die das Risiko streuende Diversifikation der Investments naturgemäß sehr schwierig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Schon am Nachmittag des 10. August hat mich eine beliebte Nachrichtenseite mit der Headline „Inflation steigt deutlich“ maßlos geärgert. Selbst die Überschrift „Preisauftrieb leicht verstärkt“ im Wirtschaftsteil meiner Regionalzeitung tags darauf würde ich nicht zulassen. 1. Wir haben keine Inflation. 2. Die „Inflation“ ist keineswegs deutlich gestiegen. 3. Wenn die Lebenshaltung in einem Berichtsmonat um eine Nachkommastelle auf 1,2% steigt, dann ist dies immer noch anhaltende Preisstabilität! Warum sich aufregen? Ich versuche mir als Medienmensch stets vorzustellen, was wir in der Öffentlichkeit anrichten können, wenn wir allzu sehr zuspitzen wollen, wenn dann schlechte Nachrichten herauskommen, die zu Fehlentscheidungen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jüngstes Beispiel ist die Veröffentlichung des deutschen Bruttoinlandsprodukts fürs zweite Quartal. Pressemitteilung Nr. 284 vom 13. August 2010: Das Statistische Bundesamt meldet „BIP im zweiten Quartal 2010 mit Rekordzuwachs“. Im ersten Satz heißt es dann „Die deutsche Wirtschaft holt rasant auf …“ und etwas später „…Der Zum Jahreswechsel 2009/2010 ins Stocken geratene Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich damit eindrucksvoll zurückgemeldet.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wunderbar. In diesem Maß völlig überraschend. Doch reagierte die Börse, die noch unter dem Eindruck der von den amerikanischen Lageberichten ausgehenden Unsicherheit stand, nicht spürbar. Im Gegenteil, gleichzeitig mit der unerwartet guten Wachstumszahl wurden skeptische Stimmen gesucht, die warnten. So gab es Headlines, die vorsorglich vor „Wachstumseuphorie“ warnten. Der Gipfel: Das BIP-Wachstum selbst ist von Kollegen schon als Ausdruck deutscher Euphorie gewertet und in die Berichte integriert worden. Typisch, aber immerhin sachlich die „Welt am Sonntag“ vom 15. August, denn sie titelte „Die Wirtschaft boomt, aber die Zweifel wachsen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts gegen eine kritische Analyse von Zahlen und Fakten, natürlich nicht. Aber bitte mit Priorität und Augenmaß! Warum bestätigen die Medien durch Platzierung und Formulierung mehr denn je die Uralt-These von „Bad news are good news“? Warum sollte ein Unternehmen mutig Neues unternehmen – sprich: investieren –, wenn ihm positive Marktindikatoren von den Medien vermiest werden? Ist es nicht natürlich, wenn Etats von Marketingabteilungen gekürzt werden, wenn überall vom drohenden Ende des Wachstums gewarnt wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fatale ist die Kurzlebigkeit der „Nachrichten-Volatilität“, denn die Autoren vergessen heutzutage ganz schnell, was sie vor wenigen Tagen oder Wochen formuliert hatten. Beispiel: Erst wird vor einem festen Euro gegenüber dem Dollar und den Folgen gewarnt, wenig später schwenkt die Kommentierung um verstärkt eine Schwächeneigung des Euro (obwohl die Exporteure jubeln), und im Sommer 2010 melden sich die Bedenkenträger mit der Warnung, die Erholung des Euro könnte schädlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, wir haben keine Inflation, sind davon auch noch weit entfernt. Inflationär ist allerdings das ständige Beschwören der „Unsicherheit“ in der Öffentlichkeit. Es verhindert die Ausbreitung von Optimismus. Ganz abgesehen davon: Manche Marktbeobachter haben offenbar nicht begriffen, dass Märkte, insbesondere die mit Börsencharakter, von der Unsicherheit leben – es käme zu keiner Kursbildung, wenn alle Anleger der gleichen Auffassung wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst versuche die Nachrichten-Volatilität zu glätten, indem ich meine Erfahrungen dazu mische. Das Ergebnis ist das Gegenteil der geschilderten Warnungen, denn: Seit ein paar Wochen schon signalisiert mir mein Bauch, ich möge endlich zu meinem tief verwurzelten, grundsätzlichen Optimismus zurückkehren. Vor wenigen Wochen ist es gelungen. Auslöser war der „Zuspruch am Morgen“ des Kasseler Pfarrers Karl Waldeck, ausgestrahlt samstags ganz früh im Ersten Programm des Hessischen Rundfunks. Seine Worte haben mich (ich bin kein Mann der Kirche) tief beeindruckt, so tief, dass ich mir den Text bei den HR1-Kollegen beschafft habe. Ich möchte Ihnen diesen Zuspruch, der zunächst einmal mit Kapitalanlage nichts zu tun hat, nicht vorenthalten:</p>
<p style="text-align: justify;">„Am Sonntag 4:1 gegen England, am Mittwoch neun Stunden Bundespräsidentenwahl und heute nun gegen Maradonas Argentinien. Da braucht man Kondition; also spätestens morgen tief durchatmen und ausspannen. WM und Staatsoberhaupt in einem Atemzug zu nennen &#8211; passt das eigentlich zusammen? Ich bin mir sicher &#8211; Ja: Natürlich liegen die Unterschiede auf der Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bei beiden &#8211; Bundespräsident wie bei unserer Mannschaft – geht es um unser Land, um unsere Nation. Wir können es immer wieder hören und lesen: Die deutsche Gesellschaft entwickelt sich immer weiter auseinander, die Unterschiede wachsen: zwischen Arm und Reich, in der Bildung, in der Vielfalt der Lebensstile. Nun will gewiss keiner den Einheitsbürger, aber man fragt sich doch: Was hält diese Gesellschaft eigentlich noch zusammen? Gibt es etwas, gibt es Menschen oder Institutionen, die über alle Unterschiede hinweg die Gesellschaft zusammenhalten?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundespräsident soll so ein Mann sein; er soll über den politischen Streit hinweg Präsident und Anwalt aller Bürger sein. In seinen Reden soll er Orientierung geben. Das kann durchaus gelingen, einige Vorgänger Christian Wulffs haben das geschafft. Und deshalb ist es fair, dem neuen Präsidenten – so schwierig die Wahl auch war – eine Chance zu geben. Eine schwere Geburt sagt nichts darüber aus, wie das Kind sich entwickeln wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Fußballweltmeisterschaft fügt – wie schon das Sommermärchen 2006 – die Gesellschaft zusammen. Die Nation trägt Schwarz-Rot-Gold, und doch ist nichts von unangenehmem Nationalismus zu spüren. Die Begeisterung für das deutsche Team kommt eher leicht daher. Das ist gut so. Ich wünschte mir, dass dieser Elan und diese Gelassenheit auch nach der WM bei allen anstehenden Problemen des Alltags bleiben mögen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute fiebert ab 16 Uhr die Nation. Meine Prognose: Ihr schafft es, Jungs – und ich bin dankbar, dass es bei euch nicht neun Stunden dauern wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Soweit Pfarrer Waldeck. Er hat mit seinem Optimismus für den Fußball Recht behalten. Entscheidend ist für mich aber seine Schlussfolgerung, stets mit einer Kombination von Elan und Gelassenheit an die Probleme heranzugehen. Beide Elemente fehlen uns allzu oft, wenn es in der Wirtschaft und auf den Kapitalmärkten kriselt. Dann kommt es eher zu einem lauten Wettbewerb der Kassandras und Besserwisser. Es stimmt einfach nicht, behaupte ich hier und heute, dass Staatspleiten und Inflation unausweichlich sind. Deshalb: Egal, was wir kurz- und mittelfristig noch verkraften müssen, die Zeit der Schwarzseher läuft ab. Es ist vielmehr die Zeit für willensstarke, engagierte Entscheider mit Durchsetzungsvermögen und einem langfristigen Horizont – wie Joachim Löw. Dabei sollten wir, gut vorbereitet, weniger verkrampft und mit mehr Lockerheit auftreten, als es im Land der Bedenkenträger sonst üblich ist – wie unsere Nationalmannschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">PS.: Soeben erreicht mich die Mail mit der Überschrift „Verbandsumfrage: Optimismus unter deutschen Familienunternehmern wächst“.</p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Hermann Kutzer erhalten Sie unter <a href="http://www.hermannkutzer.de">www.hermannkutzer.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Buchtipp: Ehrlichkeit fördert das Bruttosozialprodukt</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/aktuelles/buchtipp-ehrlichkeit-fordert-das-bruttosozialprodukt</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttosozialprodukt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Fetchenhauer]]></category>
		<category><![CDATA[Goebbels]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die finanzielle Ehrlichkeit in der Wirtschaftskultur führt zu Produktivität und Wohlstand. Daher prosperieren z.B. Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden. Am unteren Ende der Ehrlichkeitsskala rangieren in Europa Portugal und Spanien mit defizitären ökonomischen Folgen. Zu diesen Ergebnissen kommen Prof. Dr. Detlef Fetchenhauer und Kollegen (Universität Köln) in mehreren Studien. Deutschland sehen die Wissenschaftler in einem bereits problematischen Mittelfeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die finanzielle Ehrlichkeit in der Wirtschaftskultur führt zu Produktivität und Wohlstand. Daher prosperieren z.B. Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden. Am unteren Ende der Ehrlichkeitsskala rangieren in Europa Portugal und Spanien mit defizitären ökonomischen Folgen. Zu diesen Ergebnissen kommen Prof. Dr. Detlef Fetchenhauer und Kollegen (Universität Köln) in mehreren Studien. Deutschland sehen die Wissenschaftler in einem bereits problematischen Mittelfeld.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Klima von Ehrlichkeit und Vertrauen sind z.B. die sogenannten „Transaktionskosten“ geringer: Der Aufwand für „wasserdichte“ Verträge und der Kontrollbedarf bleiben niedrig, teure Rechtsstreitigkeiten entfallen. Jedes Engagement wird generell komplikationsärmer. Investitionen in Forschung und Entwicklung fallen leichter, wenn kein Plagiatismus oder Ideendiebstahl befürchtet werden muss. Der Anreiz zur Investition in die eigene Ausbildung ist in einer Gesellschaft mit einem hohen Maß an Ehrlichkeit ausgeprägter.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Atmosphäre des Vertrauens kann die Auswahl von Mitarbeitern stärker anhand ihrer formalen Qualifikation getroffen werden. Mitglieder einer solchen Gesellschaft haben somit einen Anreiz zur Investition in ihre Ausbildung, da dies bei der Bewerberwahl berücksichtigt wird. Ist das Maß der Ehrlichkeit in einer Gesellschaft jedoch gering, spielt die Verwandtschaft oder persönliche Bekanntschaft eines Bewerbers eine gewichtige Rolle, da so die Vertrauenswürdigkeit sichergestellt wird. Finanzielle Ehrlichkeit stimuliert demnach Investitionen und Innovationen&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Vier Korrelate messen Fetchenhauer für eine hohe Ausprägung von Ehrlichkeit:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>keine oder geringe autoritäre Strukturen und Erziehung</li>
<li>längere Erfahrung in Demokratie</li>
<li>hoher Anteil von Frauen in öffentlichen Ämtern</li>
<li>überwiegend protestantische Tradition der Kultur</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Buchtipp: Detlef Fetchenhauer, Thomas Goebbels: Lügen haben kleine Brieftaschen &#8211; ökonomische Konsequenzen und Determinanten finanzieller Ehrlichkeit im interkulturellen Vergleich in: Erich Witte, Tobias Gollan (Hrsg.): Sozialpsychologie und Ökonomie. Pabst, Lengerich/Berlin 2010, 256 Seiten, ISBN 978-3-89967-613-6</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Innovation heißt Lösungen für Kunden anbieten</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/management/innovation-heisst-loesungen-fuer-kunden-anbieten</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bühler]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Solution Selling]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit NeunSight Live plädiert der CEO der Bühler Motor GmbH, Peter Muhr, für eine  verstärkte Bereitschaft von Unternehmen sich von „alten Gewohnheiten“ zu lösen, um schnell  in einem dynamischen Markt auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu braucht es seiner Meinung nach vor allem motivierte Mitarbeiter, die Veränderungsprozesse mit anstoßen und in die Umsetzung eng eingebunden werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Gespräch mit NeunSight Live plädiert der CEO der Bühler Motor GmbH,  Peter Muhr, für eine  verstärkte Bereitschaft von Unternehmen sich von  „alten Gewohnheiten“ zu lösen, um schnell  in einem dynamischen Markt  auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu braucht es seiner Meinung  nach vor allem motivierte Mitarbeiter, die Veränderungsprozesse mit  anstoßen und in die Umsetzung eng eingebunden werden.<em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_2651.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-675" title="IMG_2651" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_2651-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Sehr geehrter Herr Muhr, viele Branchen hatten und haben noch immer mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Gerade in der Automobilindustrie und der Luftfahrt gibt es Schwierigkeiten? Macht Ihnen das zu schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirtschaftskrise hat Bühler Motor – wie viele andere Unternehmen – nicht verschont. Allerdings verspüren wir einen deutlichen Nachfrageanstieg unserer Kunden in den letzten Monaten. Dies führt zu verhaltenen Optimismus für das Jahr 2010. Positiv wirken sich ab Mitte des Jahres auch die vielen neuen Produktanläufe für uns aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen um in der Krise zu bestehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">„Cash is king“ war die oberste Priorität in der Krise. Begleitend zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstrukturen, waren die Aktivitäten konzentriert auf die Verbesserung und Absicherung des Working Capitals.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn Sie Ihr Unternehmen und dessen Entwicklung mit drei Worten charakterisieren müssten, welche drei würden Sie wählen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Schnell, authentisch und partnerschaftlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Untenehmen bietet eigener Aussage zufolge innovative Antriebslösungen für verschiedene Branchen und ist in mehreren Ländern vertreten. Doch was genau bedeutet für Sie der Begriff Innovation?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Innovation bedeutet für mich, dem Kunden eine Lösung für seine Anforderungen zu bieten, die zukünftigen Marktanforderungen entspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie darf man sich die Umsetzung von Innovationen bei Ihnen vorstellen? Woher stammen die Ideen und welche Prozesse durchlaufen sie bis zur fertigen Lösung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Ideen stammen von motivierten Mitarbeitern, die unsere Fähigkeiten von technologischen Lösungen mit den zukünftigen Marktanforderungen kombinieren können. Als ein Beispiel sei der „Mega-Trend Energiereduktion bzw. CO2-Reduktion“ in der Automobilwirtschaft genannt. Innovativ bedeutet für uns, welche Lösungen können wir unseren Kunden anbieten um diesem Mega-Trend zu folgen. Bei Bühler Motor sind rund zehn Prozent  der Mitarbeiter im R&amp;D-Bereich beschäftigt. Aktives Innovationsmanagement findet sich auch in unseren „Innovations-Workshops“ mit den produzierenden Werken wieder.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wie leben die Mitarbeiter bei Ihnen Innovationen? Welchen Stellenwert hat dieser Begriff im täglichen Arbeitsalltag?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Stellenwert der Innovation ist bei uns sehr hoch. Unser Ziel ist nicht Me-Too-Produkte zu generieren, sondern nur durch unsere innovativen Produkte sichern wir die Zukunft des Unternehmens, damit auch der Arbeitsplätze ab. Und Bühler Motor blickt auf mehr als 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>In Ihrer Firmengeschichte sind sie bereits mehrfach in verschiedene neue Märkte vorgedrungen und haben neue Trends gesetzt. Was muss ein Unternehmen mitbringen, um solche Chancen zu erkennen und auch zu nutzen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Unternehmen muss mindestens ein Ohr am Herzschlag des Marktes haben um Markt- beziehungsweise Umfeldveränderungen frühzeitig zu erkennen. Es muss die Bereitschaft besitzen von „alten Gewohnheiten“ los lassen zu können. Es muss schneller sein, als andere Unternehmen. Und hierzu braucht es motivierte, eigenständig agierende und verantwortungsbewusste Mitarbeiter. Aber auch Eigentümer, die manchmal etwas Geduld mitbringen müssen, bis sich neue Ideen auszahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neben Innovationen ist eines Ihrer Steckenpferde die Verschlankung von Produktionsprozessen. Erst 2009 haben Sie den Lean Production Award im Bereich „Nationaler Mittelstand“ gewonnen. Können Sie sich dort überhaupt noch steigern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, ja. Wir sind schon mit weiteren Themen beschäftigt, die uns in dem Produktionsprozess, der Supply Chain, aber auch den „normalen“ Managementprozessen weiterbringen. Bühler Motor hat unter anderem. auch in 2009 den Axia-Award für seine Unternehmensführung gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Schwerpunkte haben Sie sich als Bühler Motor GmbH für die Zukunft gesetzt? Welche Ziele möchten Sie in naher Zukunft erreichen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Marktseitig sind wir auf einem guten Weg uns das Marktsegment „Medizintechnik“ als weiteres Standbein zu erschliessen. Ein ausgewogenes Markt-, Produkt- und Kundenportfolio soll uns auch die „nächsten 150 Jahre“ Unternehmensentwicklung gewährleisten. Ein Ziel in der näheren Zukunft ist sicherlich unser Erscheinungsbild nach außen mit unseren sehr guten Leistungen in Einklang zu bringen. Denn, der erste Eindruck zählt auch in einer Partnerschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unsere letzte Frage an Sie: Was würden Sie anderen Unternehmen raten, um die Krise schnellstmöglich hinter sich zu lassen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wesentlich ist, die „richtigen Dinge“ die zu tun sind, zu erkennen. Und anschließend die „Dinge richtig“ tun. Die „richtigen Dinge“ heißt, strategisch die richtigen Produkte für seine Kunden anbieten zu können und die „Dinge richtig“ heißt, die Unternehmensprozesse effektiv zu betreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Peter Muhr und der Bühler Motor GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.buehlermotor.de">www.buehlermotor.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Krise in die Boomphase?</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/maerkte/von-der-krise-in-die-boomphase</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Branchen]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[wvib]]></category>

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		<description><![CDATA[Auftragsbücher im Südwesten wieder gut gefüllt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das erste Halbjahr 2010 ist für die Betriebe der mittelständischen Industrie mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 15% überraschend positiv verlaufen. „Die Auftragsbücher sind wieder voll und unsere Mitglieder blicken optimistisch in die Zukunft“, so Klaus Endress, Präsident des wvib und Dr. Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) im Gespräch mit NeunSight Live.</p>
<p>Überdurchschnittlich gut aus der Krise ge<a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/muenzer_endress_20091202_1866632928.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-672" title="muenzer_endress_20091202_1866632928" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/muenzer_endress_20091202_1866632928-300x171.png" alt="" width="300" height="171" /></a>kommen sind die Betriebe aus dem Bereich Kunststoff mit einem Umsatzplus von 21%, gefolgt vom Maschinenbau mit knapp 18% Plus. Alle anderen Branchen liegen deutlich über 10%. Der Fahrzeugbau verzeichnet als einzige Branche noch ein Minus von 6%. Fast 68% der Unternehmen meldeten Umsatzzuwächse im ersten Halbjahr 2010. „Zur Erinnerung: Zum Jahresende 2009 konnten nur 13% Zuwächse verbuchen. 14% der Betriebe erzielten in den ersten sechs Monaten kein Wachstum, bei 18% ist der Umsatz noch mal gesunken. Das sind Werte, die sich 2009 keiner vorstellen konnte. So schlagartig wie die Industrie Ende 2008 den Rückwärtsgang eingelegt hat, so rasant ist sie wieder in Fahrt gekommen. Viele Betriebe arbeiten schon wieder rund um die Uhr, plus Sonn- und Feiertagsschichten, um die paradox gestiegenen Auftragseingänge zu bewältigen“, so Dr. Münzer.</p>
<p>Die Erwartungen sind ähnlich positiv: 58% der Unternehmen rechnen mit einer weiteren Steigerung der Umsätze, 38% mit gleich bleibenden Umsätzen, nur noch 4% mit einer Schrumpfung. Die Konjunktur startet kräftig durch. Wir fühlen uns, als wären wir nach einem Alptraum aufgewacht und draußen scheint die Sonne. Das Schicksal der produzierenden Unternehmen im Südwesten hängt unmittelbar am Export und der Weltwirtschaft. In 60% der Unternehmen sind die Exporte gestiegen, bei 26% auf gleichem Niveau geblieben und nur 14% meldeten einen Rückgang.</p>
<p>„Die Umkehrung der Lage innerhalb eines Jahres wird auch in der Veränderung des Auftragseingangs deutlich“, so Dr. Münzer: „Im ersten Halbjahr 2009 meldeten nur 6% der Unternehmen einen Zuwachs im Auftragseingang, 2010 sind dies 76%. Nach der ersten Hälfte des Jahres 2009 mussten unglaubliche 86 % einen Rückgang verkraften, jetzt sind dies nur noch 12% der Firmen.“ Eine Entwicklung, die auch am Arbeitsmarkt nicht vorbeigegangen ist: In den ersten sechs Monaten des Jahres konnten bereits knapp 30% der Betriebe wieder zusätzliche Mitarbeiter einstellen, der überwiegende Teil (38%) hat keine Veränderung beim Personal vorgenommen, 32% mussten kurz vor dem Ende der Krise ihre Mannschaft  verkleinern.</p>
<p>Auch in der Auslastung der Kapazitäten spiegelt sich der konjunkturelle Aufschwung wieder. Bereits 7% der Produktionsbetriebe sind überausgelastet, mehr als die Hälfte (51%) ist voll ausgelastet und nur noch 42% aktuell unterausgelastet. In der Elektrotechnik/Optik melden sogar 11% der Betriebe Überauslastung. Das passt zu den Meldungen, dass es aktuell schon wieder Engpässe bei elektronischen Bauteilen gibt und die Bestellungen nicht schnell genug abgearbeitet werden können. Beflügelt von den gut gefüllten Auftragsbüchern entwickeln sich die Investitionen wieder positiv. 27% der Unternehmen haben bereits mehr investiert als im Vorjahr, 50% konnten die Investitionen auf dem gleichen Niveau halten und nur 23% haben weniger Geld in neue Projekte gesteckt.</p>
<p>Die Investitionsquote ist ebenfalls im Aufwärtstrend. Nach durchschnittlich 5,8% im zweiten Halbjahr 2009 liegt die Quote zum 30.06.2010 bei 7%. Das zeigt, dass unsere Unternehmen  an sich, ihre Mitarbeiter, ihr Know-how und an ihre Zukunft glauben. Der Blick ins zweite Halbjahr signalisiert weiter Zuversicht: 30% der Unternehmen planen mehr zu investieren, 60% wollen ihr Investitionsvolumen halten und nur noch 10% rechnen mit weiteren Kürzungen.</p>
<p>Auch die Erträge haben sich positiv entwickelt, sind aber sicher noch ausbaufähig. Im 1. Halbjahr des Vorjahres bezeichneten ca. 61% der Unternehmen ihre Ertragslage als schlecht, 2010 sind dies nur noch 24%. Nach den ersten sechs Monaten in 2009 meldeten 29% befriedigende Erträge, zum 30.06.2010 waren es 54% der Unternehmen. Von guten Erträgen berichten 22% &#8211; dieser Wert hat sich gegenüber dem Vorjahr (10%) verdoppelt. „Die mittelständischen Unternehmen im Verbandsgebiet haben das tiefe Tal der Wirtschaftskrise hinter sich gelassen. Der Konjunkturmotor zieht wieder. Bei manchen Betrieben läuft es auf Hochtouren. Bei anderen ist es (noch) nicht so weit“, so der wvib-Präsident Klaus Endress und fügt hinzu, dass die neuen Herausforderungen plötzlich wieder die altbekannten sind: Es fehlen schon wieder gute Arbeitskräfte. Die Nachfrage nach Zulieferteilen kann nicht in der gewünschten Lieferzeit befriedigt werden. „Nach dem was unsere Mitgliedsunternehmen hinter sich haben, sind das sicher die eher angenehmen Problemstellungen“, so der wvib-Präsident.</p>
<p>Einen Seitenhieb auf die Politik will sich Klaus Endress aber trotz der guten Entwicklung nicht verkneifen. „Die Krise wurde abgefedert, durch Kurzarbeit und milliardenschwere Konjunkturprogramme, die nichts bringen, außer neuen Schulden für die nächsten Generationen. Ob aus der Krise Lehren gezogen werden können, wage ich zu bezweifeln, weil die Auswirkungen für den Einzelnen und für die Unternehmen nicht zwingend dazu führen, dass ein Umdenken einsetzt.“</p>
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		<title>Sind Frauen treuere Kunden als Männer?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 11:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Markenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Untersuchungen zeigen, dass Frauen persönliche Beziehungen schätzen, während Männer Unternehmen treu sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es heißt oft, dass Frauen treuer sind als Männer. Von dieser Vermutung ausgehend haben Forscher eine Reihe von Experimenten durchgeführt, um Männer und Frauen in Bezug auf ihre Kundentreue zu vergleichen.</p>
<p>Sie fanden heraus, dass beide Geschlechter als Kunden Bindungen aufbauen. Während Männer jedoch dazu tendieren, einem Unternehmen oder einer Marke treu zu sein, schätzen Frauen persönliche Beziehungen zu individuellen Dienstleistungsanbietern wie einem bestimmten Friseur oder Verkäufer.  Jeder hat geschlechtsunabhängig ein hohes Zugehörigkeitsbedürfnis“, so Prof. Stiyn von Osselaer von der Rotterdamer School of Management.. „Dieses Zugehörigkeitsbedürfnis richtet sich jedoch auf unterschiedliche Dinge. Frauen stehen unseren Feststellungen nach in Wechselwirkung mit Individuen, Männer mit Gruppen.“</p>
<p>Diese Ergebnisse haben Konsequenzen darauf, wie Unternehmen ihr Marketing für Männer und Frauen gestalten und ihre Dienstleistungen anpassen müssen. „Vermarkter sollten dafür sorgen, Frauen als Individuen zu behandeln und diese Eins-zu-eins-Beziehungen zu fördern&#8221;, sagten die Forscher. Sie haben auch Folgen für die Machtbeziehungen innerhalb von Unternehmen. Die Beziehungen von Frauen zu Individuen können laut den Forschern so stark sein, dass, wenn ein bestimmter Dienstleister ein Unternehmen verlässt, eine Kundin ihm/ihr mit höherer Wahrscheinlichkeit folgt.</p>
<p>„Man trifft selten auf Geschäfte für Herrenbekleidung, die nur von einer oder zwei Personen geführt werden&#8221;, sagte Professor van Osselaer. „Solche Boutiquen für Frauen sind jedoch sehr verbreitet. Frauen tendieren zu engen Kundenbeziehungen mit ihrem Friseur – Männer für gewöhnlich nicht. Sie sind vielleicht einem bestimmten Friseursalon treu, meistens jedoch nicht dem Friseur.“</p>
<p>Die Forschungsarbeit wurde durchgeführt von: Stijn von Osselaer, Professor für Marketing an der Rotterdam School of Management der Erasmus-Universität in den Niederlanden, Valentyna Melnyk, Hauptdozentin an der Waikato Management School der Universität von Waikato in Neuseeland, sowie Tammo H.A. Bijmolt, Professor für Marktforschung an der Universität von Groningen in den Niederlanden.</p>
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		<title>Börsenkurse: Wie Zahlen die Wirtschaft verunsichern</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Verunsicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-666" title="DCAW2435" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Sehr geehrter Herr Hübner, in den      letzten Monaten gab es ein einziges Auf und Ab auf den Aktienmärkten. Sind      die Anleger verunsichert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja. Wir messen mit unseren Indikatoren die Unsicherheit kurzfristig (1 Monats-Horizont) und mittelfristig (6 Monate). Auf der mittelfristigen Sicht haben wir am Aktienmarkt eindeutig eine überdurchschnittlich große Verunsicherung, wenngleich diese Anfang März noch größer war und seitdem etwas zurückgegangen ist. Eine solch große Verunsicherung lässt erfahrungsgemäß auf eine größere Kursbewegung des Marktes in der Zukunft schließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit Sentix ermitteln Sie seit 2001 die      aktuellen Meinungen und Reaktionen der Anleger. Wie zuverlässig waren Ihre      Analysen in der Vergangenheit? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wie alle Prognoseverfahren können auch mit unserer Analysemethode nicht in allen Marktphasen zutreffende Erwartungswerte ermittelt werden. Allerdings zeigt sich, dass mit Hilfe von Sentimentindikatoren vor allem in Stressphasen des Marktes gute Ergebnisse erzielt werden können. Dabei kommt es uns weniger auf eine Punktprognose eines Indexstandes an, sondern mehr auf eine zutreffende Beschreibung des Marktumfeldes und der dadurch wahrscheinlichen Anlegerreaktionen. Letztlich hängt der Anlageerfolg aber nicht nur von einer „richtigen“ Prognose ab, sondern mindestens genauso stark von einer disziplinierten Umsetzung und einer Kontrolle der Portfoliorisiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Können Sie unseren Lesern Ihr      Analyseverfahren in einfachen Worten erklären?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Unsere Indikatoren messen Anlegerstimmungen und –handlungen und lassen in bestimmtem Umfang Rückschlüsse auf künftiges Anlegerverhalten zu. Dabei gehen wir aufgrund der sogenannten Behavioral Finance-Theorie davon aus, dass menschliches Anlage- und Entscheidungsverhalten nicht immer rational ist und in vergleichbaren Situationen sich Verhaltensweisen wiederholen. Dabei spielen auch die Marktpreise, als einzige uns zur Verfügung stehende, objektive Information, eine bedeutende Rolle in unserem Analyseansatz. Zum Beispiel hat die Wissenschaft festgestellt, dass Investoren, deren Erwartungen sich nicht erfüllen, dazu neigen, Nachrichten selektiv im Sinne ihres Engagements wahrzunehmen. Sie reagieren dadurch nur verzögert auf Nachrichten. Diese Situation spiegelt sich in unseren Indikatoren beispielsweise in einem hohen Investitionsgrad und einem optimistischen Markt-Sentiment bei fallenden Kursen. In diesem Fall würde unser Research eine hohe Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Preise anzeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wo liegt Ihr Alleinstellungsmerkmal? Was      unterscheidet Sentix von anderen Indizes?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Wir zählen uns zu den führenden Anbietern von Sentimentdaten weltweit. Die sentix-Datenbank umfasst mehr als 400 Indikatoren, die auf Basis einer wöchentlichen Umfrage unter mehr als 3.100 Investoren aus 20 Ländern gewonnen werden. Zudem können wir aufgrund unserer besonderen Erhebungsmethode die am Freitag gewonnenen Daten bereits am Sonntagabend unseren Kunden zur Verfügung stellen. Unsere Kunden haben damit Zugriff auf Information zu den Erwartungen und Handlungen anderer Anleger nahezu in Echtzeit. Diese qualitativ hochwertige Datenbasis verbinden wir mit unserer langjährigen Markterfahrung zu einer unkonventionellen Finanzmarktanalyse.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Aktienmarkt ist stark psychologisch      getrieben. Wo liegen die stärksten Einflussfaktoren für hohe      Stimmungsschwankungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Betrachten wir die kurzfristige Marktstimmung, dann reagieren die Anleger mit Abstand am stärksten auf Preisveränderungen, insbesondere wenn diese ihrer Position am Markt entsprechen. Das bedeutet, dass steigende oder fallende Preise selbstverstärkende Prozesse auslösen. Extreme, kurzfristige Stimmungen stellen dabei vielfach Umkehrpunkte im Marktverlauf dar. Auf der mittleren Sicht unterscheidet sich das Verhalten von privaten und institutionellen Anlegern erheblich. Während die institutionellen Anleger ihre mittelfristigen Erwartungen auf Basis einer Marktbewertung bilden (und damit in der Tendenz oftmals richtig liegen), tendieren Privatanleger dazu, vorhandene Trends einfach fortzuschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerne sagt man, dass man nach dem Lesen      von 10 Börsenzeitschriften auch 10 verschiedene Meinungen vor sich haben      wird. Warum sind die Ansichten so gespalten?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Eine große Vielfalt an Meinungen ist ein gutes Zeichen für die weitere Marktentwicklung. In diesem Fall kann man von einem quasi-rationalen Markt sprechen, indem eine Vielzahl von Menschen ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen. Doch so häufig ist dies gar nicht der Fall. Vielmehr kann man oftmals mehr oder weniger ausgeprägte Meinungs-Cluster feststellen, die durch einfach Slogans und Stereotype geformt sind. Beispielsweise war im Jahr 2000 alles, was irgendwie mit Internet zu tun hatte, hip und wurde teilweise blind gekauft. Je stärker ein Slogan das Meinungsbild bestimmt, desto weniger differenzierend beurteilen Analysten und Anleger eine Marktsituation. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Markt sich nicht entsprechend dieser Mehrheitsmeinung entwickelt. Ein Investor sollte viele unterschiedliche Meinungen deshalb eher als Segen, denn als Fluch begreifen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerade die professionellen Anlageberater      haben unter diesen divergierenden Prognosen zu leiden und müssen massiv um      Ihre Kunden kämpfen. Wie sollten diese reagieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unsicherheit, die durch die Meinungsvielfalt entsteht, gehört zum Börsengeschäft dazu. Wer dazu tendiert, an den Märkten auf der Basis von Gewissheiten zu investieren, wird mit Sicherheit nur magere Renditen erzielen. Warren Buffett sagte einmal, Unsicherheit sei der Freund des langfristigen Investors. Denn je höher die Unsicherheit an den Märkten, desto größer ist auch die mögliche Rendite, die zu vereinnahmen ist. Wohlbefinden kostet Geld, das sollte ein Investor immer bedenken. Mit Hilfe unserer Sentimentindikatoren kann dabei ein Investor leicht feststellen, wo sich die Mehrheit der Investoren wohlfühlt – und dann selbst entscheiden, ob er bewusst konträre Wege beschreiten will. „Wer das gleiche tut wie alle anderen, hat auch die Renditen wie alle anderen“, sagte einmal Sir John Templeton, wie Buffett eine Investmentlegende. Darin steckt viel Weisheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kunden kurzfristig zu halten sollte nur      der erste Schritt für Anlageberater sein. Aber wie können diese ihre      Kunden auch bei schwierigen Wirtschaftsentwicklungen effektiv und      langfristig binden?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Hier steht der Begriff „Erwartungsmanagement“ an erster Stelle. Nichts gefährdet eine Kundenbeziehung mehr, als enttäuschte Erwartungen. Deshalb ist es für einen Anlageberater von größter Bedeutung, keine falschen Erwartungen zu wecken. Die Neigung in der Investmentbranche, aufgrund der immanenten Unsicherheit der Börse immer wieder mit besonderen Vergangenheitsergebnissen einzelner Anlageklassen zu werben, produziert deshalb leicht enttäuschte Erwartungen. Zudem sollte ein Anlageberater berücksichtigen, dass Menschen in der Regel eine asymmetrische Renditeverteilung, bei der Verluste möglichst nicht auftreten oder zumindest begrenzt sind, gegenüber einer symmetrischen bevorzugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Momentan wird von vielen bereits das      Ende der Krise propagiert. Teilen Sie diese Einschätzung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir befinden uns aktuell in einer Erholungsphase, sowohl konjunkturell als auch an den Aktienmärkten. Die Chancen sind sicher nicht mehr so groß, wie vor einem Jahr. Aber solange die Investoren noch keine übermäßigen Engagements eingegangen sind und die Notenbanken weiter auf dem monetären Gaspedal stehen, bestehen noch Kurschancen. Allerdings sollten Anleger nicht vergessen, dass die Finanzkrise ursächlich eine Verschuldungskrise ist, deren Bewältigung in der Regel mehrere Jahre dauert. Sobald also die Geldhähne abgedreht werden, sollte ein erneutes Aufflammen der Krisensymptome nicht überraschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unsere letzte Frage an Sie: Was sollten      Anleger in Zukunft Ihrer Meinung nach besonders beachten? Und wie können      diese sich bestmöglich absichern?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Noch nie zuvor war das Gebot der Diversifikation so wichtig und richtig wie derzeit. Die zukünftigen Entwicklungen sind aufgrund der Einzigartigkeit der aktuellen Lage nicht vorherzusehen. Dabei sind inflationäre wie deflationäre Tendenzen genauso möglich, wie eine anhaltende Stagnation oder ein von den Schwellenländern angeführter Boom. Deshalb sollte ein Investor, der nicht ständig die Märkte beobachten kann, auf eine sehr breite Streuung seines Vermögens über alle Anlageklassen und Währungsräume hinweg Wert legen. Sachwertorientierte Anlageformen und Produktivkapital scheinen dabei zunehmend die Nase vorn zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Manfred Hübner und der sentix GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.sentix.de">www.sentix.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Verändertes Führungsverhalten in der Krise</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Burkhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. HC]]></category>
		<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise hat elementare Auswirkungen auf die Führungsarbeit. Dabei konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf Vertriebsoffensiven und Kundenbindung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Leadership-Studie 2009:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verändertes Führungsverhalten in der Krise</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirtschaftskrise hat elementare Auswirkungen auf die Führungsarbeit. Dabei konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf Vertriebsoffensiven und Kundenbindung. Gekürzt wurde vor allem bei den Verwaltungskosten und den Budgets für externe Berater. Das hat die Leadership-Studie 2009 von Nils Christian Sauer und Simone Kauffeld vom Institut für Psychologie an der Technischen Universität Braunschweig und Matthias Honert von der Beratung Validfield in Düsseldorf gezeigt. Befragt wurden 120 erfahrene Führungskräfte, davon knapp die Hälfte Geschäftsführer.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher teilten die Firmen in weniger und mehr von der Krise betroffene Unternehmen ein. Weniger betroffene Unternehmen investierten dabei mehr ins Coaching ihrer Mitarbeiter und in die Forschung. Sie reduzierten ihr Marketingbudget deutlich weniger und bauten weniger Mitarbeiter ab. Beim Führungsverhalten setzten sie stärker auf eine offene Kommunikation und Umsetzungsorientierung. Damit werde die Schere zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen noch größer, resümieren die Forscher. Denn während erstere auf Innovationen und die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter setzen und damit ihre Zukunftschancen verbessern, fokussieren sich letztere in erster Linie auf Kostenreduktion. Insgesamt sehen sich die Führungskräfte als relativ unvorbereitet auf die Wirtschaftskrise. Besonders groß ist der Nachholbedarf in den Bereichen Change-Management und Mitarbeiterentwicklung.</p>
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		<title>Krisenbetriebe sparen am falschen Platz</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[K.O.M. HC]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Unternehmen haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Weiterbildung:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Krisenbetriebe sparen am falschen Platz </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unternehmen haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. Von der Krise direkt betroffene Unternehmen haben ihre Weiterbildungsaktivitäten sogar eher zurückgefahren. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, bei der gut 2.300 Betriebsräte befragt wurden. 24 Prozent der von der Krise betroffenen Betriebe haben ihre Fortbildungsaktivitäten zurückgefahren. Unter den nicht betroffenen Betrieben waren es nur neun Prozent. Ein Fünftel der Unternehmen baute die Fortbildung aus. In Krisenzeiten konzentrieren sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und scheuen die Kosten der Fortbildung: So waren 46 Prozent der Betriebe, die Weiterbildung reduziert oder zumindest nicht ausgeweitet haben, Qualifizierungsmaßnahmen zu teuer. Oft fehlt es dabei auch an einer mittel- bis langfristigen Personalplanung. So existiert in über der Hälfte der Betriebe nicht einmal ein Personalentwicklungsplan.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Engagement sinkt im mittleren Management</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
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		<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Herausforderungen für Führungskräfte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Herausforderung für Führungskräfte: </span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Engagement sinkt im mittleren Management </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Angst um den Arbeitsplatz, gekürzte Boni und eine allgemein schlechte Stimmung haben in vielen Unternehmen zu einem drastischen Rückgang des Mitarbeiterengagements geführt. Besonders betroffen ist das mittlere Management. So ist das Engagement der mittleren Manager in den vergangenen zwei Jahren um rund 14 Prozent gesunken. Das ist eines der Ergebnisse der gemeinsamen Befragung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group mit der World Federation of People Management Associations und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung. Befragt wurden mehr als 5500 Führungskräfte zu aktuellen Trends im Personalwesen. Für das Whitepaper „Creating a New Deal for Middle Managers“ wurden die Antworten von 1300 Führungskräften zu den aktuellen Herausforderungen für das mittlere Management ausgewertet. Die sechs häufigsten Kritikpunkte: Die Karriereplanung der Unternehmen ist unstrukturiert; ein Verhalten, das nicht den Unternehmenswerten entspricht, bleibt oft ohne Konsequenzen; die Vergütung richtet sich zu wenig nach der Leistung und die Unterstützung durch die Vorgesetzten ist ungenügend. Das bemängelten knapp 40 Prozent der Befragten. Weitere Kritikpunkte sind die mangelnden Führungsqualitäten der Vorgesetzten und fehlende Anerkennung für die Arbeit &#8211; über die monetäre Vergütung hinaus (je 32 Prozent).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom ersten Benz zum iPad</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/vom-ersten-benz-zum-ipad</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Ozeane]]></category>
		<category><![CDATA[Exnovation]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[IPad]]></category>
		<category><![CDATA[IPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[SPEEDNOVATION]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Innovation, Exnovation und nun Speednovation® - die Begrifflichkeiten entwickeln sich wie die Methoden im Innovationsmanagement immer weiter.  Und ihr Inhalt wird immer häufiger mit Elementen verknüpft, die auf den ersten Blick nicht mit Innovationstermini zu verbinden sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Innovation, Exnovation und nun Speednovation® &#8211; die Begrifflichkeiten entwickeln sich wie die Methoden im Innovationsmanagement immer weiter.  Und ihr Inhalt wird immer häufiger mit Elementen verknüpft, die auf den ersten Blick nicht mit Innovationstermini zu verbinden sind. Die Psychologie von Innovationen beispielsweise wurde lange in den Unternehmen vernachlässigt, bis sich durch Studien herausstellte, dass diese Faktoren wesentlich zum Erfolg oder zum Misserfolg eines Innovationsprojektes beitragen können. Eine neue Studie stellt bisherige Annahmen zum Innovationsmanagement  auf den Kopf.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/ipad.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-649" title="ipad" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/ipad-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a>Erkenntnisse der Psychologie fließen bisher nur selten in die Gestaltung von Innovationsprozessen in Unternehmen ein. Dabei können sie mitentscheidend für den Erfolg von Innovationsprojekten sein. Die Motivation der Mitarbeiter, ein ethisch fundiertes Führungsverhalten und ein kompetenter Umgang mit Fehlern sind grundlegend für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. So wichtig es ist, eine Mischung unterschiedlicher Charaktere ins Team einzubinden, so entscheidend ist auch die Festlegung auf eine gemeinsame Werthaltung und die Förderung von Exzellenz. Dabei stellen die grundlegenden Prinzipien den Rahmen dar, in dem die Innovationsprozesse stattfinden. Förderliche Faktoren sind beispielsweise Unterstützung, Anerkennung, Aufgabenautonomie und organisationale Gerechtigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer kennt das nicht aus dem beruflichen Alltag. Wann immer ein Innovationsvorhaben initiiert wird, nehmen meist immer die gleichen Personen daran teil, entscheiden allein und ohne die notwendige Akzeptanz zuvor bei ihren Kollegen eingeholt zu haben. Daher ist es für das Gelingen eines Innovationsvorhabens besonders wichtig, dass eine breite Zustimmung zum Projekt hergestellt werden kann.  Wie dies erreicht wird, bestimmt in hohem Maße die Offenheit der unternehmerischen Führungsetage. Kommuniziert sie das Vorhaben offen und beteiligt alle Betriebsbereiche umfassend, so ist bereits ein erster wichtiger Schritt getan.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Studien aus den letzten Jahren scheitern drei Viertel aller Innovationsprojekte  am nicht immer offen gezeigten Widerstand der eigenen Mitarbeiter. Diese einzubinden und für das Projekt zu begeistern, ist damit eine Hauptaufgabe „guter“  unternehmerischer Führung.</p>
<p style="text-align: justify;">Um im internationalen Innovationswettbewerb erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen dringend neue Managementkonzepte. Nicht das Innovationsmanagement &#8211; also die Organisation eines Prozesses &#8211; ist entscheidend für den Erfolg von Ideen, sondern die Innovationskultur, die sie unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der 26 innovativsten Unternehmen weltweit &#8211; darunter die Konzerne Apple, Intel, Nike, Research in Motion (Blackberry), Samsung und Virgin sowie der indische Tata Konzern. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für strategisches Management der Handelshochschule Leipzig (HHL) erstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die in der Studie analysierten Unternehmen haben spannende neue Managementansätze, die die bestehenden Führungskonzepte zum Teil radikal auf den Kopf stellen. So ermutigen die Innovationsführer ihre Mitarbeiter zum Teil zum Scheitern. Vor allem, so ein weiteres Ergebnis der aktuellen Studie, seien diese Firmen und ihre Manager risikofreudiger. In den meisten klassischen strukturierten Unternehmen werde viel Energie auf Risikominimierung verwendet. Dadurch vergeben diese Unternehmen aber auch viele Chancen.  Die weltweit innovativsten Unternehmen betrachteten hingegen ihre Innovationskultur als großen Wettbewerbsvorteil. So sagt Jong Yong Yun, der Vorstandsvorsitzende von Samsung, dass es nicht die Unternehmensstrategie sei, die Samsung erfolgreich mache, sondern die Kultur, die diese Strategie umsetze.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie zeigt auch, dass einer der größten Denkfehler des klassischen Managements das Prozess- und Strukturdenken der meisten Manager ist. Prozesse seien gut und wichtig, wenn es darum gehe, das operative Geschäft voran zu treiben. Mit den gleichen Methoden ließen sich aber keine neuen Ideen entwickeln. Ein Problem, das in der wissenschaftlichen Forschung schon länger diskutiert wird. So schreibt US-Professorin Teresa Amabile von der Harvard Universität: „Kreativität wird viel häufiger getötet als gefördert. Um ihre geschäftlichen Ziele zu erreichen, entwickeln sie Organisationen, die systematisch Kreativität zerstören.“ Diese Aussage wird durch zahlreiche Studien aus den USA gestützt: Seit Mitte der neunziger Jahre zeigen sie, dass sich Unternehmen drastisch wandeln müssen, wenn sie kreativer werden wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Das war auch der Grund, warum wir 2007 das noch junge Lehrgebiet Corporate Creativity in unser MBA-Curriculum aufgenommen haben“, betont Prof. Dr. Torsten Wulf vom Lehrstuhl für strategisches Management der HHL. „Wir sehen enorme Herausforderungen auf Unternehmen zukommen. Künftige MBA-Absolventen werden viel unternehmerischer denken müssen als die Managergeneration vor ihnen.“  Der größte Vorteil einer lebendigen Innovationskultur bestehe in ihrer Einzigartigkeit. Innovationsprozesse ließen  sich von heute auf morgen kopieren, die dahinterstehende Innovationskultur nicht, so die Haller Forscher. Zudem seien kreative Unternehmen flexibler, wenn neue Herausforderungen anstünden. Klassisch strukturierte und geführte Unternehmen seien wie Dinosaurier, die die neue Situation noch nicht einmal richtig registriert hätten, so eine Schlussfolgerung der Studie.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Kreativität ist bei sich rasant wandelnden Märkt und Kunden dringend gefragt. Dem ersten Automobil von Carl Benz wurden kaum Entwicklungschancen eingeräumt. Und wer fragt heute noch nach dem Sinn oder Unsinn des iPhones, des iPods  oder des iPads.  Die kreativen Entwicklungen oder besser gesagt Neukreationen haben sich Märkte selbst geschaffen, die zuvor nicht existierten, so genannte „Blaue Ozeane“. Diese sind für die Unternehmen ein Glücksfall, den Wettbewerb findet in diesen Blauen Ozeanen zumindest zu Beginn nicht statt.</p>
<p style="text-align: justify;">In immer mehr Studien kommt deutlich zum Ausdruck, dass Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, ihr Hauptaugenmerk auf die konsequente und innovative Ausrichtung ihrer Produkte und Dienstleistungen auf den Nutzen für ihre Kunden und das eigene Unternehmen legen müssen. Bisher sind 86 Prozent der neuen Firmenangebote lediglich Erweiterungen in Form von inkrementellen Verbesserungen der Produkt- / oder Dienstleistungspalette. Auf diese  entfallen 62 Prozent des Umsatzes, aber nur 39 Prozent des Gewinns.</p>
<p style="text-align: justify;">Demgegenüber sind 14 Prozent der neuen Firmenangebote in den Bereich der Erschließung von Blauen Ozeanen einzuordnen. Auf diese entfallen zwar nur 38 Prozent des Umsatzes, aber sorgen für 61 Prozent des Gewinns bei den untersuchten Unternehmen und sind damit echte Nutzeninnovationen, die eng mit Kosten- und Preispositionen verbunden ist. Eine konsequente Nutzeninnovation ist ein Strategiekonzept, das zur Eroberung von Blauen Ozeanen und zum Abschütteln der Konkurrenz führt. Es steht im Widerspruch zu den klassischen wettbewerbsbasierten Strategien, bei denen von einem direkten Zusammenhang zwischen Kosten und Nutzen ausgegangen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Winfried Neun, Innovationsexperte aus Allensbach, bringt es auf den Punkt. „Nutzeninnovationen sind mehr als reine Innovationen. Es sind Strategien, die das gesamte System an Aktivitäten eines Unternehmens umfassen und dadurch sowohl für den Kunden als auch für sich selbst einen Nutzengewinn erreicht“.  Die „Blue Ocean Strategy“ ist eine Methode zur Entwicklung nachhaltig profitabler Geschäftsmodelle aus dem Bereich des strategischen Marketings. Grundgedanke der Methodik ist es, so Winfried Neun, dass nur durch die Entwicklung innovativer, neuer Märkte, die der breiten Masse der Kunden und Nicht-Kunden wirklich differenzierende und relevante Nutzen bieten, nachhaltige Erfolge erzielt werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfolgreiche Unternehmen orientieren sich nicht mehr am Wettbewerb, sondern beschreiten eigene innovative Wege, um einen solchen „Blauen Ozean“ selbst zu kreieren, fasst Neun die Strategie zusammen Denn nur solche Innovationen eröffnen neue Märkte. Bestes Beispiel ist der iPod, der einen neuen Markt kreierte, der zuvor nicht bestand. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmenszukunft liegt daher in der ständigen Suche nach Innovationen und nutzenorientierten Produkten und Dienstleistungen im Sinne des Kundennutzens.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; text-align: justify;"><em>Innovation, Exnovation und nun Speednovation® &#8211; die Begrifflichkeiten entwickeln sich wie die Methoden im Innovationsmanagement immer weiter.  Und ihr Inhalt wird immer häufiger mit Elementen verknüpft, die auf den ersten Blick nicht mit Innovationstermini zu verbinden sind. </em></div>
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		<title>&#8220;Starke Marken&#8221; trotzen der Krise</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 10:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnern Sie sich noch: Audi galt lange Zeit als ein „Altherren-Fahrzeug“, mit dem sich vor allem Rentner durch die Landschaft bewegten. Porsche war ein reiner Sportwagenbauer und Mercedes unangefochtener Premiumanbieter der gesellschaftlichen Oberklasse in den achtziger Jahren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit der Etablierung einer starken Markenkommunikation haben sich die Autobauer aus Deutschland verändert, ihre Produktpalette sinnvoll erweitert und sich zu sogenannten „starken“ Marken entwickelt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/824.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-640" title="824" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/824-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a>Erinnern Sie sich noch: Audi galt lange Zeit als ein „Altherren-Fahrzeug“, mit dem sich vor allem Rentner durch die Landschaft bewegten. Porsche war ein reiner Sportwagenbauer und Mercedes unangefochtener Premiumanbieter der gesellschaftlichen Oberklasse in den achtziger Jahren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit der Etablierung einer starken Markenkommunikation haben sich die Autobauer aus Deutschland verändert, ihre Produktpalette sinnvoll erweitert und sich zu sogenannten „starken“ Marken entwickelt. In Zeiten der wirtschaftlichen Krise trotzen solche Marken zudem besser als andere Hersteller den weltwirtschaftlichen Turbulenzen und heben sich von der Masse ab. Und: der deutsche Mittelstand ist beim Aufbau von Marken noch – gelinde ausgedrückt – entwicklungsfähig.</p>
<p style="text-align: justify;">Bestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit: Opel. Der aus den USA dominierte deutsche Autobauer steckt seit Jahren in einer markentechnisch gesehen unerfreulichen Entwicklung. Erst Werksschließungen vor Augen, dann die vermeintliche Rettung durch Staatsbürgschaften und bis heute noch immer kein Ende der Turbulenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist ein hoher Markenwert ein wichtiges Asset eines Unternehmens. Allerdings sagt der Wert der Marke nichts über das Image aus oder lässt sich in Geld umrechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">So hängt der Wert nicht nur von Umsatz und Gewinn des Unternehmens ab, sondern auch von Bekanntheit, Image und Beliebtheit bei den Konsumenten. So wird verständlich, dass je nach Ausführung und Gewichtung einer Studie das Ranking der Topmarken etwas differiert. So führt die aktuelle BrandZ-Studie von MillwardBrown die weltweit teuersten Marken der Reihe nach auf: Google, IBM, Apple, Microsoft, Coca Cola, McDonald’s, Marlboro, China Mobile, GE General Electric und Vodafone liegen an der Spitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Vergleich: Die europäischen Top-Ten-Marken bei BrandZ sind SAP, BMW, Louis Vuitton, Santander, Carrefour, Nokia, L‘Oréal, Orange, Mercedes und T-Mobile. Da der Geschäftsalltag sehr stark durch Computertechnik bestimmt wird, erklärt dies auch die dominierende Position der USA in der modernen Businesswelt. Hier hat Europa starken Handlungsbedarf. Die BrandZ-Studie zeigt ein wesentliches Argument für permanente Markenpflege: Nach Krisen erholen sich starke Marken schneller als nicht so bekannte.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Markenkommunikation besonders wichtig sind neben den Kunden vor allem die eigenen Mitarbeiter. Denn der wahre Charakter und damit auch der Wert eines Arbeitgebers und seiner Marken zeigen sich in der Krise. „Unternehmen, die Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness, und Respekt über Bord werfen, verlieren das Vertrauen und schließlich das Engagement ihrer Mitarbeiter“, sagt Frank Hauser, Geschäftsführer des Great Place to Work Institute Deutschland. Er lobt, wie viele Firmen trotz historischer Umsatzeinbrüche Aufmerksamkeit, Zeit und auch Geld in die Beziehung zu ihren Beschäftigten investiert haben. Diese hätten erkannt: „Unternehmenskultur ist keine Schönwetterveranstaltung.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wettbewerb „Deutschland beste Arbeitgeber“ zeigt: Mitarbeiterorientierte Firmen sind im Schnitt wirtschaftlich erfolgreicher als andere. Drei Viertel der Besten 100 bewerten ihre Gewinnentwicklung im Branchenvergleich überdurchschnittlich. Die meisten bauten selbst im Krisenjahr Stellen auf (im Schnitt +2,1 Prozent). Und dies nicht ohne Grund: Laut einer Prognos-Studie dürften 2015 fast drei Millionen Arbeitskräfte fehlen, 2030 fünf Millionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch eine gute Markenkommunikation, die offen und transparent ist, bringt die „starken Marken“ schon im Vorfeld der Personalrekrutierung an die Spitze. So ist beispielsweise Audi beliebtester Arbeitgeber für Uni- und FH-Absolventen 2010 in gleich zwei Fachrichtungen, bei angehenden Ökonomen und Ingenieuren belegen die Ingolstädter den Spitzenplatz. Seit 2000 hat Audi zudem den größten Anstieg an Stimmen von Wirtschaftswissenschaftlern zu verzeichnen &#8211; ein Plus von 4,7 Prozent. Das gute Image schlägt sich auch in der Zahl der Bewerber nieder: 45 000 Bewerbungen erhält der Konzern pro Jahr allein in Deutschland, Mehr als 20 000 deutsche Studierende von insgesamt 106 Hochschulen beteiligten sich von November 2009 bis März 2010 an der &#8220;Universum Student Survey 2010&#8243;. Hinter Audi belegen Porsche, McKinsey, Siemens und Daimler die Plätze zwei bis fünf.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was machen diese beliebten und starken Marken anders als die Konkurrenz?</p>
<p style="text-align: justify;">Grundlegend kann festgestellt werden: Ob im Geschäftsverkehr oder bei Endverbrauchern &#8211; Produkte und Dienstleistungen scheinen bezüglich ihrer sachlich-funktionalen Qualität zunehmend austauschbar. Wer sich nicht über den Preis im Wettbewerb halten will, braucht eine starke Marke. Erst sie entfaltet die Kraft zur Identifikation und Differenzierung.</p>
<p style="text-align: justify;">„Kunden kaufen zunehmend keine Produkte, sie kaufen Marken, weil diese klare Versprechen abgeben“, erklärt Franz-Rudolf Esch, Universitätsprofessor für Marketing sowie Direktor des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das gelte auch für den B2B-Markt. „Jeder, der schon einmal im Verkauf tätig war, weiß, wie groß die Hürden sind, einen Einkäufer zu überzeugen, wenn man für eine schwache Marke arbeitet“, so Esch. Starke Marken wie Hilti oder Würth hingegen seien „perfekte Türöffner“. Starke Marken übernehmen in den Köpfen der Anspruchsgruppen eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion. Diese fällt allerdings leicht in sich zusammen ohne ein Qualitätsfundament.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur daher warnt beispielsweise Prof. Alexander Deichsel, Direktor am Institut für Markentechnik in Genf, davor, dass ein Unternehmer sich „vor allem nicht durch modisches Markengeplauder von seinem sorgfältigen Tagesgeschäft abbringen lassen soll. In der gegenwärtigen Unordnung durch Preiskampf und Qualitätsskandale warten die Konsumenten auf ordentliche Kaufleute und deren verlässliche Leistungen. Marken entstehen, wenn der Kunde diese „sorgfältig und konsequent“ reproduzierten Leistungen mit einem Namen oder dem Firmenzeichen verbinde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie aber misst der einzelne Unternehmer mit vertretbarem Aufwand zuverlässig Zustand und Bedeutung seiner Marke? Professor Esch warnt vor der schlichten Betrachtung quantitativer Größen: „Wenn Umsätze und Erträge im Plan sind, fühlt man sich zunächst sicher. Allerdings kann dies Fehllenkungen im Marketing und im Auftritt gegenüber den Kunden überdecken, weil man zunächst in aller Regel vom Markenguthaben lebt und deshalb auch nicht zu der Marke passende Aktionen zunächst keinen messbaren Schaden auslösen.“ Esch empfiehlt, bei Kunden quantitativ standardisierte Inhalte zur Marke wie Markenstärke zu ermitteln und durch qualitative Befragungen in Form von Fokusgruppen tiefer gehende Einblicke in die Markenverfassung zu gewinnen. „Sinnvollerweise greifen beide Erhebungen ineinander. Auf diese Weise kann mit vertretbarem Aufwand die Grundlage für einen Soll-Zustand gelegt werden.“ Bechmarking, also der Abgleich mit anderen Marktteilnehmern oder direkten Mitbewerbern, führe dagegen „meist nur vom Weg ab“, mahnt Deichsel.</p>
<p style="text-align: justify;">Er betont, jede Marke verkörpere einen ganz individuellen Leistungszusammenhang, „jeder gute Unternehmer sollte seine eigenen Stärken kennen und stärken“. Als Konsequenz gilt, sich dieser zunächst bewusst zu werden. Das mag banal klingen, ist nach Beobachtung von Markenexperte Esch hierzulande allerdings immer noch nicht die Regel: „Der typische Mittelständler denkt, die Qualität reiche aus. Damit aber springt er zu kurz. Es fehlt klar an Marketing-Know how.“ Das gelte insbesondere für weite Teile im Geschäftskundensegment.</p>
<p style="text-align: justify;">Esch: „Viele B2B-Unternehmen mögen zwar nahe am Kunden sein, es gelingt ihnen jedoch oft nicht, die Marke so zum Glänzen zu bringen, wie es möglich wäre. Man verkennt immer noch die Bedeutung der Marke.“ Viele Unternehmer schliefen den Dornröschenschlaf. „Bei B2B-Unternehmen werden gerade einmal 17 Prozent des Börsenwerts durch den Wert der Marke erklärt. Über alle Unternehmen hinweg erklärt die Marke hingegen 67 Prozent des Unternehmenswertes du besonders im mittelständischen Bereich liegen noch enorme Markenpotentiale brach.“</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><strong>Bildquelle:</strong> </span>Jerzy Sawluk / pixelio.de</span></p>
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		<title>Exklusivinterview: Ein Umdenken ist notwendig!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 04:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Merckle]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Das soziale Ungleichgewicht schreitet weiter fort. Gerade in der Wirtschaftskrise zeigt sich, dass die Kluft zwischen Arm und Reich tiefer den je ist. NEUNsight Live sprach mit Dr. Philipp Daniel Merckle über den Wertewandel in Gesellschaft und Wirtschaft und die Ziele seiner Stiftung WORLD IN BALANCE und seines Unternehmens WORLD IN BALANCE ENTERPRISES.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das soziale Ungleichgewicht schreitet weiter fort. Gerade in der Wirtschaftskrise zeigt sich, dass die Kluft zwischen Arm und Reich tiefer den je ist. Aber auch die allgemeine Ausrichtung der Unternehmen und die derzeit vorherrschende Wirtschaftsethik sind ein zentrales Thema der Diskussionen. NEUNsight Live sprach mit Dr. Philipp Daniel Merckle über den Wertewandel in Gesellschaft und Wirtschaft und die Ziele seiner Stiftung WORLD IN BALANCE sowie seines Unternehmens WORLD IN BALANCE ENTERPRISES.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/merckle011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-571" title="merckle011" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/merckle011-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Herr Dr. Merckle, ihre Stiftung setzt sich für einen grundlegenden Wertewandel im Miteinander auch im wirtschaftlichen Bereich ein. Was genau verstehen Sie unter einer werteorientierten unternehmerischen Gesellschaft?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Stiftung ist ein harmonisch gewachsenes Nebenprodukt meines eigentlichen Tuns. Unter einer werteorientierten unternehmerischen Gesellschaft verstehe ich die Erneuerung unserer unternehmerischen und aber auch bürgerlichen Gesellschaft. Wir müssen uns besinnen, worum es im Leben eigentlich geht, was wir eigentlich brauchen und wie der Erfolg der Zukunft aussehen kann: Quantität muss einer inhaltlichen Qualität langfristig weichen und dies auch in unseren verkaufbaren Produkten. Man will in Menschlichem und auch im Unternehmerischen einer Notwendigkeit begegnen und keiner Beliebigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Rolle spielt die Orientierung an Werten für Sie persönlich und welche Werte sind für Sie grundlegend?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grundlegend sind für mich die Frage nach Inhalt und Sinn und im unternehmerischen Handeln kaufmännische Tugenden wie Handschlagqualität, Wortgenauigkeit, Zuverlässigkeit, Handwerk und Präzision.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie sieht für Sie der Idealfall einer wertorientierten Führung aus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Idealfall ist das Vorbild nach einem persönlich überdachten und allgemeingültigen Manifest. Ein Fundament aus geordneter oder überlebter Herkunft, Bildung, Integrität und Fantasie.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haben deutsche Unternehmen und ihre Führungskräfte aus der Wirtschaftskrise gelernt und sind erste Veränderungen im Führungskräfteverhalten sichtbar?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Man hat nicht mehr gelernt, als dass man gerade nochmal davon gekommen ist und sich im Wesentlichen noch nicht ausreichend viel ändern muss, um neu anzufangen. Das gilt für das Grobgerüst der Großkonzerne und es gilt auch für den einen oder anderen Drückeberger. Ich spüre aber ganz genau, dass darunter eine Basis wächst aus Kreativen und Nachdenklichen, die mit aller Kraft des Guten die überkommenen Systeme aufbrechen werden. Das ist ein schmerzlicher Prozess und er kann noch dauern – aber er ist absolute Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>U</em><em>mreißen Sie bitte kurz den Ansatzpunkt von &#8220;World in Balance&#8221; in diesem Bereich.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_58051.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-572" title="IMG_58051" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_58051-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>WORLD IN BALANCE ENTERPRISES, das Unternehmen, das ich leite und dem die Stiftung angehängt ist, will im Konkreten und vorzeigbar im Neuen ansetzen. Wir machen Conzepte für eine neue unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft. Ich lasse allerorten „Conzept“ schreiben, weil es vom lateinischen „Con“, also vom Miteinander kommt. Der zweite Teil des Wortes steht für die Umsetzung durch wirklich inhaltlich gefüllte Macht. Die Stammfirma sitzt in Neu-Ulm, wir reisen aber sehr viel und gehen gezielt Projekte an. Wir richten uns aus an Deregulierung, sehr konkretem Handeln und an revolutionären Ideen, die Bodenhaftung haben. Ich habe ein exzellentes Team von Handwerkern und Kreativen, die mich unterstützen und meine Ideen umsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit welchen Aktionen und Touren wollen Sie noch mehr Bewusstsein für eine werteorientierte Führung und einen damit einhergehenden Wertewandel schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit der Tourneen ist vorbei. Ich habe nun in Österreich angefangen, über die Diskussion hinaus konkret umzugestalten und umzusetzen. Die Tourneen waren allerdings sehr wichtig für die breite Diskussion und sie haben auch sehr viel gebracht. Gezielt werden wir am Wörthersee aber für die breite Öffentlichkeit Veranstaltungen machen, die inhaltlich über den Umfang der Tourneen hinausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie betonen den Vorbildcharakter &#8211; auch in Bezug auf Führungskräfte. Was macht für Sie eine gute Führungskraft aus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich die Führungskraft messen lässt an den eigenen Ansprüchen. Dass sie viel nachgedacht hat, viel kann und Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Darüber hinaus bin ich ein Freund von alltäglich gelebter Eleganz und Liebenswürdigkeit und ich denke überhaupt, dass die Vorbildfunktion mehr ist als die Bezeichnung „CEO“.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Führen heißt auch Fordern. Wie können Führungskräfte diesen Balanceakt zwischen Identifikation mit dem Unternehmen und der Forderung nach Leistung bewältigen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Indem sie zuerst einmal nachdenken und zwar gründlich. Indem sie bereit sind, scheinbare Tabus wie Überregulierung, Systemhörigkeit und unpraktikablen Aufwand zu überdenken. Indem sie, durchaus auch länger und nicht nur für einen Tag, Konflikte aushalten können und für wirklich neue Ideen stehen, die sie sich begründet und ehrlich vorgenommen haben, nach reiflicher Überlegung in der Sache. Überdies muss man immer die Menschen gewinnen und das geht nicht mit blödem Konfirmismus, der nur nach Absolvierung und Scheinrechnungen strebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich auch für ihre Stiftung an Veränderungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft wünschen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Noch einmal: Die Stiftung ist meinem grundsätzlichen Handeln als Förderinstrument angehängt; die Umgestaltung in den Herzen der viel zu laut brüllenden Löwen ist wesentlich wichtiger. Wenn ich also nur einen Wunsch hätte, dann wäre es der, die Herzen aller Raubtiere, großer wie kleiner, zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="text-align: justify; width: 669px; height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Dr. Philipp Daniel Merckle und WORLD IN BALANCE ENTERPRISES erhalten Sie unter <a href="http://www.world-in-balance.de" target="_blank">www.world-in-balance.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Perfektion nach Maß</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Maßkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Youtailor]]></category>

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		<description><![CDATA[Maßgeschneiderte Kleidung per Internet bestellen? Dass dies ein nur scheinbarer Widerspruch sei,  versichert Martin Zapart, Geschäftsführer von Youtailor im Gespräch mit NeunSightLive. Perfektion nach Maß – ohne dafür zum Schneider zu gehen – ist eine Grundphilosophie seines Unternehmens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Maßgeschneiderte Kleidung per Internet bestellen? Dass dies ein nur scheinbarer Widerspruch sei,  versichert Martin Zapart, Geschäftsführer von Youtailor im Gespräch mit NeunSightLive. Perfektion nach Maß – ohne dafür zum Schneider zu gehen – ist eine Grundphilosophie seines Unternehmens.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/martin_zapart.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-613" title="martin_zapart" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/martin_zapart-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Zapart, was tragen Sie heute bei der Arbeit?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Da haben Sie den richtigen Tag erwischt. Ich trage zwar nicht ausschließlich Anzüge bei der Arbeit, aber heute ist es ein weißes Hemd und ein blauer, feiner Nadelstreifanzug. Beides nach Maß und von Youtailor natürlich. Dazu einen braunen Gürtel und braune Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Unternehmen hat mit seinen Aktionen zum Start, beispielsweise kostenlose Hemden für die ersten Besteller, für einigen Wirbel gesorgt. Wie laufen derzeit die Bestellungen bei Ihnen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr gut! Zum einen bestellen mittlerweile sehr viele Stammkunden, regelmäßig bei uns, zum anderen sind es sehr viele neue Kunden, die auf Empfehlung, oder durch eine unserer Werbemaßnahmen zu uns kommen. Das bestätigt unseren Service und die Qualität unserer Maßarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerade in der Wirtschaftkrise wollen viele Menschen Geld sparen. Schrumpft deshalb auch Ihr Markt, oder können Sie gerade durch Ihre Angebote punkten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Als Youtailor kennen wir nur diesen Markt, da wir mitten in der Krise gegründet haben. Ich denke jedoch, dass wir gerade deswegen auch ein wenig mehr den Zahn der Zeit getroffen haben, da wir Individualität, mit hoher Qualität zu einem günstigen Preis anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Maßhemden kaufen ist zwar nichts neues, diese aber im Internet zu bestellen schon. Wie kam es zu dieser Idee?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe bereits während meines Studiums ein Modelabel gegründet. Ein wichtiger Bestandteil des Labels war die Maßkonfektion, jedoch zu sonst üblichen Preisen jenseits der 120 Euro für ein Maßhemd. Damals, dachte ich mir schon, dass man das auch günstiger hinbekommen muss und habe die Idee zu Youtailor, das heißt Maßmode über das Internet anzubieten, in einem Businessplanwettbewerb präsentiert und den 1. Platz damit erreicht. 5 Jahre später war es dann soweit und der Plan war Reif genug um ihn in die Tat umzusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass auf lange Sicht Online-Anbieter die lokalen Kaufhäuser als Haupteinkaufsstätte ablösen werden? Der gestresste Manager also lieber direkt bei Ihnen per Knopfdruck bestellen wird als in das nächste Geschäft zu gehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke nicht, dass das Internet die Kaufhäuser und Einkaufsstraßen komplett ersetzen wird, da sich diese ja auch anpassen und weiterentwickeln um dem online Angebot paroli zu bieten. Ich denke es wird sich zu einem nebeneinander bzw. miteinander entwickeln. Jedoch sehe ich ganz klar, dass das Internet sich hervorragend dazu eignet um bequem und schnell zu der richtigen Bekleidung zu kommen. Auch das Argument für die Beratung im offline Bereich lasse ich nicht gelten, da gerade im Internet in Foren bzw. Sozialen Netzwerken eine Vielzahl von Usern als Berater fungieren und diese zumeist keine finanzielle Motivation in ihrer Beratung haben, im Gegensatz zu einer provisionierten Verkäuferin im Laden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Mehrwert schaffen Sie für Ihre Kunden? Was können die lokalen Anbieter im Gegensatz zu Ihnen nicht leisten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen sieht unser Kunde das fertige Maßteil schon bei der Bestellung, wie es fertig aussehen wird. Das ist beim klassischen Schneider nicht der Fall. Man kann bei uns bequem von zu Hause, ohne Einkaufsdruck bestellen und wir liefern auch schneller als die meisten Schneider. Auf jeden Fall sind wir aber viel günstiger bei gleicher Qualität.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wie steht es mit den Online-Wettbewerbern? Momentan gibt es ja mehrere Anbieter für Maßanzüge und Hemden. Wie halten Sie dagegen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir setzen ganz klar auf Produktqualität, Passgenauigkeit und auf Service. Ein zufriedener Kunde wird eher nicht mehr zum Mitbewerber wechseln.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Für manche Menschen ist Kleidung das A und O. Wie stehen Sie zu dem Spruch „Kleider machen Leute“?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist absolut richtig. Kleidung ist zwar nicht alles, aber beeinflusst maßgeblich den ersten Eindruck. Das ist speziell im Berufsleben, aber auch im privaten Bereich so. Sie haben weit aus bessere Chancen einen Job zu erhalten wenn Sie adäquat gekleidet sind. Auch beim ersten privaten Kennenlernen ist die korrekte Kleidung mitentscheidend.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach allem, was Sie bereits in den letzten Monaten erreicht haben, was können Sie unseren Lesern empfehlen wenn es darum geht, ein Start-Up mit innovativen Lösungen auf die Beine zu stellen? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Man braucht auf jeden Fall ein großes Ziel, dass man verfolgt. Jedoch sollte man sich nicht zu sehr auf einen Weg dorthin versteifen und für alle Situationen immer einen Plan B parat halten. Gerade in Start-Ups läuft vieles nicht so wie es sollte und meistens ist dann der Plan B sogar die bessere Alternative.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Eine Abschlussfrage: Welche Pläne schmieden Sie für die Zukunft? Was können wir in den nächsten Wochen noch von Youtailor erwarten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden unseren Kunden weitere neue Produkte und Individualisierungsmöglickeiten bieten. Daneben ist auch eine Expansion in neue Märkte außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview. </em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Martin Zapart und Youtailor erhalten Sie unter <a href="http://www.youtailor.de">www.youtailor.de</a><a href="http://www.world-in-balance.de/" target="_blank"></a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
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		<title>Zusatzangebote sorgen für Wachstum</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/kultur/zusatzangebote-sorgen-fur-wachstum</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[McFit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzangebot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1996 gegründete Fitneskette McFit hat dem Fitness-Markt seit ihrer Gründung revolutioniert. Kleine Preise und eine dazu passende Lifestyle-Welt sorgen für stetiges Wachstum. Im Gespräch mit NeunSightLive  erläutert Rainer Schaller die Gründe des Erfolges.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Die 1996 gegründete Fitneskette McFit hat dem Fitness-Markt seit ihrer Gründung revolutioniert. Kleine Preise und eine dazu passende Lifestyle-Welt sorgen für stetiges Wachstum. Im Gespräch mit NeunSightLive  erläutert Rainer Schaller die Gründe des Erfolges.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Rainer-Schaller-06.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-617" title="Rainer Schaller 06" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Rainer-Schaller-06-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Schaller, wie geht es Ihnen und Ihrem Unternehmen in der Wirtschaftskrise?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr gut. Wir haben über die Jahre ein gesundes Unternehmen auf die Beine gestellt und unser Geschäftsmodell erweist sich als krisensicher. Wir profitieren sogar vom wirtschaftlichen Abschwung – der Mitgliederzuwachs ist in den letzten Monaten sehr hoch und das hat auch etwas mit unserem Preis-Leistungsverhältnis zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Viele Menschen sparen an Ihren Ausgaben. Glauben Sie, dass auch Ihre Branche dadurch unter Druck gerät?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Laut Branchenanalysen geht es der Fitnessbranche im Großen und Ganzen gut, innerhalb der Branche haben es aber vor allem Anbieter im mittleren Preissegment schwer – das ist die tödliche Mitte, ein Phänomen, von dem der Zukunftsforscher Matthias Horx immer wieder spricht. Einzelkämpfer mit einem Studio haben es auch nicht leicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass durch die Krise vielleicht demnächst sogar mehr Manager und Führungskräfte bei Ihnen trainieren werden als bisher?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Möglich ist das, bei uns trainieren aber ohnehin schon alle Bevölkerungsgruppen und wir freuen uns natürlich über jeden, der bei uns Mitglied wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Als Sie mit McFit starteten haben Sie die Fitnesswelt zuerst mit Ihren Preisen geschockt und dann revolutioniert. Mittlerweile ziehen immer mehr lokale Wettbewerber nach und bieten zusätzliche Leistungen zum kleinen Preis. Macht Ihnen das zu schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, das ist eine Entwicklung, die wir absehen konnten. Weil wir unser Produkt stetig weiterentwickeln, macht uns das aber nicht zu schaffen. McFit ist mehr als Training. Wir haben eine Fitness- und Lifestyle-Welt um unser Produkt aufgebaut, die es sonst nirgendwo gibt. Unsere Mitglieder haben zum Beispiel die Chance, Cover-Model unseres Magazins „Einfach gut aussehen“ zu werden – für einige ein Sprungbrett in die Modelszene. Im letzten Jahr haben wir mit einem McFit-Allstar-Team gegen den FC Bayern München gespielt. McFit-Mitglieder waren auch im Mannschaftskader. Das sind attraktive Mehrwerte für McFit-Kunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Premiumsegment wird derzeit von anderen abgedeckt. Gibt es bei Ihnen Überlegungen oder den Wunsch auch in diese Märkte vorzudringen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, wir haben unser eigenes Segment geschaffen: Fitness für gutes Aussehen inklusive einer Lifestyle-Welt und Training auf einem Top-Niveau – und das alles zu einem unschlagbaren Preis.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie haben in Deutschland die meisten Regionen mit Ihren Studios erreicht und auch auf Mallorca und in Österreich bereits erste Filialen eröffnet. Werden Sie die Internationalisierung in Zukunft noch weiter vorantreiben? Wann können wir mit dem ersten McFit in den USA rechnen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Internationalisierung werden wir vorantreiben, als nächstes steht Spanien auf dem Programm. Ob und wann die USA dann kommen werden, wird sich noch  herausstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit den Klitschko-Brüdern setzen Sie zwei Aushängeschilder des deutschen Sports als Werbeträger ein, sie investieren in vielfältige Marketing- und PR-Aktivitäten und unterstützen große Veranstaltungen wie die Loveparade. Haben Sie noch weitere Werbeideen in die Sie demnächst investieren möchten?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben immer viele Ideen, sie sind das Herzstück von McFit. Wir verraten aber vor der Umsetzung meist nicht, welche Ideen das sind – ein bisschen Spannung muss sein. Die Loveparade findet im Sommer wieder statt, mit den Klitschko-Brüdern arbeiten wir auch weiter zusammen und wir haben ein paar Überraschungen in der Hinterhand.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Internetauftritt wird von vielen gelobt aufgrund des ansprechenden Designs und der Features. Was halten Sie von der zunehmenden Nutzung des Internets und von Social Networks durch Unternehmen? Gibt es bald das McFit auf dem Iphone?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Social Media spielt für uns eine wichtige Rolle und wird gerade vorangetrieben. Dafür ist bei uns die PR-Abteilung zuständig, da sitzen die Experten. Ich selbst nutze das iphone. Wir arbeiten derzeit an der Verbindung der Online- und Offline-Trainingswelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> Auch die Unternehmenskultur ist ein Aushängeschild für Unternehmen. Was wird bei McFit für die Mitarbeiter getan?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Kultur basiert auf Teamgeist, Fairness, Spaß und harter Arbeit. Flache Hierarchien sind uns wichtig. In unserem Berliner Großraumbüro gibt es etwa keine Einzelbüros, Führungskräfte sind auf den ersten Blick nicht von anderen Mitarbeitern unterscheidbar. Für mich gibt es auch keine Sonderbehandlung; wenn wir externe Termine haben, teilen wir uns zum Beispiel die Hotelzimmer. Darüber hinaus veranstalten wir sehr viele Mitarbeiter-Events oder verreisen gemeinsam. Im Sommer machen wir zum Beispiel mit über 300 Mitarbeitern eine AIDA-Kreuzfahrt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unabhängig von der Fitnessbranche, wie schätzen Sie die Zukunft der deutschen Wirtschaft ein? Wie schnell können sich die Unternehmen erholen und wieder angreifen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Das kommt auf die jeweilige Branche und Firma an. Es gibt Fälle, da ist ein Unternehmer machtlos weil er von Faktoren abhängig ist, die er nicht beeinflussen kann. Es gibt aber auch den Fall, dass ein Unternehmen robust ist, weil es seine Hausaufgaben gemacht hat, weil es clever gewirtschaftet hat und weil das Produkt stark ist. Insgesamt bin ich ein absoluter Optimist und glaube an die Stärke und Innovationskraft der Unternehmen hier in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Rainer Schaller und  McFit erhalten Sie unter <a href="http://www.mcfit.de">www.mcfit.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Vermögensverwaltung in der Krise</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/finanzen/vermogensverwaltung-in-der-krise</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Michael Reuss, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von Huber, Reuss &#038; Kollegen, einer renommierten unabhängigen Vermögensverwaltung, über die Folgen der Wirtschaftskrise und die aktuelle Situation auf dem Finanzmärkten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>NEUNsight Live sprach mit Michael Reuss, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von Huber, Reuss &amp; Kollegen, einer renommierten unabhängigen Vermögensverwaltung, über die Folgen der Wirtschaftskrise und die aktuelle Situation auf dem Finanzmärkten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/0544.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-625" title="0544" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/0544-199x300.png" alt="" width="199" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Reuss, könnten Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vorstellen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Name ist Michael Reuss und ich bin Geschäftsführender Gesellschafter und einer der Gründer von Huber, Reuss &amp; Kollegen. Mit zwei weiteren Kollegen haben wir vor 10 Jahren die unabhängige Vermögensverwaltung gegründet ,um genau das für unsere Kunden umzusetzen, was für uns oberste Priorität hat, unsere Mandanten nachhaltig zu beraten und Ihnen  nicht etwas zu verkaufen. Huber, Reuss und Kollegen steht für eine eher konservative und langfristig ausgerichtete Vermögensstrategie mit Absolut-Return Orientierung. Wir machen es uns zum Ziel, maßgeschneiderte individuelle Lösungen für unsere Kunden anzubieten, die transparent, nachvollziehbar und optimal recherchiert sind. Der Werterhalt und auch der Kaufkrafterhalt stehen bei unseren Anlagestrategien an vorderster Stelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche besonderen Leistungen bieten Sie potentiellen Anlegern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unseren Anlegern bieten wir vor allem Kompetenz, die sich im Track Record der letzten Jahre zeigt. Wir können für unsere Kunden kontinuierlich ausgezeichnete Leistungen vorweisen und das über lange Jahre. Dies lässt sich unter anderem dadurch beweisen, dass wir der erfolgreichste Teilnehmer seit Bestehen des DAB/NTV Depotkontest sind und im Elite Report als einer der besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet wurden. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass eine Anlageentscheidung nur dann getroffen wird, wenn wir von der Qualität der Anlage überzeugt sind und unser eigenes Vermögen ebenso investieren würden. Mit unserem weitverzweigten, kompetenten Expertennetzwerk werden alle Anlagemöglichkeiten analysiert und fortlaufend überprüft. Gerade in der heutigen Zeit sind wir mehr denn je auch als Risikocontroller gefordert, der weit über den Tellerrand hinausblickt und die oft sehr komplexen Vermögenswerte der Kunden überwacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass die Nachrichten in der Wirtschaftskrise und das ständige Auf und Ab bei vielen großen Unternehmen die Anleger verunsichert haben?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich sind die Anleger stark verunsichert und viele davon haben auch erkannt, dass Sie nicht bereit sind die enorme Volatilität der Märkte mitzutragen. Deshalb steht bei den meisten Anlegern der Kapitalerhalt, Inflationsschutz und auch Kaufkrafterhalt im Vordergrund. Wir sind als Vermögensverwalter gefordert dem Kunden in diesen Zeiten vor allem Nähe, Transparenz und Informationen zu geben. Die Finanzmärkte stecken in einer Vertrauenskrise, wo wir die Verpflichtung sehen. den Kunden noch intensiver zu betreuen und zu informieren. Wir haben also eine große Verpflichtung: Das Vertrauen unserer Kunden!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Meinung vertreten Sie zur aktuellen Lage auf den Aktienmärkten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Kurzfristig dürften die Aktienmärkte in den nächsten Monaten enttäuschen. Mittelfristig muss sich aber jeder Kapitalanleger die Frage stellen, was ihm mehr Sicherheit gibt, Aktien von Unternehmen „die die Welt braucht“, oder Anleihen von Industriestaaten, die eine ausufernde Verschuldung vorweisen. Wir halten in unseren Portfolien entsprechende Aktienquoten und sichern das Gesamtmarktrisiko von Zeit zu Zeit über entsprechende Instrumente ab, um die Volatilität möglichst gering zu halten und trotzdem eine attraktive Rendite zu erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der drohende Staatsbankrott Griechenlands und die weiteren Schreckensmeldungen über weitere bedrohte Staaten waren ein großes Thema in den letzten Wochen. Denken Sie, die derzeit erarbeiteten Lösungen können wirklich eine positive Stimmung erzeugen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">JA und Nein. Wir vertreten die Meinung, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr bedienen kann und es hier mittelfristig eine Lösung über ein Schuldenmoratorium geben muß. Die Lage in den anderen Staaten ist zwar ernst, aber nicht auswegslos. Die jüngsten Sparmaßnahmen, sofern sie auch konsequent umgesetzt werden, gehen unter Stabilitätsgesichtspunkten in die richtige Richtung. Die Grundstimmung an den Märkten wird aber aufgrund der anhaltenden Unsicherheit weiter nervös bleiben und von einer positiven Stimmung am Markt sind wir weit entfernt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Für Sie als Vermögensverwaltung muss es doch eine schwierige Situation darstellen, wenn man seine verunsicherten Kunden halten will. Was tun Sie derzeit aktiv um das Vertrauen zu stärken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir tun genau das, was wir immer für unsere Kunden tun, wir sind der vertrauensvolle Partner in allen Lebens- und Marktlagen. Im Moment sind wir noch stärker damit beschäftigt unsere Mandanten zu informieren was an den Märkten passiert und welche Auswirkungen wir für die Zukunft erwarten. Da wir aktuell aus unserer Sicht einen Paradigmenwechsel an den Märkten haben ist uns dies sehr wichtig.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihren Mitarbeitern fällt die Aufgabe zu, die Kunden zu beraten und zu überzeugen. Haben Sie in der Krise besondere Maßnahmen ergriffen, um diese Mitarbeiter entsprechend zu schulen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Berater sind allesamt schon lange Jahre im Finanzbereich tätig und haben die meisten ihrer Kunden schon mehrmals erfolgreich durch einige Krisen geführt. Kompetenz geballt mit Erfahrung sind das Geheimnis. Was auch ganz wichtig ist, ist das „Einfühlungsvermögen“ dem Kunden zuzuhören, welche Ziele dieser hat und wo seine Ansprüche und Sorgen liegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Anteil hat die Psychologie in der derzeitigen Krise? Denken Sie, dass die Menschen sich unnötige Sorgen für die Zukunft machen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Psychologie hat einen großen Anteil an der derzeitigen Krise, denn die Börse wird immer wieder getrieben von Massentrends, Angst, Gier und Panik. Der neue Markt in den 90er Jahren z. B., war ein fundamental unbegründeter Trend, der von Gier getrieben wurde und letztlich in Angst und Panik geendet hat. Heute zählen wieder Werthaltigkeit und vor allem Nachhaltigkeit und Transparenz. Und wer sich und sein Vermögen rechtzeitig auf mögliche Neuordnungen am Kapitalmarkt vorbereitet, braucht sich nach unserer Meinung keine Sorgen zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was würden Sie denn unseren Lesern in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation raten? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Unwägbarkeiten der aktuellen Situation ist das oberste Gebot sein Vermögen breit zu diversifizieren und keine Klumpenrisiken einzugehen. Flexibilität gilt es unter allen Umständen zu erhalten und die Kunst wird es sein, sich zeitnah auf das sich abzeichnende Szenario im richtigen Moment auszurichten. Dabei gilt unser Augenmerk mehr denn je  Kapitalanlagen mit Qualität und Bonität. Der Vermögens- und Kaufkrafterhalt wird zukünftig die bedeutendste Rolle spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Michael Reuss und Huber, Reuss &amp; Kollegen erhalten Sie unter <a href="http://www.hrkvv.de">www.hrkvv.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Individuelles Bio-Müsli per Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Müsli]]></category>
		<category><![CDATA[mymuesli]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee klingt heute noch skurril: Vor fünf Jahren gründeten drei Passauer Studenten ein Unternehmen das Bio-Müsli individuell für ihre Online-Kunden zusammenstellt Doch aus der Idee ist inzwischen ein florierendes Geschäft geworden, so Max Wittrock, einer der Gründer von mymuesli im Gespräch mit NeunSight Live.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Idee klingt heute noch skurril: Vor fünf Jahren gründeten drei Passauer Studenten ein Unternehmen das Bio-Müsli individuell für ihre Online-Kunden zusammenstellt Doch aus der Idee ist inzwischen ein florierendes Geschäft geworden, so Max Wittrock, einer der Gründer von mymuesli im Gespräch mit NeunSight Live.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Wittrock, heut schon gefrühstückt?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/max.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-607" title="max" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/max-287x300.jpg" alt="" width="287" height="300" /></a>Ja, und tatsächlich Müsli, wie jeden Tag: Ich wohne nämlich nur ein paar hundert Meter von unserem Laden in Passau entfernt. Und deswegen frühstücke ich da fast jeden Tag.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Erzählen Sie uns doch bitte etwas zu Ihrem Unternehmen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">mymuesli ist die weltweit erste Webseite, auf der man sich sein eigenes Bio-Müsli zusammenstellen kann – bei insgesamt 566 Billiarden verschiedenen Möglichkeiten. Man bekommt es dann wenige Tage später per Post. Gegründet haben mymuesli Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und ich; wir kennen uns seit dem Studium in Passau.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kommt man auf die Idee, individualisierte Müslisorten anzubieten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren 2005 auf dem Weg zum Badesse und hörten den Spot einer anderen Müslifirma; das war der Auslöser für ein Gespräch über Müsli; und damit die Initialzündung für die Geschäftsidee.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie waren die ersten Reaktionen und wie haben Sie auf sich aufmerksam gemacht?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren schon nach zwei Wochen ausverkauft; so ein Angebot war schließlich damals, 2005, auch völlig neu. Wir sind durch Word-of-Mouth und PR sehr stark gewachsen; ein Marketing-Budget hatten wir am Anfang noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kann man sich die Arbeit bei mymuesli vorstellen? Wird jede Packung einzeln abgewogen und zusammengestellt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist bei uns in der Manufaktur tatsächlich viel Handarbeit im Spiel. Aber alle Tricks verraten wir nicht, doch ist immer ein Mitarbeiter auch selbst für jeweils eine Bestellung verantwortlich. Das sehen Sie auch: Er unterschreibt nämlich auf jedem individuell produzierten Müsli per Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Angebot bei Ihnen wächst und wächst? Gibt es noch Zutaten, die in nächster Zeit angedacht sind?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja klar, aber wir möchten die Kunden nicht überfordern; wir bekommen auch unglaublich viele Vorschläge und werten die konstant aus; dann sehen wir recht schnell, welche Zutat als nächstes sinnvoll wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie viele Kombinationen kann man bei Ihnen insgesamt bestellen? Das Angebot muss ja fast nicht mehr überschaubar sein.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es sind bei den individuellen Müslis mehr als 566 Billiarden verschiedene Kombinationen möglich – bei rund 80 Bio-Zutaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auch für Unternehmen haben Sie ein interessantes Konzept entwickelt. Wie ist bisher die Nachfrage nach werbebedruckten Müslipackungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die ist sehr gut, wir bewerben aber das Angebot außer auf unserer Seite nicht mal. Aber wir möchten auch kein Werbemittelhändler sein, sondern einer Firma genau wie einem Privatkunden schlicht genau das Müsli anbieten, das seinen Vorstellungen entspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Durch die Wirtschaftskrise haben sich zahlreiche Unternehmen einen Sparkurs im Bereich Marketing gesetzt. Sehen Sie Ihre angebotenen Müslipackungen als einen kostengünstigen Weg, um Kunden zu begeistern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja klar, vor allem haben Sie im B2B-Bereich ein Geschenk, dass sich z.B. an Weihnachten von den ganzen Weinflaschen, Lebkuchen usw. abhebt. Und Sie können es toll personalisieren, schon bei kleinen Stückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haben Sie noch weitere Ideen und Ansätze, was man Unternehmen anbieten könnte?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell bieten wir alles an, was sich mit Müsli verknüpfen lässt. Wir haben für Kunden schon spezielle Kartons gebaut, Umverpackungen entworfen, spezielle Zutaten aus der ganzen Welt besorgt, Direktmailings durchgeführt&#8230; – die Möglichkeiten sind endlos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zum Abschluss: Wie sehen Sie die Zukunft von mymuesli? Was haben Sie sich für Ziele gesetzt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben auf allen Ebenen noch ordentlich Wachstumspotenzial. Sei es auf den Auslandsmärkten oder durch viele Kooperationen. Auch hier sind die Möglichkeiten wieder unbegrenzt. Wir müssen uns eigentlich nur für die richtige entscheiden, aber ich bin da sehr zuversichtlich!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Max Wittrock und mymuesli erhalten Sie unter <a href="http://www.mymuesli.de">www.mymuesli.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Interview: Neue Strukturen mit Erfolg eingeführt</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/management/interview-neue-strukturen-mit-erfolg-eingefuhrt</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Objektvertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Umstrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kaum eine andere Branche hat der Chemiesektor unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten. Für Dr. Thomas Kloster von der BASF Construction Chemicals hat die frühzeitige Umstrukturierung und Neuausrichtung seines Unternehmens dazu geführt, dass das die BASF gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie kaum eine andere Branche hat der Chemiesektor unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten. Für Dr. Thomas Kloster von der BASF Construction Chemicals hat die frühzeitige Umstrukturierung und Neuausrichtung seines Unternehmens dazu geführt, dass das die BASF gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Kloster_BASF.png"><img class="alignleft size-full wp-image-602" title="Kloster_BASF" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Kloster_BASF.png" alt="" width="158" height="204" /></a>Sehr geehrter Herr Dr. Kloster, die BASF kommt allen Anzeichen zur Folge gestärkt aus der Krise hervor. Wie verhält es sich für die BASF Construction Chemicals?</em></p>
<p style="text-align: justify;">BASF Construction Chemicals hat das ‚Krisen’Jahr 2009 gut überstanden. Wie in der gesamten BASF Gruppe haben auch wir unsere Prozesse und Abläufe frühzeitig überprüft und wo notwendig gestrafft. Kapazitäten in der Produktion wurden an die reduzierten Bedarfe angepasst aber auch in unseren Marketing- und Vertriebsteams haben wir uns an den neuen Realitäten im Markt ausgerichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Als Vice President Market Management für die Construction Systems Europe arbeiten Sie momentan an der Umsetzung organisatorischer Veränderungen. Was können Sie uns darüber erzählen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Construction Systems Europe erleben wir eine spannende Veränderung in unseren Märkten, die nach wie vor lokale Märkte sind. Dennoch verschieben sich die Strukturen bei unseren Handwerker- und Verarbeiterkunden, ebenso ändern sich die Anforderungen unserer Partner im Handel. Wir stehen nach meiner Einschätzung erst am Anfang einer zunehmenden Konsolidierung von Herstellern und Handelspartnern. Darauf haben wir uns intern vorbereitet und unsere Strukturen nach Kunden und Vertriebswegen ausgerichtet – zusätzlich zur bereits bestehenden produktgetriebenen Organisation.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche zentralen Herausforderungen sehen Sie ganz konkret auf sich zukommen? Wo gilt es besonders zu handeln?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen als Partner für unsere Kunden interessant und einzigartig bleiben aber gleichermaßen unsere Prozesse und Abläufe verschlanken und standardisieren. Das ist auf den ersten Blick ein Gegensatz, aber genau den gilt es zu überwinden. Es gibt einfach Leistungen und Angebote mit denen wir uns am Markt gar nicht mehr differenzieren können, weil jeder Anbieter dies tun kann und auch tut. Auf der anderen Seite müssen wir gemeinsam mit dem Vertrieb unsere Kunden individuell betreuen und die Kundenbindung so stärken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach einer Studie der Allensbacher Kommunikations- und Managementberatungsgesellschaft K.O.M. GmbH wird gerade der Objektvertrieb für viele Unternehmen ein interessantes Thema sein. Wie ist Ihre Einstellung dazu? Wird es eine verstärkte Fokussierung auf das Key-Account Management geben?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine spannende Frage, weil die Gefahr besteht, dass man heterogene Märkte über einen Kamm schert. Wir analysieren derzeit sehr genau für unsere verschiedenen Märkte, wer letztlich die Entscheidung über das verarbeitete Material trifft. Und wir erstellen Prognosen, wie sich die Entscheidungsprozesse möglicherweise verschieben werden. Denn Objektvertrieb ist dann sinnvoll, wenn das ‚Entscheidungspendel’ stärker auf die Seite der Auftraggeber oder Generalunternehmer schwingt. Ob dies für alle Materialen am Bau gleich gilt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Halten Sie die Umstrukturierung Ihrer Organisation für vorteilhaft in der Krise? Schließlich gibt es ja vor allem im Tagesgeschäft enormen Handlungsbedarf.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in der Krise müssen sie diese Themen angehen. Eine organisatorische Veränderung bedeutet immer auch Unsicherheit und eine Beschäftigung der Mitarbeiter mit uns selbst. Wir wollten dies abgeschlossen haben, wenn die Nachfrage im Markt wieder zunimmt. Das haben wir sicherstellen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass man in Wachstumsphasen gerne auch mal vorhandene und suboptimal ausgerichtete Strukturen belässt, weil man sich auf der Erfolgsseite sieht?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, dass eine Krise uns die Veränderungsprozesse leichter anpacken lässt. Ein einfaches ‚Weiter so’ reicht dann schlicht nicht mehr. In Wachstumsphasen herrscht immer ein gewisses Prinzip Hoffnung, z.B. die Hoffnung, dass die nicht ausgelasteten Kapazitäten noch gefüllt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Strukturen anpassen auf der einen Seite, Strukturen leben auf der anderen. Wo sehen Sie die Erfolgsfaktoren um eine solche Umstrukturierung schnell und auch nachhaltig zum Leben zu erwecken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz wesentlich in diesen Veränderungsprozessen ist die Mitarbeiterkommunikation, das erklären warum und auch das Feiern von ersten gemeinsamen Erfolgen in der neuen Struktur. Darüber hinaus empfehle ich eine gewisse Gelassenheit und Bereitschaft den Mitarbeitern Zeit zu geben, sich in der veränderten Struktur zurecht zu finden..</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Zeitrahmen halten Sie für realistisch, bis sich die neue Struktur trägt und allgemein akzeptiert wird?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass man nach wenigen Monaten ein erstes Gefühl bekommt, wo es klemmt aber auch was gut und schnell funktioniert. Ein richtiges Fazit ist aber erst nach einem vollen Jahr sinnvoll, denn gerade bei saisonalen Geschäften muss eine neue Struktur sowohl bei hoher Auslastung im Sommer wie auch bei niedriger Auslastung funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach allem, was Sie bereits in den letzten Monaten erreicht haben, was können Sie unseren Lesern empfehlen wenn es darum geht, Umstrukturierungen im Unternehmen durch- und umzusetzen? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Beginnen sie mit offenen Fragen. Sprechen sie aus, wo sie derzeit Schwachstellen in den Prozessen und Abläufen sehen. Lösen sie sich vom Blick in den Rückspiegel, der auf Basis von Tageszahlen und Monatsabschlüssen keinen Hinweis gibt, wie sich unsere Märkte verändern. Sammeln sie Unterstützung für ihre Ideen, indem sie andere an der Ausarbeitung der Umstrukturierung beteiligen. Und dann einfach machen und viel Zeit für Kommunikation nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank für das Interview.</p>
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		<title>Interview: Intelligentes Wachstum durch die Krise!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[SPEEDNOVATION]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Neun]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit NEUNsight Live plädiert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe und Innovationsberater Winfried Neun für ein radikales Umdenken in der Wirtschaft und insbesondere in den Führungsetagen deutscher Unternehmen, da ein „weiter so“ nur die nächste Krise zwangsläufig heraufbeschwört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/W.Neun_.jpg"><img class="alignleft right-medium wp-image-595" title="W.Neun" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/W.Neun_-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>In zwei in Kürze erscheinenden Büchern nimmt der Allensbacher Wirtschaftspsychologe und Innovationsberater Winfried Neun die derzeitige wirtschaftliche Lage ins Visier und rät Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik zu mehr Mut, um Veränderungen gezielt anzugehen und sich nicht sprichwörtlich wie das Kaninchen vor der Schlange zu verhalten. Im Gespräch mit NEUNsight Live plädiert Winfried Neun für ein radikales Umdenken in der Wirtschaft und insbesondere in den Führungsetagen deutscher Unternehmen, da ein „weiter so“ nur die nächste Krise zwangsläufig heraufbeschwört.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Herr Neun, Sie plädieren in ihrem Buch „Intelligentes Wachstum aus der Krise“ für eine Abkehr vom Sicherheitsdenken in deutschen Unternehmen. Was meinen Sie konkret damit?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Unternehmen haben in der Krise ihre durchaus vorhandenen Potentiale vor allem im Innovationsbereich bei weitem nicht ausgeschöpft. Vielmehr wurde ängstlich auf die Konkurrenz geschaut und deren Strategieansätze vielfach kopiert.  Ich befürchte, dass wir aus dieser Krise nichts gelernt haben. Viele Banker und viele Unternehmer haben immer noch nicht verstanden, dass sie die Philosophie des Wachstums neu definieren müssen, raus aus einem Mengenwachstum rein in ein intelligentes Wachstum, über neue Märkte und über ein breiteres Aufstellen des Unternehmens. Mit dieser Thematik müssen wir uns viel intensiver auseinandersetzen, als wir es zurzeit tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Können Sie die Menschen draußen verstehen, die Angst haben, um den Arbeitsplatz, um ihre Zukunft?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Aber ja. Doch eines hat das Krisenmanagement gezeigt: die Krise ist für viele Menschen nicht real wirksam geworden. Die Verlängerung der Kurzarbeit durch die Regierung hat dazu beigetragen. Der zweite Grund ist: Die Bürger sehen zwar die Krisensituation, aber sie wissen, welche Leistungskraft in unserer Volkswirtschaft existiert. Sie wissen genau, was sie für Fähigkeiten haben und dass die Unternehmen technologisch in vielen Bereichen einen großen Vorsprung haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was hat die Psychologie damit zu tun?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe bereits im Dezember letzten Jahres und auch im diesem Februar in öffentlichen Auftritten mehrfach gesagt, dass wir Mitte dieses Jahres die Talsohle erreichen werden, in der zweiten Hälfte es sich stabilisieren wird und wir 2010 zwischen 2,5 und drei Prozent Wachstum haben werden. Die Krise ist ein reines psychologisches Vertrauensproblem. Man nennt das Beharrungsvermögen. Das heißt, die Menschen beobachten eine Situation wie die Finanzkrise, die war real und spürbar. Aber daraus hat sich eine extreme Vertrauenskrise in der Wirtschaft  herauskristallisiert. Und diese Vertrauenskrise ist ein sehr starkes psychologisches Moment.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wie kann der Verlust an Vertrauen wieder hergestellt werden?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verlust an Vertrauen in sich selbst, in die Wirtschaft und in die Politik kann nur durch einen grundlegenden Wandel der öffentlichen Wahrnehmung geschehen. Noch immer gilt der Grundsatz in den Medien, dass nur „bad news“ auch „good news“ sind. Wir stellen unsere Leistungen nicht positiv genug dar, es überwiegen die Berichte über den x-ten Streit, Katastrophen und das gezielte Schüren von Ängsten. Aus diesem Teufelskreis müssen wir heraus, wir müssen eine positive Grundstimmung erzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> In Ihrem zweiten geplanten Buch mit dem Titel „Innovative Unternehmensführung durch Speednovation“ fordern Sie die Überwindung von Widerständen in Unternehmen, um mutig neue Wege auch in Krisenzeiten einzuschlagen. Was meinen Sie damit?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Noch immer ist vielfach festzustellen, dass wenn von Innovationen die Rede ist, viele Unternehmen die x-te Verbesserung eines seit Jahren bestenden Produktes meinen. Aus diesem Denkansatz müssen wir heraus. Der rasante Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft stellt neue Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen. Denken sie nur an die geänderten Anforderungen die der demografische Wandel mit sich bringen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was ist also unter „SPEEDNOVATION“ zu verstehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">SPEEDNOVATION ist die gezielte und methodisch abgesicherte Beschleunigung von Innovationsprozessen durch die effektive Bündelung aller unternehmerischen Kräfte  und die Beschleunigung von Prozessen. Hinzu kommt die vielfach unterschätzte Beseitigung von psychologischen Barrieren im Unternehmen, die häufig auf die Angst vor Veränderungen zurückzuführen ist. Sind diese beseitigt oder ausgeräumt, so steht die Steigerung der Innovationsfähigkeit und die Überwindung klassischer Innovationsfallen im Mittelpunkt der SPEEDNOVATION-Strategie.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und was ist das Ergebnis?</em></p>
<p style="text-align: justify;">SPEEDNOVATION ermöglicht eine schnelle und gezielte Steigerung der Innovationskraft im Unternehmen, was zu einer Innovationsbeschleunigung führt. Diese führt dann zu einer Entdeckung neuer Potenziale und damit zur Stabilisierung des Unternehmenserfolges durch das  beschleunigte Innovationsmanagement.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="text-align: justify;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Winfried Neun, dessen Medienauftritten  und der K.O.M. GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.kom-neun.de" target="_blank">www.kom-neun.de</a> und <a href="http://www.neunconsultinggroup.de" target="_blank">www.neunconsultinggroup.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Mappus setzt auf Erfahrung und Kreativität</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/mappus-setzt-auf-erfahrung-und-kreativitat</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 10:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mappus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Interview mit NEUNsight Live setzt der seit rund 100 Tagen im Amt befindliche Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, auf landestypische Tugenden wie Kreativität, Innovationskraft und die Erfahrung der Unternehmen und Bürger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/Stefan_Mappus_Portraet.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-583" title="Stefan_Mappus_Portraet" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/Stefan_Mappus_Portraet-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Im Interview mit NEUNsight Live setzt der seit rund 100 Tagen im Amt befindliche Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, auf landestypische Tugenden wie Kreativität, Innovationskraft und die Erfahrung der Unternehmen und Bürger.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ab wann erwarten Sie für Baden-Württemberg eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage und welche konkreten Schritte planen Sie als Ministerpräsident in der nächsten Zeit anzugehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die gesamtwirtschaftliche Lage wird sich in den nächsten Monaten langsam verbessern. Deutschland und Baden-Württemberg haben gerade erst die schwerste Wirtschaftskrise ihrer Geschichte hinter sich. Wir kommen aus einem tiefen Tal und müssen uns Schritt für Schritt wieder den Berg hinauf arbeiten. Die Auftragseingänge in unserer Industrie sind seit einigen Monaten wieder höher als im Vorjahr, aber die Auslastung in unseren Fabriken ist immer noch sehr niedrig.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch können wir zuversichtlich sein. Wir haben viele Produkte, die auf dem Weltmarkt sehr gefragt sind beziehungsweise es bald wieder sein werden. In unseren Unternehmen und Betrieben stecken Erfahrung und Kreativität, um auch aus dieser Krise die richtigen Lehren zu ziehen. Vor allem haben wir viele gut ausgebildete Menschen und sehr viele schlaue Köpfe in Baden-Württemberg.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Forderungen stellen Sie an den viel kritisierten Finanzmarkt in diesem Zusammenhang?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Sorge sehe ich derzeit vor allem die Finanzierungsprobleme vieler mittelständischer Unternehmen. Deutschlandweit klagen viele von ihnen über eine restriktive Kreditvergabe. Daher führe ich Gespräche mit Banken und habe vor, mit der L-Bank kurzfristig ein Maßnahmenpaket schnüren, um die Versorgung mit Eigen- und Fremdkapital in Baden-Württemberg gerade für den so wichtigen Mittelstand weiter zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was halten Sie für eine positive wirtschaftliche Entwicklung für entscheidend?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes und damit auch unseren Wohlstand ist unsere Anpassungsfähigkeit an die sich ständig verändernden globalen Wettbewerbsbedingungen. Insbesondere der mittel- und langfristigen Sicherung der Innovationskraft unserer Wirtschaft muss unser Augenmerk gelten. Um möglichst genau zu wissen, wo im neuen Jahrzehnt unsere größten Wachstumschancen liegen und wie wir diese nutzen können, haben wir ein Expertengutachten zu den wirtschaftlichen und technologischen Perspektiven der Landespolitik bis 2020 ausgeschrieben. Wir versprechen uns davon Handlungsempfehlungen für die künftige Ausrichtung der Forschungs-, Technologie- und Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg. Auf die Ergebnisse, die wir bis Mitte des Jahres erwarten, werden wir unsere Politik ausrichten, damit unser Land auf diesen Zukunftsfeldern Spitze bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vor allem die Kommunen spüren die Krise.  Welche Hilfen kann und will das Land, um den derzeitigen Engpass bei den wegbrechenden Einnahmen auf Seiten der Kommunen zumindest erträglich zu gestalten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahmeausfälle treffen das Land Baden-Württemberg und die Kreise, Städte und Gemeinden gleichermaßen. Das Land wird im aktuell beschlossenen Doppelhaushalt daher neue Kredite  aufnehmen müssen, nachdem es uns in den Jahren 2008 und 2009 gelungen war, ohne neue Schulden auszukommen. Wir werden aber unser Ziel, auch zukünftig wieder ohne neue Schulden auszukommen, nicht aus den Augen verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Viele Projekte wie z.B. das „kinderfreundliche Baden-Württemberg&#8221; stehen angesichts der Finanznot vor Einschnitten. Wo in welchen Bereichen wollen Sie Schwerpunkte setzen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Wort gilt: Bei Kindern und Bildung wird nicht gespart. Im Gegenteil, wir werden die Politik eines kinderfreundlichen Baden-Württembergs weiterführen und setzen dabei einen Schwerpunkt auf die Bildung. Hier wird nicht eingespart, sondern wir wollen Geld, das durch rückläufige Schülerzahlen in den kommenden Jahren frei wird, für Qualitätsverbesserungen in unseren Schulen einsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Können durch strukturelle Verbesserungen in den Beziehungen zwischen Kommunen und Land Baden-Württemberg neue Spielräume erschlossen werden, die vor allem den Kommunen zugute kommen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen sind im Finanzausgleichsgesetz dauerhaft geregelt. Vereinfacht gesagt fließt ein Anteil an den Steuereinnahmen des Landes in den Ausgleichstopf, wie auch die sogenannte Finanzausgleichumlage der Kommunen. Aus diesem Topf werden dann zirka 80 Prozent der Mittel in pauschaler Form an die Kommunen gegeben, weitere 20 Prozent in Form von Investitionszuweisungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich halte dies für ein faires System. Eine andere Frage ist, ob die Gemeindefinanzierung insgesamt auf stabilere Füße gestellt, also die Einnahmen verstetigt werden und eine Entlastung auf der Ausgabenseite erfolgen kann. Zur Prüfung dieser Fragen wurde auf Bundesebene eine Kommission eingesetzt. Mir ist bewusst, dass die Frage, ob die Gewerbesteuer durch eine andere Einnahmequelle ersetzt werden kann, von den Kommunen durchaus kritisch gesehen wird. Dies auch deshalb, weil sie in ihrer Bemessungsgrundlage ertragsunabhängige Elemente enthält. Es wäre aber andererseits auch falsch, den ganzen Prozess auf die Formel „Abschaffung der Gewerbesteuer“ zu reduzieren. Schlussendlich geht es darum, ob am Ende ein Konzept steht, das besseren Erfolg verspricht, als die bisherige Regelung.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Vita von Stefan Mappus</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stefan Mappus, geboren am 4. April 1966 in Pforzheim, ist seit dem 10. Februar 2010 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er hatte bis zu seinem Amtsantritt als Ministerpräsident eine rund 13-jährige parlamentarische Erfahrung als Abgeordneter, Staatssekretär, Minister und Fraktionsvorsitzender. 1983 trat er in die Junge Union ein. Von 1988 bis 1990 war Stefan Mappus Kreisvorsitzender der Jungen Union Pforzheim/Enzkreis. 1994 wurde er Kreisvorsitzender der CDU Pforzheim-Enzkreis. Von 1989-1995 war er Mitglied des Gemeinderats Mühlacker. Seit 1996 ist er für den Wahlkreis Pforzheim Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. 1998 wurde er im baden-württembergischen Umwelt- und Verkehrsministerium Staatssekretär, 2004 wechselte er als Minister an dessen Spitze. Seit 2005 ist er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Vertrauen schaffen für Anleger</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/interview-vertrauen-schaffen-fur-anleger</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Derivat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[IZA]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsprüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit Florian M. Roebbeling, Leiter des Instituts für ZertifikateAnalyse in München]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-542" title="_MG_4638swa" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Sehr geehrter Herr Roebbeling, wie      würden Sie die derzeitige Stimmung im Derivatemarkt beschreiben? Geht die      Angst bei den Anlegern um?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube wir müssen zwischen zwei Anlegergruppen unterscheiden. Erstens die Selbstentscheider, die sich selbstständig informieren und ihre Anlageentscheidungen ohne vorherige Beratung treffen. Denen geht’s ganz gut, die haben keine Angst, nutzen nach wie vor gerne verbriefte Derivate, kennen die Risiken der Produkte und gehen diese Risiken bewusst ein. Und zweitens der typische Beratungskunde. Der wurde durch die Lehman-Pleite, die Finanzkrise und die damit verbundene unzulängliche Berichterstattung der Medien stark verunsichert. Er kommt mit den verschiedenen Begriffen nicht so gut zurecht, schmeißt Sub-Prime-Kreditpakete und Zertifikate gerne mal in einen Topf und bekommt bei dem Wort „Derivat“ immer noch eine Gänsehaut…</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Institut bietet eine      Qualitätsprüfung für Zertifikate. Können Sie uns diese Prüfung genauer      erklären? Wie gehen Sie vor?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Qualitätsprüfung des IZA umfasst 13 Einzelkriterien nach denen wir ein Produkt überprüfen und bewerten. Zusammenfassend kann man sagen, wir prüfen ein Zertifikat in allen relevanten Kriterien aus den Bereichen Konzept, Kosten und Kommunikation. D.h.: Was kann das Produkt und wie gut kann es das? Wie teuer ist es? Und wird der Kunde fair und umfassend vom Produktanbieter über Broschüren usw. informiert?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und welchen Nutzen bringt diese      Prüfung dem Anleger?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir stellen ihm das Ergebnis unserer Prüfung in Form eines zweiseitigen Reports, der in kundengerechter Sprache verfasst ist, zur Verfügung. Dann kann er auf einen Blick erkennen wo die Stärken und Schwächen des Produktes sind, das ihm vom Berater angeboten wird.</p>
<p><em>Sie machen Ihre Analysen also für den      Beratungskunden?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Genau. Über 50% des Volumens in strukturierten Produkten wurde im Primärmarkt beim klassischen Beratungskunden platziert. Und für genau diese Kunden prüfen wir die Produkte und fertigen den QualitätsReport an. Der Selbstentscheider hat ja andere Ratings und Möglichkeiten im Internet sein Produkt zu überprüfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie selbst verstehen sich als      unabhängiger Partner für alle Parteien des Marktes. Wie stellen Sie Ihre      Unabhängigkeit bei einer      Produktprüfung sicher? Irgendwer muss ihre Prüfung doch zahlen, und das      wird wohl meistens der Produktanbieter sein, oder?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig, es ist in den meisten Fällen der Produktanbieter, der zahlt. Wir hatten auch mal ein System bei dem der Endkunde die Prüfung zahlen sollte. Das wurde aber vom Markt nicht angenommen. Ein Endkunde kann 60.000 Euro in ein Produkt mit insgesamt 3.000 Euro Gebühren stecken, aber er ist nicht bereit nur 10 Euro für unabhängiges Research auszugeben. Daran hat auch die Finanzkrise nichts geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dennoch unsere Unabhängigkeit zu dokumentieren und nach außen zu garantieren, haben wir uns den Fachjournalismus zu Nutze gemacht. Wir haben mit vielen Journalisten sämtlicher großer Verlagshäuser gesprochen, und ihnen unser Bewertungsschema offen gelegt. D.h. die können unsere Ergebnisse jetzt eins-zu-eins nachvollziehen und somit überprüfen, ob wir etwass „schön-bewerten“. Und glauben Sie mir, ein paar von denen warten nur darauf uns zu ertappen (lacht).</p>
<p><em></p>
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		<item>
		<title>Interview: Internationalisierungsstrategien in der Krise</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/maerkte/interview-internationalisierungsstrategien-in-der-krise</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[HfWU]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf zu neuen Ufern oder im Hafen verweilen? NEUNsight Live sprach mit Professor Blunck, Leiter des Studiengangs International Management an der HfWU Nürtingen-Geislingen, über derzeitige Chancen für mittelständische Unternehmen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/blunck1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-546" title="blunck1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/blunck1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Sehr geehrter Herr Professor Blunck,      wenn Sie sich die aktuelle Lage des deutschen Mittelstandes anschauen,      kann man dann eher von Aufbruch oder von Zurückhaltung sprechen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann sicherlich kein einheitliches Bild gezeichnet werden. Einige eher strategisch langfristig planende, und häufig in Familienbesitz befindliche Unternehmen bauen trotz der aktuell weiterhin schwierigen Wirtschaftslage ihre Marktposition sowohl national als auch international aus. Stark fremdfinanzierte Unternehmen hingegen sind aktuell in ihrem Handlungsspielraum sehr eingeschränkt, da die Kreditinstitute aufgrund der öffentlichen Diskussion und der eigenen Probleme eher risikoscheu eingestellt sind. Diese sehr auf physische Sicherheiten wie Gebäude, Grund und Maschinen bedachte Mentalität steht einer langfristig orientierten, nachhaltigen Entwicklung im Wege. Hier sind Unternehmen klar im Vorteil, die Auslandsaktivitäten aus eigener Kraft und aus den Erträgen des laufenden Geschäfts finanzieren können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Viele Unternehmen haben durch die Krise      geplante Aktivitäten in ausländischen Märkten verschoben oder      zurückgestellt. Halten Sie dies für die richtige Lösung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unternehmen mit einem hohen Exportanteil waren von der Wirtschaftskrise besonders stark betroffen, da in manchen Auslandsmärkten die Umsätze um mehr als 50 Prozent zurück gingen. Zugleich lagen die Chancen bei einer hohen geographischen Diversifizierung ebenfalls in den Auslandsmärkten, z.B. haben viele Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus das Jahr 2009 nur deshalb relativ gut überstanden, da Märkte wie China, Brasilien und Indien deutlich vor dem Heimatmarkt Deutschland wieder Schwung aufgenommen haben. Auch Unternehmen der Baubranche und der Automobilbranche basieren ihr Wachstum aktuell auf den außereuropäischen Auslandsmärkten. Dennoch ist die Entwicklung neuer Märkte zunächst eine Investition, die in der Regel erst in späteren Perioden die wirtschaftlichen Erträge einfährt und hier Unternehmen klar im Vorteil sind, die bereits in wirtschaftlich stabilen Zeiten ihre Auslandaktivitäten entwickelt haben. Bei knappen finanziellen Mitteln ist hier eine besonders gründliche Priorisierung der Auslandsaktivitäten erforderlich sowie die Auswahl der geeigneten Markteintrittstrategie notwendig.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Internationalisierung ist zumeist bei      den großen Unternehmen der Branche ein Thema. Welche Chance sehen Sie für      die kleineren Unternehmen? Sollten diese nicht gerade jetzt eben solche      Projekte in Angriff nehmen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Grad der Internationalisierung korreliert nur eingeschränkt mit der Unternehmensgröße. Gerade im süddeutschen Raum sind auch kleinere, spezialisierte Firmen mit weltweiten Aktivitäten und hohem Auslandsanteil vom Gesamtgeschäft anzutreffen. Unternehmen, bei denen die internationalen Aktivitäten noch nicht so weit entwickelt sind, sollten ihre Internationalisierungsstrategie,  sofern vorhanden, überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen einer Branche angehören, in denen die Kunden zunehmend internationaler werden. In Branchen wie Maschinenbau und den Automobilzulieferer haben sich gerade in der Krise die Geschäftsaktivitäten stark nach Asien verlagert. Wer hier nicht dabei ist, läuft Gefahr nicht nur auf Wachstumsmöglichkeiten zu verzichten, sondern auch nach und nach seine Geschäftsbasis zu verlieren. Viele kleinere Unternehmen haben ihre Auslandsaktivitäten überwiegend auf europäische Länder fokussiert. Um von den hohen Wachstumsraten in Ländern wie China oder Indien zu partizipieren, muss hier eine Asienstrategie entwickelt und systematisch umgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wo sehen Sie die Erfolgsfaktoren für      eine Internationalisierungsstrategie?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich empfehle zunächst von den Marktchancen auszugehen und erst im zweiten Schritt eine hierzu passende Sourcing- und Fertigungsstrategie zu entwickeln. Dies findet auch häufig in zeitlicher Abfolge statt. D.h. erst rechtzeitig Absatzmärkte entwickeln und dann Effizienz- und Kostenvorteile realisieren. Andersherum läuft man Gefahr, mit Überkapazitäten und geographischen Fehlallokationen der Produktionsstätten konfrontiert zu sein. Über kleinere Pilotkunden können frühzeitig wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, die zur Optimierung der gesamten Leistungskette beitragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Zeitrahmen halten Sie für      realistisch, um auf anderen Märkten langfristig Fuß zu fassen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten ein bis zwei Jahre werden in der Regel benötigt, um die Märkte zu analysieren, Prioritäten festzulegen, die Strategie zu verabschieden, geeignete Partner zu finden, Verträge abzuschließen, und die Produkte und Dienstleistungen auf die anderen Marktanforderungen anzupassen. Idealerweise stellen sich nach etwa eineinhalb Jahren erste Erfolge ein. Das dritte Jahr sollte bereits relativ erfolgreich sein, sonst sollte kritisch hinterfragt werden, wo mögliche Fehler gemacht wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Blaue Ozeane: Investment in neue Märkte</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Ozeane]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Miller Forest Investment]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Markward Kerstiens, Leiter Marketing und Vertrieb der Miller Forest Investment AG, über neue Formen des Investment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-529" title="Vertriebsleiter Markward Kerstiens" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Kerstiens, mit Ihrem      Unternehmen Miller Forest Investment AG bieten Sie ein innovatives Produkt      für Anleger. Können Sie unseren Lesern erklären, was genau ein      Waldinvestment ist?</em></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestment bedeutet Kapitalanlage in Wald und somit in den Rohstoff Holz.  Das eingesetzte Kapital wird verwendet, um Wälder mit Nutz- und Edelhölzern aufzuforsten und bis zur Ernte zu bewirtschaften. Renditen werden in erster Linie durch das natürliche Wachstum und den anschließenden Verkauf des Holzes erzielt. Neben der finanziellen Rendite können bei vielen Waldprojekten zudem ökologische und soziale Renditen erzielt werden, die zum Beispiel in der Verbesserung von Naturräumen durch Anpflanzung von Wald, durch langfristige Bindung von Treibhausgasen wie CO2 und durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der einheimischen Bevölkerung entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestments sind in aller Regel Langzeitinvestments, denn selbst bei tropischer Waldwirtschaft, wie wir sie betreiben, vergehen mehrere Jahre, bis die ersten Mittelrückflüsse erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Vorteile hat Ihr Angebot      gegenüber traditionellen Angeboten des Wettbewerbs?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir bieten Beteiligungen in Form eines Direktinvestments an, soll heißen, ein Investor kauft oder pachtet einen genau definierten Anteil der Waldflächen, die wir bewirtschaften. Er wird physischer Eigentümer eines Waldes und schließt mit unserem Unternehmen ein Abkommen über die Bewirtschaftung dieses Waldes ab. Die Flächen werden grundbuchamtlich auf den Investor eingetragen und stellen daher eine hohe Eigentumssicherheit dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit heben wir uns deutlich ab von klassischen Produkten des Finanzmarktes wie zum Beispiel Aktien- oder Kommanditbeteiligungen oder gar Hebelprodukten wie Zertifikaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wo liegen die Risiken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Geschäft ist mit Risiken verbunden, im Fall von Waldwirtschaft gibt es zum Beispiel waldbauliche Risiken wie Sturm- oder Brandschäden oder Schädlingsbefall, die das Ergebnis schmälern können.  Insgesamt sind diese Risiken jedoch gering, Ausfälle durch Elementarschäden liegen in aller Regel unter 0,5 Prozent. Zudem sind politische Risiken denkbar wie zum Beispiel negative gesetzliche Veränderungen (Besteuerung von Erträgen, Ausfuhrverbote), ebenso Marktrisiken wie zum Beispiel negative Preisentwicklung des Holzmarktes. Generell gilt jedoch, dass Holz als unverzichtbarer Rohstoff immer begehrter wird und dadurch die Renditechancen voraussichtlich weiter steigen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Einfluss hat die      Wirtschaftskrise auf Ihren Bereich? Spüren Sie Auswirkungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der ersten Jahreshälfte 2009 sind unsere Umsätze eingebrochen, durch die Auswirkungen der Finanzkrise war der gesamte Kapitalmarkt zum Erliegen gekommen, auch in unser Waldprojekt wurde zu der Zeit wenig investiert. Seit dem Sommer 2009 hat sich die Lage jedoch normalisiert und die Besonderheiten unserer Kapitalanlage (Direktinvestment in eine Sachwertanlage, börsenunabhängiges Investment, Inflationsunabhängigkeit) haben uns Kundenkreise erschlossen, die Ihr Geld nicht mehr ausschließlich den klassischen  Produkten des Kapitalmarktes anvertrauen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kommt man überhaupt auf die Idee      eines Waldinvestments? Was gab den Ausschlag für Ihr Unternehmen sich      gerade hierauf zu konzentrieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1985 wurde die Miller Reisen GmbH gegründet, die sich von Anfang an auf Reisen nach Lateinamerika spezialisiert hat und heute mit ca. 35 Mitarbeitern führender Anbieter von Privatreisen in diese Region ist. In nunmehr 25 Jahren sind enge Geschäftskontakte nach Südamerika entstanden, gleichzeitig blieben uns negative Veränderungen in Südamerika durch Raubbau an der Natur nicht verborgen, in Paraguay ist die Naturwaldfläche von einst 80% der Landesfläche auf unter 10% geschrumpft. Mit der Aufforstung brachliegender Flächen zu beginnen, erschien nur als logische Konsequenz, zumal unter dem Gesichtspunkt der Klimaneutralität, denn mit den Aufforstungen neutralisieren wir unter anderem die Emissionen an Treibhausgasen, die unsere Reisegäste verursachen. Beteiligungen auf dem Kapitalmarkt als Renditeobjekt anzubieten, war ein weiterer logischer Schritt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></p>
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		<title>Interview: Mit Innovationen Krisen meistern</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[BioLAGO]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertage]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsreihe]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Friedhelm Schaal, Leiter der Wirtschaftsförderung Konstanz, über die Konstanzer Unternehmertage als innovative Eventreihe zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-472" title="Schaal_1_20100322" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Schaal, im letzen      Jahr haben Sie zusammen mit der K.O.M. GmbH aus Allensbach zum ersten Mal      den Konstanzer Unternehmertag (KN-UT) durchgeführt? Wie waren Ihre      Eindrücke?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Rückblickend kann ich sagen, dass wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen haben. Unser neu entwickeltes Konzept wurde inhaltlich sehr gut aufgenommen und wir konnten unsere Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte nicht nur erreichen, sondern auch ausnahmslos begeistern. Besonders der Einsatz von Thementischen als Orte der Diskussion fand sowohl bei den Teilnehmern als auch bei uns als Veranstaltern viel Zustimmung. Hier wurden tolle Ideen ausgearbeitet und viele Kontakte geknüpft. Als sehr positiv haben sich auch die Kontakte der K.O.M. GmbH erwiesen, da diese maßgeblich zu der hochkarätigen Besetzung des KN-UT beigetragen haben.</p>
<p><em>Der Andrang auf dem Unternehmertag war      enorm. Hatten Sie mit einem so großen Erfolg gerechnet?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem neuen Konzept ist es natürlich immer schwierig Fuß zu fassen und sich von anderen Veranstaltungen abzugrenzen. Ich denke aber, dass wir unsere Alleinstellungsmerkmale gewinnbringend einsetzen konnten und der Erfolg für sich spricht. Von den Teilnehmern haben wir jedenfalls nur positive Rückmeldungen bekommen.</p>
<p><em>Wie waren die Rückmeldungen von den      Referenten und Teilnehmern? Konnten die Besucher aus den Vorträgen      Erfahrungen sammeln?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Resonanz war sowohl von den Tagungsteilnehmern als auch von den Referenten sehr positiv. Gerade die Teilnehmer haben uns die Rückmeldung gegeben, viel Neues und Spannendes erfahren zu haben, was sie in Zukunft auch in ihrem Unternehmen gewinnbringend einsetzen werden. Unsere Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis geht damit voll auf.</p>
<p><em>Der erste Konstanzer Unternehmertag      stand unter dem Motto „Innovationen meistern Krisen“. Denken Sie, wir      haben die Krise bereits gemeistert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehe davon aus, dass wir die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden haben, sondern uns derzeit noch mitten in der Krise befinden. Die positiven Impulse aus unserem Finanzsystem lassen zwar Hoffnungen aufkeimen, aber bisher gibt es meiner Meinung nach noch keine passenden Alternativen solche Krisen in Zukunft zu unterbinden. Was uns fehlt sind klare neue Regelungen und Gesetze, damit solche dramatischen Zusammenbrüche von ganzen Wirtschaftszweigen nicht noch einmal passieren können.</p>
<p><em>Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort      Konstanz momentan? Spüren Sie mehr die Ängste der Unternehmen oder eine      Veränderung hin zum positiven?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Strukturwandel von einem ehemaligen Produktionsstandort der Textilindustrie zum zukunftsträchtigen Dienstleistungsstandort läuft bei uns bereits seit vielen Jahren und spiegelt sich auch in dem steigenden Anteil der Beschäftigten im tertiären Sektor wider. Im Jahr 2008 gingen bei uns  77,6% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten einer Tätigkeit im Dienstleistungssektor nach.<br />
Heute ist die Stadt Konstanz ein Standort mit exzellenter Forschung, neuen, zukunftsweisenden Technologien und einer gesunden Mischung aus Großunternehmen mit Weltruf (z.B. Nycomed und Siemens) und kleinen und mittleren Unternehmen mit hoher Innovationskraft. Und trotz der Wirtschaftskrise können wir derzeit eine gute Positionierung unseres Wirtschaftsstandorts feststellen. Bezüglich der zukünftigen Entwicklung braucht Konstanz jedoch auch Mut, z.B. vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um das Konzert- und Kongresshaus („Wer nichts wagt, der nichts gewinnt“).</p>
<p><em>Für dieses Jahr ist ja bereits der 2te      Konstanzer Unternehmertag geplant. Welchen Titel und welche Schwerpunkte      haben Sie sich dieses Jahr gesetzt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unser 2. KN-UT ist für das 4. Quartal 2010 geplant und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Als Arbeitstitel haben wir uns für das Thema „Innovation im Gesundheitsmarkt“ entschieden, die Unterthemen sind noch in der Findungsphase, bewegen sich aber in den Bereichen Forschung, Management und Technologie. Gerade in diesen Bereichen können wir neben der K.O.M. GmbH mit unserem LifeScience Healthcare Netzwerk BioLAGO einen kompetenten und erfahrenen Partner aufbieten.</p>
<p><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mitarbeitermotivation in Zeiten der Krise</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/management/mitarbeitermotivation-in-zeiten-der-krise</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. Psych. Wolf Liebich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum stehen gerade in Krisenzeiten Mitarbeiter im dunklen Wald? Weil die Vorgesetzten verschwunden sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Wirtschaftsaufschwung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-500" title="Wirtschaftsaufschwung" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Wirtschaftsaufschwung-300x99.jpg" alt="" width="300" height="99" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Pfeifen im dunklen Wald“ ist ein oft zitiertes Sprichwort in Zusammenhang mit dem Thema Ängste. Doch welche Botschaft vermittelt uns dieser Satz? Im Dunkeln stehen heißt zum einen, dass uns keiner zeigt wo es lang geht, oder dass wir selbst das Ziel und die Richtung aus den Augen verloren haben. Im Dunkeln stehen heißt  auch, dass wir desorientiert sind und keinen Ausweg sehen. Manchmal sehen wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, wir haben den Blick für die Realität um uns herum verloren. Das Pfeifen ist das einzige was wir tun und dies auch nur, um irgendetwas tun zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Realität muss man sich fragen, was solche Situationen auslösen kann? In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf schwierige betriebliche Situationen , auch wenn ein „dunkler Wald“ natürlich auch in unseren privaten Umfeldern vorkommen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Jede Form von Veränderungen, unklare Ziele, eine bedrohliche Zukunft, Vorgesetzte, bei denen man nicht weiß wie sie einem einschätzen, hohe Arbeitsbelastung, Unfriede im Team, oder wirtschaftliche Krisen können Auslöser von Ängsten sein und uns zum „Pfeifen“ verleiten. Pfeifen heißt im betrieblichen Umfeld, dass die Mitarbeiter in der Arbeitszeit miteinander über ihre Ängste reden und versuchen sich gegenseitig Mut zu machen, oder immer tiefer ins Jammertal abrutschen. Kein Zustand, dem man lange zuschauen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum stehen gerade in Krisenzeiten Mitarbeiter im dunklen Wald? Weil die Vorgesetzten verschwunden sind. Weil die Mehrzahl der Vorgesetzten die direkte Kommunikation scheut, wenn sie keine positiven Botschaften zu verkünden haben. Sie lassen ihre Mitarbeiter im wahrsten Sinn des Wortes im Wald stehen und machen noch das Licht aus. Flüchten sich in ihre Büros, oder in Besprechungen, haben keine Zeit oder verstecken sich hinter unklaren Aussagen und Allgemeinplätzen. Folglich erfahren die Mitarbeiter Informationen zumeist nur aus den Medien und sind empfänglicher für Gerüchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Was können wir nun aus dem Bild „Pfeifen im dunklen Wald“ lernen, um richtig mit Veränderungen, großen und kleinen Krisen umzugehen und damit das Unternehmen auf Kurs zu halten? Was gibt Menschen Halt, Mut und Selbstvertrauen auch in schwierigen Zeiten den richtigen Weg zu finden und die Arbeit erfolgreich zu erledigen?<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Handlungsempfehlung – Offene Information und offener Dialog</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ängste bei großen und kleinen Veränderungen werden reduziert, wenn ich umfassend und rechtzeitig dazu informiert werde. Für die Führung heißt das, top down alle betroffenen Mitarbeiter so offen wie möglich über die Situation, die Gründe und die Ziele zu informieren. Wo stehen wir zurzeit, was sind die Schwierigkeiten die auf uns zukommen, mit welchen Folgen müssen wir rechnen, welche Maßnahmen haben wir eingeleitet oder geplant, was wird von den Mitarbeitern erwartet etc. Dies sollte nicht in Form von E-Mails geschehen, sondern in kleinen Informationsveranstaltungen, in denen der offene Dialog möglich ist. Je kritischer die Situation, umso häufiger sollten solche kleinen Informationsveranstaltungen stattfinden. Diese Meetings müssen Raum bieten für Fragen der Mitarbeiter, damit sie über ihre Ängste reden können. Auch wenn wir nicht auf alles eine Antwort haben, den Mitarbeitern zuhören, diese ernst  nehmen und Verständnis zeigen sind wichtige Kernpunkte, welche für jede Führungskraft gelten. Allein über seine Ängste und Befürchtungen zu sprechen, löst Blockaden auf und gibt den Menschen wieder Mut die Dinge anzugehen. Dies gilt auch für die Führung, denn Führungskräfte, die selbst Angst haben, die nicht an sich selbst glauben und verunsichert sind haben auch keine positive Wirkung auf andere. Deshalb Top down den offenen Dialog pflegen, auf Glaubwürdigkeit und Klarheit achten und in der Aussage abgestimmt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Geben sie den Mitarbeitern neben dem Tagesgeschäft weitere Aufgaben und nutzen sie eventuell frei gewordene Zeit für sinnvolle Qualifizierungsmaßnahmen. Achten sie darauf, dass kein Leerlauf entsteht, denn dies führt dazu, das Arbeit gedehnt wird, sich negative Phantasien entwickeln, darüber an jeder Ecke geredet wird und letztendlich die Stimmung negativ beeinflusst. Eine tödliche Situation für die Motivation.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>rechtzeitige,      umfassende und abgestimmte Information an alle betroffene Mitarbeiter Top      down</li>
<li>enger,      zeitnaher, regelmäßiger Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern</li>
<li>zeitliche      Freiräume für besondere Aufgaben nutzen, z.B. Prozessverbesserungen,      Weiterqualifizierung etc.</li>
<li>nehmen      sie ihre Mitarbeiter ernst und hören sie ihnen zu</li>
<li>seien      sie glaubwürdig</li>
<li>gehen      sie mit abgestimmten Aussagen in Meetings</li>
<li>nehmen      sie sich Zeit für die Meetings und seien sie vorbereitet</li>
<li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Doktortitel und Karriere</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/hilft-eine-promotion-frauen-auf-dem-weg-nach-oben</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Blaß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Promotion]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Verdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilft eine Promotion Frauen auf dem Weg nach oben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/helga_wachtmeister.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-127" title="helga_wachtmeister" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/helga_wachtmeister-276x300.jpg" alt="" width="276" height="300" /></a>Immerhin 39 Prozent betrug bei den Promotionen laut Statistischem Bundesamt der Frauenanteil im Jahr 2004. Das entspricht 9030 Frauen mit Doktortitel. Damit ist der Anteil der Doktorinnen unter den Promovierenden seit 1991 um fast zehn Prozent gestiegen. Doch hilft er den Frauen dabei, in Karriere zu machen?</p>
<p style="text-align: justify;">„’Wann kommt denn der Doktor Hauser?’, wurde ich einmal auf einer Veranstaltung gefragt, auf der ich einen Vortrag halten sollte. Das hat mich amüsiert“, erzählt Renate Hauser, promovierte Literaturwissenschaftlerin, die als Coach selbstständig ist und Privatpersonen und Unternehmen berät. „Heute kann ich darüber schmunzeln. Ich stehe schon lange im Berufsleben und habe mir ein Renommee erarbeitet“, sagt die 53-Jährige. „Aber ich weiß aus Berichten, dass es jüngere Frauen in einer männerdominierten Wirtschaftswelt nicht immer leicht haben. Da kann ein Doktortitel zumindest Respekt verschaffen“.<br />
Diese Auffassung teilt Silke Jansen, promovierte Politikwissenschaftlerin und heute Pressesprecherin Deutschland beim Chemieunternehmen Lanxess. „Gerade ältere Männer machen es den jungen Frauen oft schwer“, sagt sie. „Doch je älter die Frauen werden, je mehr Berufserfahrung man hat, um so eher wird man akzeptiert. Frau hat sich dann ein Standing erarbeitet. Ein akademischer Titel kann dabei helfen – alleine weil er das Selbstbewusstsein stärkt“.</p>
<p style="text-align: justify;">Beide Frauen würden ihre Promotion erneut schreiben. Renate Hauser sagt dazu: „Ich würde allerdings auch jetzt das Projekt so schnell wie möglich durchziehen und nicht Jahre damit zubringen wollen“. Und Silke Jansen sagt: „Man beweist damit, dass man ausdauernd arbeiten kann und lernt Zeitmanagement. Das sind Faktoren, die bei Arbeitgebern ankommen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Und manchmal samt Titel auch gefordert werden: Wer in die Wissenschaft geht oder auf Vorstandebene kommen möchte, erreicht diese Positionen selten ohne Promotion. Aus diesem Grund hat Kerstin Thurow nicht nur promoviert, sondern auch habilitiert: „Für mich wäre es nicht möglich gewesen, so schnell beruflich aufzusteigen“, erzählt die 36-Jährige. „Promovieren wollte ich schon immer. Die Habilitation habe ich unter anderem gemacht, um für eine Hochschulkarriere adäquate Chancen zu Männern zu haben“. Kerstin Thurow ist seit 2003 Mehrheitsgesellschafterin und Geschäftsführerin von Amplius, einem Unternehmen, das High-Tech-Lösungen für Chemie, Pharmazie und Biotechnologie anbietet. In dieser Funktion wurde sie von der Hansestadt Rostock zur Unternehmerin des Jahres 2005 gewählt. „Ich würde allen, die in Führungsfunktionen wollen, zum Doktortitel raten“, sagt sie. Das gelte auch für Industrieberufe – dann biete sich insbesondere an, über ein Thema zu schreiben, das mit dem Unternehmen zu tun habe. „So vermeidet man den Bruch im Lebenslauf“, erklärt sie.</p>
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		</item>
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		<title>Status Quo: Interne Kommunikation</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/status-quo-interne-kommunikation</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragen Sie sich manchmal, ob Ihre Mitarbeiter ausreichend und vor allem die richtigen Informationen haben, um selbstständig handeln und mitdenken zu können? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00748.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-506" title="DSC00748" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00748-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Fragen Sie sich manchmal, ob Ihre Mitarbeiter ausreichend und vor allem die richtigen Informationen haben, um selbstständig handeln und mitdenken zu können? Wissen Sie um die Bedeutung der internen Kommunikation für Ihr Unternehmen? Interne Kommunikation funktioniere von selbst und müsse nicht geplant, organisiert und koordiniert werden, ist ein Trugschluss. Denn interne Kommunikation ist kein Selbstläufer! Die Mitarbeiter unterhalten sich und haben Zugriff auf ein Intranet mit vielen Informationen, vielleicht gibt es noch eine Mitarbeiterzeitschrift. Doch reicht das, um Doppelarbeit zu vermeiden, die Motivation und Einsatzbereitschaft der Belegschaft zu steigern und um Orientierungslosigkeit zu vermeiden? Die Effekte einer ausgereiften internen Kommunikation sind klar – Produktivitätssteigerung und kompetentes bedienen der Kunden. Doch wie viel Kommunikation ist notwendig? Ebenso wie die externen Kommunikationsmaßnahmen beeinflusst die nach innen gerichtete Kommunikation in hohem Maße den Erfolg des Unternehmens. Dabei muss interne Kommunikation immer unternehmensorientiert sein, d. h. einen konkreten Beitrag zur Realisierung der Unternehmensziele leisten. Schlechte interne Kommunikation ist dabei kein Phänomen, das nur in Großunternehmen auftritt – im Gegenteil, sogar in sehr kleinen Unternehmen gibt es zum Teil ausgeprägte Kommunikationsdefizite.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Schlechte interne Kommunikation und die Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfahrungen aus der täglichen Beratungspraxis zeigen bedenkliche Folgen einer unzureichenden Kommunikation:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Doppelbearbeitung      von Aufgaben</li>
<li>Verlust      an produktiver Arbeit, wenn Informationen ständig erfragt werden müssen</li>
<li>Keine      optimale Verantwortungsbereitschaft</li>
<li>Keine      ausreichende Motivation der Mitarbeiter</li>
<li>Sich      verschleppende Prozesse und zu spät getroffene Entscheidungen</li>
<li>Widersprüchliche      Kommunikation nach außen und erhöhtes Risiko einer fehlerhaften      Kundenbetreuung und einer Imageschädigung</li>
<li>Fehlende      Abstimmung zwischen Abteilungen und Bereichen</li>
<li>Innere      Kündigung der Mitarbeiter</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Ohne ein Gegensteuern treffen alle diese Faktoren das Unternehmen am Lebensnerv – der Produktivität und damit der Wettbewerbsfähigkeit. Ziel der internen Kommunikation ist neben der Information die Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen und die Steigerung von Arbeitszufriedenheit, Motivation und Loyalität in der Belegschaft. Neben der Verbesserung des Betriebsklimas wird auf diesem Wege auch eine Erleichterung der Arbeitsprozessen erreicht. Die Unternehmensführung und das Management müssen lernen „laut“ zu denken. Nur so können alle rechtzeitig anfangen, mitzudenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie findet man das richtige Maß an Kommunikation? Wo ist der Mittelweg zwischen Informations-Wüste und Information-Overflow? Es geht also nicht nur darum, interne Kommunikation zu betreiben, sondern die Kunst besteht darin, die Quantität und Qualität der internen Unternehmenskommunikation peinlichst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe einzustellen. Wir leben nunmehr in der Informationsgesellschaft – in der Regel ist es der Fall, dass eher zu viele als zu wenig Informationen auf uns einströmen. Damit wird es zur Aufgabe der internen Kommunikation den Mitarbeitern den Weg durch den Dschungel der Nachrichten zu weisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die interne Kommunikation muss somit den goldenen Mittelweg finden, um den Mitarbeitern alle Basisinformationen, die sie für die tägliche Arbeit benötigen zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeiter müssen als die glaubwürdigsten Multiplikatoren behandelt werden, dafür brauchen sie zeitnah alle aktuellen Unternehmensentwicklungen bevor externe Zielgruppen davon erfahren. Die Unternehmensphilosophie, das Leitbild und die Ziele zu leben, ist nicht möglich, ohne diese zu kennen, zu verstehen und zu akzeptieren.</p>
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		<title>Psychologie der Werte</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. Psych. Wolf Liebich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wertemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wertesystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Notwendigkeit von Wertemanagement in der Unternehmenskultur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Businessman.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-489" title="Businessman" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Businessman-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Werte sind die Struktur und Haltepunkte eines Unternehmens. Die Summe dieser Werte kann man als die Unternehmenskultur bezeichnen. Rückblickend ist es manchmal erstaunlich, was unter diesen Überschriften nicht schon alles geschrieben, gedruckt, verteilt und verkündet wurde: Leitsätze, Visionen, Unternehmensphilosophie, Führungsgrundsätze usw. Schön gedruckt in Broschüren jeglicher Art, von Marketingmitarbeitern in der Sprache geglättet, von Beratern formuliert und dadurch wenig unternehmensspezifisch. Dazu zeigt sich, dass diese unspezifischen Informationen noch öfter schlecht kommuniziert, schnell vergessen, vom Tagesgeschäft überrollt und von der Führung selten vorgelebt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu der richtigen Erstellung und dem notwendigen Dialog dazu, zu der Idee zum geänderten Verhalten und zu der Tatsache, welche Werte wir leben können und müssen, sollen hier erste Anregungen folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Werte sind unverzichtbare Aufgabe der obersten Führung. Doch welchen Führungskräften ist dies wirklich bewusst und welche handeln danach und nehmen sich die Zeit dafür? Wie so häufig werden die langfristigen und zugegebenermaßen schwierigen Themen durch das Tagesgeschäft verdrängt. Doch ihre Notwendigkeit ist dadurch nicht beseitigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach was für Werten werden eigentlich Unternehmen geführt, die in großem Stil ihre Mitarbeiter bespitzeln lassen, die kleinste Vergehen mit Rausschmiss ahnden, konsequent Löhne drücken, oder durch übertriebene Kontrolle Angst und Schrecken verbreiten? All jene Firmen, die in ihren Imagebroschüren die Wichtigkeit ihrer hoch motivierten Mitarbeiter herausstellen. Hat Motivation aber nicht auch etwas mit Vertrauenskultur, Menschlichkeit, Fehlertoleranz, Identifikation, positivem und kritischem Feedback und Wertschätzung zu tun?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Unternehmensführungen diese Zusammenhänge ignorieren, dann können sie sich auch das Thema Unternehmenskultur und den Aufwand dazu sparen. Wenn das tägliche Handeln der Führung den beschriebenen Werten widerspricht, nimmt dies langfristig auch kein Mitarbeiter ernst und daraus folgend  auch kein Kunde. Wo z.B. nur der kurzfristige Gewinn im Vordergrund steht, ist der Wert Nachhaltigkeit Makulatur und jede Investition in Personal verschenkt. Stattdessen sind Bedrohung, Bestechung und Erpressung zwar oft „erfolgreiche“, aber eben nur kurzfristig erfolgreiche Führungsinstrumente. Gewinnen wir damit, bzw. binden wir damit die besten Mitarbeiter?</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück zu den Werten. Zuerst muss sich die Führung ihrer Vorbildfunktion bewusst werden und sich selbst in die Pflicht nehmen. „Das können wir doch an die Planungssitzung eine Stunde am Abend dran hängen“ ist ein Satz, den man so oder so ähnlich leider noch immer viel zu oft in den Führungsetagen von Unternehmen hört. Ist die „Ernsthaftigkeit“ hierdurch spürbar, das Thema begriffen? Allein die bereits feststehende Zeitbeschränkung verhindert eine erfolgreiche Bearbeitung und Diskussion.  Eine gut investierte Zeit wäre stattdessen ein Abend und ein Tag in inspirierender, entspannter Atmosphäre,  professionell vorbereitet und moderiert zur Erfassung des aktuellen Wertezustandes. Zu beantworten wären Fragen wie:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Was hat uns bisher erfolgreich gemacht?</li>
<li>Was ist unsere Vision von der erfolgreichen Zukunft      des Unternehmens?</li>
<li>Wo wollen wir strategisch in 5-10 Jahren stehen?</li>
<li>Welche Werte brauchen wir, um diese Ziele zu      erreichen?</li>
<li>Nach welchen Werten leben wir heute schon?</li>
<li>Wo haben wir Defizite?</li>
<li>Wie einig sind wir uns über diese Themen in der      Führung?</li>
<li>Führen wir nach diesen Werten?</li>
<li>Kommunizieren wir diese Werte zu unseren      Mitarbeitern?</li>
<li>Wie transparent ist für die Mehrzahl unserer      Mitarbeiter der Status des Unternehmens?</li>
<li>….</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>(Fast) alles ist möglich</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Henes-Karnahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzerfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Wille]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilcourage]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 14 fliegt er von der Schule, mit 36 Jahren hat er genug Geld verdient, um zu privatisieren. Doch Nichtstun ist nicht wirklich seine Welt: Wenige Monate später ist er erneut präsent als Unternehmer. Eine Krise kommt, doch er lässt sich davon nicht unterkriegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/img022.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-78" title="img022" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/img022-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Statussymbole braucht er nicht, Rampenlicht sucht er nicht und auf Claqueure kann er verzichten. Sein Leben ist geprägt von Diskretion. Ein Muss in der Berufswelt von Björn Grünert<sup>*</sup>, die Sicherheit heißt. Der Norddeutsche ist Leibwächter: klingt nach dicken Armen und kleinem Hirn und irgendwie nach Action-Movie. Alles an der Realität vorbei. Der 42-Jährige ist mehr als ein Body Guard: Er ist Security-Unternehmer und Sicherheits-Berater, seit 16 Jahren. Vor sechs Jahren hat er die Basis radikal geändert: Seine Unternehmen mit einigen hundert Mitarbeitern hat er teilweise verkauft, teilweise geschlossen. Der Grund, „ich war auf Geldverdienen nicht mehr angewiesen“. Kurzfristig genießt Björn Grünert die Früchte seiner Arbeit. Doch Privatier sein, ist nichts für den Macher „Bibo“, wie ihn Kollegen nennen. Arbeit ist sein Lebenselixier, „Leistung ist Anreiz, Neues zu probieren und auf die Beine zu stellen, ist mir Ansporn“.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt führt Björn Grünert kleine, feine Unternehmen. Wer exklusiven Personenschutz rund um den Globus sucht, ist bei ihm richtig: Er hat ein internationales Netzwerk aus intelligenten Sicherheitsprofis und Partnern geknüpft. Er selbst steht zudem als Berater für internationale Konzerne oder für Regierungen parat.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem operativen Geschäft hat sich Bibo teilweise herausgezogen. Ein Grund ist emotional, „Frau und Kind sind oben auf der Prioritätenliste“, der andere rational: Vor fünf Jahren machte er Bekanntschaft mit einem ausgewachsenen Burn-Out-Syndrom. Eine entsetzliche, weil völlig neue und fremde Situation. Er konnte nicht mehr über sich selbst bestimmen. „Ich musste erfahren, dass mein Körper etwas machte, was mein Geist nun gar nicht wollte“, erinnert er. Noch im Nachhinein für ihn „eine Situation, mit der schwer umzugehen ist“. Verständlich. Lernt doch einer wie er &#8211; zumindest im Idealfall &#8211; kämpfen, retten und helfen: anderen und sich selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Macht auf mich aufmerksam</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 07:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Brillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Machtverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Verlust und der Macht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Machtverlust1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-217" title="Machtverlust1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Machtverlust1-300x170.png" alt="" width="300" height="170" /></a>Da ist es wieder, das Gefühl der Leere. Dass Gefühl, nach der aktiven Zeit im Rampenlicht in ein tiefes Loch zu fallen. Ein Gefühl, dass auch viele ehemalige Bundestagsabgeordnete kennen. Maria Kreiner, Sozialwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg hat sie befragt und festgestellt, dass viele unter dem Entzug ihres Amtes (und ihrer vermeintlichen Macht) leiden.</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der Studie beschreiben die Ex-Politiker ihre Ohn-Macht: „Man ist wichtig gewesen, wichtiger, als man sich vorher je vorgestellt hatte. Und plötzlich ist man nichts mehr“, beschreibt ein Ex-Abgeordneter den Machtverlust. „Es gibt Kollegen, die bis zur Depression sich verändert haben“, heißt es weiter: „Man ist mit dem Ausscheiden so was von vergessen.“ Heide Simonis verkündete sogar öffentlich, dass sie es nicht ertragen könne, wenn nicht jeder Bürger dieser Republik sie auf fünf Meter Entfernung erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sucht nach Aufmerksamkeit ist typisch für Menschen im Medienzeitalter &#8211; Aufmerksamkeit im Fernsehen erscheint als ein Zeichen von Macht und Dominanz. Dabei handelt es sich nur um Medienmacht &#8211; sobald die Scheinwerfer ausgemacht werden, schrumpft die Existenz der Medienpersönlichkeiten bis zur Bedeutungslosigkeit. Diese Art Macht ist inszeniert – geMacht. Mächtig sind oft nur die Entzugserscheinungen derer, die keine Aufmerksamkeit mehr genießen.<br />
Denn wirkliche Macht spielt sich nicht im Fernsehen ab und wirkt eher im Hintergrund. Diesen „Hintergrund“ &#8211; Mächtige beherrschen ein Netzwerk von Beziehungen &#8211; vernachlässigen viele Abgeordnete bei ihrem Bemühen, sich in den Vordergrund zu spielen. Ist das Mandat dann nach vier Jahren beendet, funktioniert das frühere soziale Umfeld nicht mehr und viele Abgeordnete können nicht mehr in ihrem Beruf zurückkehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ist also kein Gradmesser für Macht der Darsteller, sondern eher ein Indikator für die Macht der Medien. Viele Parlamentarier stürzen nach ihrer Amtszeit sogar in die Armut. Denn Parlamentarier sind &#8211; im Gegensatz zu Ministern &#8211; finanziell keineswegs abgesichert. Die Sucht nach Anerkennung ist bei einigen so ausgeprägt, dass selbst der soziale Abstieg im Fernsehen zur Schau gestellt wird. So machte die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Lilo Friedrich als „Putzfrau“ von sich reden. Die Mutter von sechs Kindern ist verheiratet, Hausfrau und freut sich laut Bildzeitung über den Zuspruch der Bürger, die toll finden, wie sie ihr Leben meistert.</p>
<p style="text-align: justify;">In unteren Hierarchien ist die Macht wahrscheinlich sogar größer, als ganz oben: Studien zeigen, dass das Macht mit dem Aufstieg auf der Karriereleiter abnimmt. Das Machtdefizit nimmt hingegen zu. Ursache dafür sind Intrigen und gegenseitige Abhängigkeiten. Dass die meisten Menschen Macht dennoch für erstrebenswert halten, liegt an einem Tabu: über Macht wird nicht gesprochen, schon gar nicht von den angeblich Mächtigen.<a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Machtverlust2.png"><img class="alignright size-medium wp-image-218" title="Machtverlust2" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Machtverlust2-300x294.png" alt="" width="300" height="294" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Macht muss ein Mythos bleiben, sonst funktioniert sie nämlich nicht. Mächtig werden Personen nur in der Wahrnehmung durch die Massenmedien und wenn diese Eindrücke nicht durch ein persönliches Kennen lernen überprüft werden können. Medien haben ein ureigenes Interesse daran, Menschen mächtig zu inszenieren &#8211; denn Macht ist sexy und sex sells. Dazu kommt, dass Anerkennung von Ranghöheren den eigenen Marktwert steigert. Andere beeindrucken &#8211; das funktioniert nur, wenn diese ranghöhere Person als etwas Besonderes stilisiert wird. Folglich trägt der „Hofstaat“ aus Eigeninteresse zum Machterhalt bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Stimmen wie die die von Martin Heller sind daher selten. Der künstlerische Leiter der Expo02 sagte einmal: „Wer sitzt in diesem Zentrum der Macht? Viele kleine graue Götter. Wenig große.“ Ganz wie im richtigen Leben: Macht ist eine alltägliche Erscheinung.  In den Medien wirkt sie nur größer und schöner &#8211; selbst wenn sie in Gestalt einer Putzfrau daherkommt.</p>
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		<title>Hotel Post Ischgl**** Superior</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 07:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel Post]]></category>
		<category><![CDATA[Ischgl]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[… Lass dich begeistern…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/hotel-sommer-02-foto-mueller.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-424" title="hotel-sommer-02-foto-mueller" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/hotel-sommer-02-foto-mueller-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Traditionelle Architektur triff auf stylische Elemente, eine gediegene Küche sorgt mit modernen Elementen für äußergewöhnliche Gaumenfreuden und die Zimmer bestechen durch eine spannende Mischung aus Geborgenheit, Weitblick und Romantik.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer zur Wohnfreude auch noch den exklusiven Luxus liebt, ist in den Suiten des <a href="http://www.post-ischgl.at" target="_blank">Hotel Post</a> in Ischgl bestens aufgehoben: Panorama-Dachterrassen lassen imposante Ausblicke in die Ischgler Bergwelt zu, die Saunen, Infrarotkabinen und Whirlwannen bieten &#8220;Private-Spa&#8221; auf höchstem Niveau. Sie werden begeistert sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Tauchen Sie ein in den Wellnessbereich &#8220;Postillon-Spa&#8221; – spüren Sie das Leben intensiv! Auf 1000 m<sup>2</sup> können Sie abspannen, regenerieren und so richtig zu sich selbst finden.<a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1403.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-434" title="IMG_1403" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1403-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Stärken Sie die Lebensfreude und die Harmonie in der großzügigen Sauna- und Hallenbadlandschaft. Nach einem Besuch im Fitness Center starten Sie mit Schwung, Elan und Begeisterung neu durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Hochwertige Produkte, fachgerechte Behandlungen und Massagen für Gesicht und Körper tun das ihre, nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper zur Balance zu verhelfen.</p>
<p>&#8230; spüren Sie was es heißt Willkommen zu sein…</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mL_05E6cOG8" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="videovorlage-hotel-post-ischgl" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/videovorlage-hotel-post-ischgl.jpg" alt="" width="558" height="442" /></a></p>
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		<title>Balance statt Burn-Out</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 08:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Jacoby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Pause]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Leben und Arbeit in eine gesunde Balance bringen will, hat es schwer in Deutschland. Müde Helden sind in. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Balanceburnout.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-221" title="Balanceburnout" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Balanceburnout-270x300.png" alt="" width="270" height="300" /></a><em>Wer Leben und Arbeit in eine gesunde Balance bringen will, hat es schwer in Deutschland. Müde Helden sind in.</em></p>
<p style="text-align: justify;">„Ausgebrannt“ fühlte sich Fußballtrainer Jürgen Klinsmann, nachdem er sich angestrengt hatte für Deutschland. Die Öffentlichkeit reagierte mit Bewunderung. Wer so erschöpft ist, hat Großes geleistet.</p>
<p style="text-align: justify;">Müssen Helden müde sein? Vermeintlich: Ja. Stessbedingte Müdigkeit bis hin zum „Burn-Out“, Bandscheibenvorfall und Herzinfarkt ge­hören hierzulande zum guten Ton. Manager und Angestellte schmücken sich damit wie mit einer teuren Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei schaden sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Wirtschaft: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, das Stress am Arbeitsplatz und die damit verbundenen psychisch bedingten Gesundheitsprobleme allein in Europa jedes Jahr zwischen drei und vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts kosten – das sind 265 Milliarden Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum sich niemand beschwert? Ein auf Arbeit fokussiertes Leben gilt in allen Industrieländern als grundsätzlich gut. Nach dem Motto „ein erfolgreicher Ernährer ist auch ein guter Ehemann und Vater“ konzentrieren sich vor allem Männer einseitig auf den beruflichen Erfolg, erklärt Hans-Peter Blossfeld, Professor für Soziologie an der Universität Bamberg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Manager mit ausgeglichener Work-Life-Balance fühlen sich erfolgreicher im Job</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer „Work“ und „Life“ in eine gesunde Balance bringt, lebt nicht nur besser, er arbeitet auch erfolgreicher. Das zeigt eine Umfrage des US-amerikanischen „Families and Work Institute“ (FWI) unter Führungskräften in zehn multinationalen Unternehmen: „Die Menschen, die ihrer Arbeit und ihrem Familienleben die gleiche Priorität einräumen – die ‚duozentrisch’ leben – fühlen sich in ihrem Beruf am erfolgreichsten“, unterstreicht Autorin Ellen Galinsky.</p>
<p style="text-align: justify;">Am besten funktioniert dieses Doppelkonzept, wenn Manager und Mitarbeiter eine positive Einstellung zu beiden Lebensbereichen pflegen. Und wenn sie unter Rahmenbedingungen arbeiten, die eine Balance von Arbeit und Leben fördern. Diesen Vorteil haben momentan nur wenige. Um so wichtiger ist es, dass Helden einen wachen Blick dafür entwickeln, wie müde sie eigentlich sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Burn-Out muss nicht sein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer die Grenzen seiner psychischen und körperlichen Belastungsfähigkeit über einen langen Zeitraum hinweg überschreitet, riskiert andauernde Erschöpfung. Laut Dr. med. Manfred Nelting, Burn-Out-Experte in der Bonner Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin „Gezeiten Haus“, kündigt sich das „Ausbrennen“ zum Beispiel durch folgende Symptome an:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Sie haben das Gefühl, dass Ihnen alles zuviel wird</li>
<li>Sie sind gereizter als früher</li>
<li>Ihre Arbeit macht Ihnen keine Freude mehr</li>
<li>Für Freizeitaktivitäten fühlen Sie sich zu erschöpft</li>
<li>Aus Ihrem Freundeskreis ziehen Sie sich immer mehr zurück</li>
<li>Sie greifen häufiger zu Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln</li>
<li>Sie leiden unter Schlafstörungen</li>
<li>Pausen empfinden Sie als Zeitverschwendung</li>
<li>Sie haben das Gefühl, alles sei sinnlos</li>
<li>Innerlich fühlen Sie sich leer</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie mehr über Ihre eigene Burn-Out-Gefährdung wissen möchten, finden Sie einen Test unter <a href="http://www.gezeitenhaus.de/">www.gezeitenhaus.de</a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: xx-small;">Text: NEUNsight-live.de<br />
Bildmaterial: Fotolia</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychologie der Innovation</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/psychologie-der-innovation</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 08:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbild]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wenn von Innovationen die Rede ist, dann läuft Hunderttausenden ein kalter Schauer über den Rücken. Nicht ohne Grund: Innovationen sind meist etwas Neues, ein vermeintlicher Störfaktor in der täglichen Routinearbeit. Die logische Folge: Skepsis und mögliche innere Ablehnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-23" title="Innovation Road Sign with dramatic clouds and sky." src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2009/01/Innovation_1-300x199.jpg" border="10" alt="" width="254" height="168" />Der Begriff „Innovation“ ist längst ein Leitbegriff der modernen Industriegesellschaft geworden. Er steht für neue Ideen, Verfahren und Techniken in unterschiedlichen Bereichen, für Neuerung schlechthin. „Unsere Gesellschaft ist auf Neuerungen dringend angewiesen, sie kann nicht statisch verharren. Ihre Dynamik resultiert aus Veränderungen, die wir aktiv und gezielt in die Wege leiten, nicht selten aber auch reaktiv vornehmen müssen, um dem wachsenden Druck der gesellschaftlichen Ansprüche und Zwänge zu begegnen“, so reiht Prof. Dr. Jörn Rüsen, Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen und Professor für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten-Herdecke, den Begriff Innovation ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Was verbindet die Psychologie mit dem Begriff der Innovation? Trocken-theoretisch betrachtet ist die Innovationspsychologie ein Teilgebiet der Organisationspsychologie, die sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen in Organisationen beschäftigt. Eine Organisation wird dabei als ein System aus Menschen und Technologien betrachtet, deren Prozesse durch Regelungen strukturiert und zeitlich stabil sind. Die Tätigkeiten sind auf einen bestimmten Zweck oder ein Ziel hin ausgerichtet. Die Organisationspsychologie untersucht folgende in Organisationen zu beobachtenden Beziehungen: Zwischen dem Individuum und den ihm gestellten Aufgaben, zwischen dem Individuum und seinem sozialen Umfeld und zwischen dem Individuum und der formalen Organisationsstruktur.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Enge Verbindung zu anderen Bereichen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Organisationspsychologie steht dabei in enger Verbindung zu anderen Bereichen, wie den Grundlagenfächern der Psychologie (Differentielle Psychologie, Sozialpsychologie, allgemeine Psychologie) aber auch der Betriebswirtschaftslehre, zum Beispiel um die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedener Organisationsstrukturen kennen zu lernen. Die Innovationspsychologie selbst beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen während eines gesamten Innovationsprozesses.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Innovation wird dabei ein Produkt oder Verfahren bezeichnet, das im Ergebnis neu ist, das heißt sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich – wie auch immer das zu bestimmen ist – unterscheidet und zu vermarkten ist. Neuerungen, die keinen Markterfolg vorweisen können, sind lediglich Erfindungen. Den Start des Innovationsprozesses gibt immer die Idee: Ohne Idee keine Innovation. Der gesamte Innovationsprozess erstreckt sich von der Ideengenerierung über die Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung und Vermarktung der Innovation. Bei der Ideengenerierung kommen unter anderem Aspekte der allgemeinen Psychologie, wie Informationsverarbeitung und Motivation, aber auch Aspekte der differentiellen Psychologie, wie Kreativität und Intelligenz zum Tragen. Die Entscheidungsfindung hingegen beruht meist auf Gruppenprozessen, so dass hier die Sozialpsychologie herangezogen werden kann. Bei der Umsetzung und Vermarktung der Innovation stehen Themen wie Führung und Werbewirkung im Vordergrund, welche sich in der angewandten Sozialpsychologie wieder finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Eng verbunden ist die Innovationspsychologie mit dem Innovationsmanagement. Das  Innovationsmanagement ist die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Organisationen. Im Unterschied zu Kreativität, die sich mit der Entwicklung von Ideen beschäftigt, ist Innovationsmanagement auf die Verwertung von Ideen ausgerichtet.  Innovationsmanagement beschäftigt sich nicht ausschließlich mit der Umsetzung von neuen Ideen. Auch eine Kombination von bereits Bekanntem oder eine Idee, die einer Zielgruppe noch unbekannt ist, kann als Innovation gelten. Das Management von Innovationen ist Teil der Unternehmensstrategie und kann sich auf Produkte, Service, Fertigungsprozesse, Organisationsstrukturen oder Managementprozesse beziehen. Während Produktinnovationen in der Regel darauf abzielen, die Bedürfnisse von Kunden besser zu befriedigen, sind Prozessinnovationen meist auf Verbesserung von Effektivität und Effizienz von Verfahren ausgerichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Innovationsmanagement ist von vielen Faktoren innerhalb und außerhalb einer Organisation beeinflusst (Innovationsklima). Zu den wichtigsten Einflüssen gehören:</p>
<p style="text-align: justify;">Branche, Marktsegment und Kundenstruktur, Produkte und Produktionstechnologie, Unternehmensstrategie, Firmenkultur, Motivation und Teamarbeit, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement sowie Personalmanagement und tarifvertragliche Bestimmungen.</p>
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		<title>Werte in Gesellschaft und Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 08:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabell Bareither</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[BEthmann]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Zielorientierte Führung beim ZDF: Isabell Bareither sprach mit Frank Bethmann, Wirtschaftsmoderator des ZDF Morgenmagazin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Frank-Bethmann-04.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-180" title="Frank-Bethmann-04" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Frank-Bethmann-04-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a>Herr Bethmann, Sie sind Wirtschaftsmoderator beim ZDF Morgenmagazin. Denken sie früh morgens bei Arbeitsbeginn schon über Werte und Moral in Gesellschaft und Wirtschaft nach?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz ehrlich, so früh morgens ist es erst einmal wichtig aus dem Bett zu kommen. Da stelle ich mir noch nicht wirklich die Sinnfragen des Lebens. Implizit denke ich allerdings schon über Werte nach. Zum Beispiel über Vertrauen. Das ist ein wichtiger Wert für mich und in einem „Schichtbetrieb“ wie dem Morgenmagazin besonders gewichtig. Man muss sich auf seine Kollegen verlassen können. Schließlich hält man selbst den Kopf dafür hin, wenn Informationen, die Kollegen recherchiert haben, nicht stimmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Verstehen Sie sich als Vorbild, welches auch Werte vermittelt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht nicht so sehr in meiner Eigenschaft als öffentliche Person, aber sicherlich als Journalist und vor allem als Mensch, der ja auch mit Werten aufgewachsen ist. Diese versuche ich in mein Arbeitsleben mit einzubringen. Werte geben mir und meinem Team Orientierung. Und zwar schon in der Vorbereitungsphase der Moderation. Durch Werte bekommen wir eine Vorstellung darüber welche Themen wichtig sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wird Ihrer Meinung nach genügend auf Fragen der Ethik und der Werte im Sender geachtet?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Genügend ist natürlich immer relativ. Aber das ZDF macht da schon sehr viel. Es steht zum Beispiel für Werte wie Nachhaltigkeit &#8211; den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Mit dem Sendeformat ZDF–Umwelt sind wir außerdem die einzige Sendeanstalt die sich auch in der Berichterstattung Gedanken über Nachhaltigkeit macht. Das ZDF zeigt soziale Verantwortung durch die Unterstützung der Fernsehlotterie Aktion Mensch, SOS-Kinderderdörfer und ähnliche. Darüber hinaus kann ich als Mitarbeiter bestätigen, dass das ZDF ein sehr familienfreundliches Unternehmen ist. All das sind sehr wichtige Punkte, die viel über Werte und Werteorientierung aussagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Rolle spielt zielorientierte Führung beim ZDF in der Vermittlung dieser Werte?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ein ganz wichtiges Thema, welches, wirtschaftlich gesprochen,  seit etwa 1-2 Jahren Konjunktur hat. Im Prinzip soll jungen Führungskräften nahe gebracht werden, sich mit den Mitarbeitern abzustimmen, in einem Gruppenprozess Ziele zu vereinbaren – und den Unternehmenserfolg auch daran zu messen. Das Projekt befindet sich sicherlich noch in einem Stadium, in welchem noch verinnerlicht werden muss, was das überhaupt heißt. Aber es sind gute Ansätze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie lässt sich in einem großen Sender, der ja viel mit der Meinungsbildung im Land zu tun hat, die Diskussion über Werte und Wertbildung führen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist natürlich nicht ganz einfach. Angefangen werden muss in den einzelnen Redaktionen und Verwaltungen, um es dann zu einem großen Ganzen zusammen zu führen. Werte müssen gelebt werden. Die verschiedenen Unternehmenskulturen in Mainz und Berlin leben unterschiedliche Werte. Und sowieso sind Werte etwas sehr individuelles. Allerdings kann ich aus meiner eigenen Erfahrung und aus dem Austausch mit Kollegen drei allgemein wichtige Werte nennen &#8211; Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus leben wir als Journalisten den Wert der Meinungsfreiheit, weswegen es beim ZDF glücklicherweise selten zu Werte-Konflikten innerhalb der Redaktionen oder zwischen Redaktion und Rundfunkrat kommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stichwort Wertemanagement: Wie wichtig ist es, dass sich die Mitarbeiter mit den Werten/dem Image des Unternehmens identifizieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ein ganz elementarer Punkt. Der Vorstand, Chef oder Intendant muss dabei die Werte des Unternehmens vorleben, nur dann ist er glaubwürdig. Der Prozess der Werte-Identifizierung ist dabei natürlich auch wechselseitig. Werte können einem Unternehmen nicht übergestülpt werden. Werte müssen zunächst innerhalb eines Unternehmens gelebt werden. Daraus ergibt sich dann ein Wertekatalog, ein Leitbild, hinter welchem Authentizität und Glaubwürdigkeit stehen. Die Wurzeln des Unternehmens, die Traditionen gestalten die Werte. Aber ein wichtiger Punkt ist auch, dass sich Werte verändern im Laufe der Zeit und von Generation zu Generation. Durch unterschiedliche Werte der – häufig älteren – Führungskräfte, und dem jungen Nachwuchs, fehlt meiner Generation der 25-45 jährigen dann auch oft die Unterstützung. Hier muss man dann zu einer Übereinstimmung kommen. Deswegen ist ja zielorientierte Führung wiederum so wichtig.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Beschränkt sich ihr Engagement für eine zielorientierte, wertebasierte Führung nur auf ihre journalistische Tätigkeit beim ZDF?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich engagiere mich auch in der „Initiative für Werte Bewusste Führung“. Diese Wertekommission setzt sich eben genau für diesen Führungsnachwuchs der 25-45 jährigen ein. Aber nicht nur Nachwuchskräfte aus Unternehmen, sondern auch aus Non-Profit-Organisationen wie der Kirche, sowie Selbständige engagieren sich hier. Die Initiative möchte vermitteln, dass der Ehrliche nicht der Dumme ist. Und das man davon profitiert, wenn man als Führungskraft Werte lebt – auch ökonomisch. Vor allem wichtig in diesem Zusammenhang sind die Werte Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der täglichen Zusammenarbeit. Für mich bedeutet die Arbeit in der Initiative vor allem einen guten Austausch-Pool über das ZDF hinaus.</p>
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		<title>Großes Potential jenseits der Grenze</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kannieß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreiche Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/PICT0003-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-367" title="PICT0003-1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/PICT0003-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Deutschland hatte über Jahre hinweg den inoffiziellen Titel des Exportweltmeisters inne. Tatsächlich ist die deutsche Wirtschaft wie kaum eine andere in den Welthandel eingebunden. Nach Angaben der KfW (2008, S. 47) hat der deutsche Außenhandel zwischen 2000 und 2008 fast drei Viertel des volkswirtschaftlichen Wachstums beigetragen. Damit war fast jeder vierte Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Export abhängig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMU in kleinen Märkten engagieren sich stärker im Ausland</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch während 81% der großen Unternehmen exportieren, ist die Zahl bei den kleinen und mittleren Unternehmen noch deutlich geringer. Deutsche Bank Research (2009, S. 3) beziffert den Exportanteil der deutschen KMU auf Basis der Umsatzsteuerstatistik auf 11% während die KfW (2008, S. 51) die europäischen Auslandsumsätze auf Basis ihrer Befragung bereits mit 21% und die außereuropäischen mit 7% angibt.</p>
<p style="text-align: justify;">In Europa sieht die Verteilung noch differenzierter aus. Im Durchschnitt exportieren nur 8% der europäischen KMU, doch haben Unternehmen in kleinen offenen Märkten höhere Exportanteile (Estland 23%, Slowenien 21%, Finnland 19%, Dänemark 17%), während laut IAT (2009, S. 4) in den großen Märkten die Exportneigung von KMU deutlich geringer ist (Italien 7%, Polen 7%, Frankreich 6%, Spanien 3%).</p>
<p style="text-align: justify;">Auslandsaktive deutsche Mittelständler exportieren zu 69% eigene Produkte, 42% kaufen im Ausland ein, 15% der KMU haben eine Vertriebsniederlassung im Ausland, 5% gehen mit ausländischen Partnern Joint Ventures ein, nur 4% haben eigene Tochterfirmen und weitere 4% vergeben Lizenzen und Franchises (KfW 2008, S. 48).</p>
<p style="text-align: justify;">Ein interessanter Vergleich lohnt sich hier mit der kleinen Schweiz, in der auch nur etwa 10% der KMU international tätig sind. Allerdings beziehen hier 83% der auslandsaktiven KMU Waren aus dem Ausland, 61% liefern Erzeugnisse an ausländische Kunden,  22% besitzen eigene Vertriebsniederlassungen,18% verfügen über Produktionsbetriebe im Ausland und 13% vergeben Lizenzen. (Lehmann 2002, S. 10). Das bedeutet, dass die Bereitschaft, eigene Vertriebs- und Produktionskapazitäten im Ausland zu bilden, von Anfang an sehr viel stärker ausgeprägt ist als bei uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hinderungsgründe eher im eigenen Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was hält nun deutsche KMU davon ab, in ähnlicher Weise im Auslandsgeschäft zu agieren wie skandinavische und Schweizer KMU? Die größten Schwierigkeiten sieht der Mittelstand mit 17% in gesetzlichen und bürokratischen Hürden. Bereits an zweiter Stelle kommt ein eher interner Grund: 15% der Unternehmen halten sich nach eigener Einschätzung nicht geeignet zur Internationalisierung, weil ihr Geschäft und ihre Branche regional ausgerichtet sind. Etwa 14% der Unternehmen geben finanzielle Probleme an (Eigenkapitalausstattung, Fremdkapitalzugang, Zahlungsverhalten, Wechselkurs) und weitere 14% sehen Schwierigkeiten durch die Absatz- und Wettbewerbssituation. Danach folgen Unternehmensgröße (10%), mangelnde Sprach- und Kulturkenntnisse (10%) sowie mangelnde Kontakte im Ausland (8%) (KfW 2008, S 62).</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den bereits auslandsaktiven Unternehmen stellt sich die Sache etwas unterschiedlich dar. Hier ist häufig die Auswahl geeigneter Partner ein K.O.-Kriterium (64,5%), während die Marktbearbeitung (58,4%) und die Beschaffung verlässlicher Marktinformationen (57,5%) ein gelegentliches Hindernis sind. Dahinter treten Hemmnisse wie z.B. kulturelle Unterschiede und Sprache (40,4%), rechtliche Bedingungen, Verträge und Zölle (40,3%) sowie Anpassung von Produkten und Dienstleistungen an Markterfordernisse (39,6%) zurück. Vergleichsweise weniger problematisch werden Standards und Normen (31,7%) sowie die Beschaffung von qualifiziertem Personal im Ausland (29,8%) gesehen (IAT 2009, S. 6).</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Marke Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum eine klare Positionierung wichtig ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_1898951_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-336" title="medical team" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_1898951_XS-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit schrumpfenden Märkten auf Grund einer hohen Wettbewerbsintensität sowie Patientensouveränität ist eine erfolgreiche Differenzierung vom Wettbewerb dringend nötig. Selbst noch so gute Leistung und Service nützen nichts, wenn sie nicht geschickt vermarktet und kommuniziert werden, gemäß dem Motto „Tue Gutes und rede darüber!“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Warum ist konsequentes Marketing gerade im Krankenhausbereich wichtig? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier hat sich in den letzten Jahren eine Wandlung vom Verkäufermarkt hin zum Käufermarkt vollzogen. Der dadurch verstärkte Wettbewerb rückt den Kunden – im Falle des Krankenhauses ist dies in der Regel der Patient – in den Mittelpunkt. Zwar steht der Patient im Krankenhaus schon immer im Vordergrund, doch muss die Unternehmensführung ihre Perspektive ändern. Sie muss die Situation aus Sicht der Patienten betrachten und marketingtechnische Ergänzungsleistungen zum eigentlichen Service anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was es zu beachten gilt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur der Patient gehört zur Zielgruppe der Kliniken. Vielmehr muss das Krankenhausmarketing auch die Einweiser und die Kostenträger ansprechen. Ebenso von Interesse sind Mitarbeiter, Angehörige der Patienten, Sponsoren, Lieferanten sowie die breite Öffentlichkeit. Denn es sind genau diese Interessengruppen, die ganz klar das Image des Krankenhauses weitertragen. Dies ist die Theorie, und dennoch erachten in der Praxis gerade einmal 35 Prozent aller Verwaltungsdirektoren ein funktionierendes Marketing für sehr wichtig, auch wenn immerhin schon bei 45 Prozent aller befragten Krankenhäuser ein Marketingkonzept besteht. Die entscheidende Frage ist dabei allerdings, ob und wie dieses umgesetzt wird.<br />
Dazu muss man zunächst einmal folgende Frage stellen: Wie entsteht überhaupt ein Bild vom Krankenhaus im Kopf des Patienten, und welche Erwartungen hat er an ein Krankenhaus?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf der Suche nach Antworten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort darauf setzt sich zusammen aus Erfahrungen, die der Patient von früheren Krankenhausbesuchen mitbringt, aus der Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten sowie aus der oftmals unterschätzten Wirkung der Mund-zu-Mund-Propaganda. Um etwaige Wahrnehmungslücken zu erkennen, ist es sinnvoll, gezielte Kunden- und Mitarbeiterbefragungen durchzuführen. Ergebnisse dieser Untersuchungen könnten dann zum Beispiel sein, dass die interne Struktur und die Prozessqualität verbessert werden sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einsatz in der Praxis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie können nun die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden, ohne von der Routine des Arbeitsalltags verdrängt zu werden? Dies wird vor allem durch eine an den Kunden gerichtete Kommunikation über die Dienstleistung bewerkstelligt. Denn durch die Einrichtung einer Marketing-Stabsstelle kann die Entwicklung einer Marketing-Strategie für das Krankenhaus forciert werden. Diese kann beispielsweise durch Projektgruppen tatkräftig unterstützt werden. Wichtig hierbei ist, dass das Thema Marketing zur Pflichtübung erhoben wird und nicht nur nebenbei läuft. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass das Tagesgeschäft das Marketing zurückdrängt.</p>
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		<title>Der Chef geht in den Ruhestand – die Firma in die Pleite?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man die Zukunft seines Unternehmens sichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-358" title="Young business woman" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Über neunzig Prozent der deutschen Firmen sind Familienunternehmen. Dort gibt es in der Regel eine starke und charismatische Führungspersönlichkeit, die das Unternehmen zu dem gemacht hat, was es heute ist. Doch früher oder später steht auch in diesen Unternehmen ein Wechsel an, muss oder möchte der Chef in den Ruhestand gehen. Dieser Zeitpunkt sollte sorgfältig im Voraus geplant werden, um die Existenz des Unternehmens nicht zu gefährden. Wir bieten für solche Fälle fachübergreifende Betreuung aus einer Hand.<br />
In Deutschland müssen pro Jahr durchschnittlich 60.000 kleine und mittlere Unternehmen an einen Nachfolger übergeben werden und die Praxis zeigt, dass jährlich über 5.000 Unternehmen stillgelegt werden, weil die Nachfolge nicht geregelt war. Der Grund für eine Unternehmensnachfolge ist in den meisten Fällen das Alter des Inhabers, doch auch die unerwartete Übergabe durch Krankheit oder gar Tod des Chefs ist nicht zu unterschätzen. In der Summe sind von den Übergaben rund 966.000 Beschäftigte betroffen &#8211; ein wesentlicher Faktor, wenn es gilt, die Unternehmen vor einer Krisensituation oder gar der Auflösung zu bewahren. Doch in dieses Risiko müssen Unternehmen heute nicht mehr blind hineinschlittern. Es gibt ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die bereits im Vorfeld Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen können. Hilfe von außen ist dabei praktisch unumgänglich. Erleichtert wird der Prozess durch Beratungsunternehmen, die über ein Netzwerk alle relevanten Bereiche, von der Betriebswirtschaft über die Steuerberatung bis hin zu rechtlichen und psychologischen Fragestellungen abdecken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die nachgewiesene Qualität der Nachfolge- und Notfallplanung durch die neuen Ratingverfahren viel stärker als bisher Einfluss auf die Bonitätseinschätzung nehmen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Woher kommt der oder die Neue?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">An erster Stelle steht natürlich die Frage, woher ein qualifizierter Nachfolger kommen kann. Generell gibt es drei Bereiche: Zum einen die Familie, dann die Mitarbeiter und natürlich auch die Übernahme durch externe Dritte. Bei den Familienmitgliedern ist es entscheidend, dass man sich zuerst über die grundlegende Zielrichtung dessen, was man zukünftig in dem Unternehmen realisieren will, einig wird. Dabei stehen psychologische Faktoren im Vordergrund: Oft glauben die Kinder, dass sie sich im Unternehmen nur durch eine revolutionäre Änderung positionieren können. Das aber kann dem Unternehmen unter Umständen sehr stark schaden, weil hier nicht aus Marktgesichtspunkten heraus gehandelt wird. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die fachlichen und persönlichen Eignungskriterien innerhalb der Familie zu überprüfen. Das gilt natürlich auch dann, wenn ein Nachfolger aus dem Kreis der Beschäftigten kommen soll: Hier muss geprüft werden, ob der Mitarbeiter aufgrund seiner Ausbildung und seiner Erfahrungen für diese Nachfolge passt und ob er über ein entsprechendes finanzielles Polster verfügt, um notwendige Investitionen tätigen zu können, beispielsweise den Kauf von Anteilen. Soll das Unternehmen an Dritte verkauft werden, ist es besonders wichtig, dass das Profil des Käufers zum Unternehmen passt, sonst kann es passieren, dass zwar einzelne Bausteine der Firma weitergeführt werden, der Rest aber nach und nach aufgelöst wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zeit läuft – wann soll übergeben werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Firmen warten viel zu lange. Entweder warten sie so lange, dass das Unternehmen keinen wirtschaftlichen Wert mehr hat, oder bis der Markt sich langsam abflacht. Die Inhaber tun sich oftmals ungemein schwer, das Unternehmen loszulassen. Doch damit wird das Unternehmen letztendlich gefährdet. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig in Strategieworkshops Klarheit zu gewinnen, wie mit der Firma verfahren werden soll. Zunächst gilt es Bilanz zu ziehen und zu erkennen, wo die Firma steht. Danach ist ein Blick in die Zukunft möglich und somit in die Richtung, die das Unternehmen gehen soll. Das verhilft den Inhabern oft zu der Einsicht, dass dieser Weg hin zu einer Neupositionierung des Unternehmens alleine nicht zu schaffen ist. Noch schwieriger ist es für viele Inhaber, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass sie plötzlich sterben könnten, sei es durch Unfall oder Krankheit: Hier ist es besonders wichtig, dass die erbrechtliche Situation geklärt ist, insbesondere, wenn es Geschwister gibt. Sonst kann es über Streitigkeiten der Geschwister zu ernsthaften Problemen kommen. Der Inhaber muss im Voraus festlegen, wer nach seinem Tod im Unternehmen das Sagen hat. Falls die Kinder noch zu jung sind, um im Todesfall der Eltern das Unternehmen zu führen, muss auf jeden Fall eine Zwischenlösung über einen externen Partner realisiert werden. Diese arbeiten dann vor Ort und führen das Unternehmen als Geschäftsführer mit einem Dienstleistungsvertrag und überbrücken so den Todesfall. Das ist zunächst meist der beste Weg, weil er alle Perspektiven offen lässt und man sich an dem orientiert, was wichtig ist, nämlich am Können der späteren Nachfolger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz und schmerzlos statt quälend lang – die Übergabe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Prozess der Unternehmensübergabe sollte nach Möglichkeit in relativ kurzer Zeit erfolgen. Auch hier ist es am ausscheidenden Inhaber, sich nicht an das Unternehmen zu klammern, sondern den Schritt der Ablösung tatsächlich zu vollziehen. Um das zu erleichtern, sollte mit dem Nachfolger gemeinsam ein Strategiepapier entwickelt werden. Danach wird die interne Organisation auf diese Strategie und den Nachfolger angepasst  &#8211; der Inhaber ist in diesen Prozess noch voll involviert. Erst in einem dritten Schritt geht der Inhaber aus dem Unternehmen heraus. Jetzt hat er die Möglichkeit, in einer beratenden Funktion im Beirat oder Aufsichtsrat tätig zu werden, so dass er sich nur langsam vom Unternehmen lösen muss. Auf diese Weise kann auch das reiche Wissen des Inhabers weiterhin für die Firma nutzbar gemacht werden.</p>
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		</item>
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		<title>Gibt es eine Karriere jenseits der 40?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Burkhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Allter]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Personalentwicklung für das Mittelalter im 21. Jahrhundert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_9298679_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-338" title="Nachrechnen" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_9298679_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Lang, lang ist´s her: Mitte 20 in den Beruf eingestiegen, Anfang 30 die Erfolgsleiter hochgeklettert, Ende 30, Anfang 40 noch eine neue Führungsposition übernommen. So weit, so gut. Und jetzt? Wie geht es weiter in Sachen Karriere für die 40- bis 50-Jährigen? Führt der Weg automatisch weiter hinauf, sind sie in einer Sackgasse, haben sie noch Chancen oder werden sie sowieso von der Generation X überholt? Personalentwicklung für diese Zielgruppe gehört sicher nicht zum Tagesgeschäft der HR-Abteilung. Doch, doch, werden nun viele Personalleiter sagen, sicher tun wir was für Manager im Mittelalter. Bitte beantworten Sie nur zwei Fragen: Wie viele Seminare haben Sie in den letzten fünf Jahren speziell für die mittleren Altersgruppen und darüber angeboten? Und wie viele der Adressaten haben an Fortbildungen teilgenommen?</p>
<p><strong>Endstation Sehnsucht: Das Motivations-Vakuum </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während immer wieder neue Ziele und Motivationsfaktoren den Weg der Ein- und Aufsteiger kennzeichnen und mehr Verantwortung für Mitarbeiter, interessante Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Gehaltssysteme, Dienstwagen und andere Statussymbole die nächste Führungsposition mit neuen Aufgabestellungen versüßen, liegt die nächste entscheidende Veränderung in weiter Ferne – so sie überhaupt am Horizont auszumachen ist. Jetzt ist die Gefahr eines Motivations-Vakuums am größten: Denn dass die „Advanced Professionals“ ihren Job souverän im Griff haben, alle Wege kennen und ihre Kontakte nutzen, um Dinge erfolgreich zu bewegen, ist nur eine Seite der Medaille. Sie haben sich auch an die zusätzlichen Benefits wie variable Gehaltsanteile als Entschädigung für ihren Einsatz gewöhnt und merken immer deutlicher, dass sie den Job als Routine und Gewohnheit empfinden – zu Langeweile und Unterforderung ist es nur noch ein kleiner Schritt. Die Neugierde als Triebkraft ist scheinbar verschwunden, Abwechslung, interessante Aufgabenstellungen und Perspektiven fehlen. Das Interesse, Erfahrungen weiter auszubauen und neue zu machen, ist zwar vorhanden, es mangelt aber an Gelegenheiten.</p>
<p><strong>Forever young – auch Yuppies kriegen graue Haare </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen sind die Industrienationen auf der ganzen Welt nicht mehr nur mittendrin im demographischen Wandel – der Höhe – und Wendepunkt ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts erreicht. Von nun an wird die Bevölkerung aus mehr über 40-Jährigen als Jüngeren bestehen. Entsprechend sieht es in den Unternehmen aus: Trotz des rigorosen Stellenabbaus der letzten Jahre, der vor allem Ältere betraf, hat sich der Altersdurchschnitt in vielen Unternehmen beträchtlich nach oben verschoben – die geburtenschwachen Jahrgänge sind dran. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Deshalb nehmen die mittleren Jahrgänge im heutigen Mitarbeitergefüge eine exponierte Stellung ein. Und vor diesem Hintergrund entsteht für die Unternehmen ein Handlungsbedarf von strategischer Relevanz. Denn in der Regel wirken die „Advanced Professionals“, je nach Qualifikation, Engagement und Umfeldbedingungen, in einer Führungs- oder Spezialistenfunktion bei wesentlichen Entscheidungen im Unternehmen mit. So trägt diese Altersgruppe aufgrund ihres hohen Anteils am Personal, aber vor allem wegen ihrer verantwortungsvollen Aufgaben in entscheidendem Maße zur Entwicklung des Unternehmens bei. Wenn diese Altersgruppe nun die Frage nach Perspektiven stellt, die jenseits des 16. Monatsgehaltes und des Kampfes um den 7-er-BMW oder den 500-er SL liegen, kann sich das Personalmanagement nicht um eine Antwort herumdrücken. Schließlich geht es nicht darum, gelangweilten Managern neue Spielwiesen bereitzustellen. Letztendlich stehen die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel.</p>
<p><strong>Refresh macht mobil </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts des immer härteren Wettbewerbs in einem hoch-dynamischen wirtschaftlichen Umfeld können es sich die Unternehmen also keinesfalls leisten, die Mobilisierung von Leistungsfähigkeit und -steigerung sowie Veränderungsbereitschaft dieser Altersgruppe zu vernachlässigen. Die veränderten und sich weiter verändernden Rahmenbedingungen wirken sich direkt auf das Arbeitsumfeld und damit auf die Anforderungen an jeden einzelnen Mitarbeiter aus. Besonders betroffen sind folgende Bereiche:</p>
<p><strong>Kompetenzen gewichten in neuen Arbeits- und Organisationsformen </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Statt Aufgaben vor allem in Funktionen zu lösen, sind die Strukturen heute flexibler und temporär. Zusätzliche und andere Kompetenzen sind gefragt, „Teamleader“ müssen sich in „Teamplayer“ verwandeln, um tragfähige Teamentscheidungen in einem integrativen Prozess herbeizuführen.</p>
<p><strong>Lernfähigkeit erhalten und entwickeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schnelle Veränderungsprozesse im und außerhalb des Unternehmens füllen die alte Forderung nach lebenslangem Lernen mit neuem Inhalt. „Lernende Organisation“ bedeutet eben für jedes Organisationsmitglied: Die Aufgabe, permanent zu lernen, gehört zum Tagesgeschäft. Niemand kann es sich noch leisten, Informationen dosiert und in Zeitabständen definiert aufzunehmen.</p>
<p><strong>Informationstechnologie nutzen – „e-wareness“ aufbauen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob welt- oder unternehmensweites Netz: Was für die Cyber-Generation selbstverständlich ist, müssen viele gereifte Manager erst noch lernen und kicken sich damit selbst ins Mittelalter der Informations- und Kommunikations-Technologie. Souveräner Umgang mit Internet, Intranet und E-Mail sind Basis-Qualifikationen, um relevante Informationen und aktuelles Wissen auf breiter Basis abzurufen, die interne Weiterbildung zu nutzen, tägliche Aufgaben besser zu lösen, schnellere Entscheidungen zu treffen und effektiver umzusetzen.</p>
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		<title>„Macht ist kein Privileg der Mächtigen“</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Brillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Beeinflussung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Machtmotiv]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Status]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergebnisse einer Studie zum Thema Motive der Macht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/MachtPrivileg2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-213" title="MachtPrivileg2" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/MachtPrivileg2-237x300.png" alt="" width="237" height="300" /></a>Dr. Jan Hofer erforscht die Motive der Macht. An der Universität Osnabrück befindet sich einer der ganz wenigen Lehrstühle, der sich mit dem Thema Macht in verschiedenen Kulturen befasst. Unserer Redaktion stand er Rede und Antwort.</p>
<p><em>Anke Brillen sprach mit dem Dr. phil und Dipl. Psychologen Jan Hofer</em></p>
<p><em>Herr Dr. Hofer, bitte definieren Sie das Wort Macht.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Macht ist das Bedürfnis, Einfluss auf das Verhalten und die Emotionen anderer sowie ein Interesse an Status und Prestige zu haben. Das Streben nach Macht ist angeboren und hat seine Ursache in der menschlichen Evolutionsgeschichte: Die Motivation eigene Interessen zu vertreten und andere Menschen zu beeinflussen sicherte das Überleben.</p>
<p><em>Sie erforschen die Motive der Macht. Wie gehen Sie dabei vor? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt bewusste und unbewusste Machtmotive. Uns interessieren vor allem die unbewussten Motive. Dazu zeigen wir den Probanden für einige Sekunden Karten mit Bildmotiven und lassen sie dazu Phantasiegeschichten erzählen. In der Datenauswertung finden sich die Indikatoren für das unbewusste Machtmotiv.</p>
<p><em>Sie erforschen außerdem die kulturellen Ausprägungen des Machtmotivs in Ländern wie China, Hong Kong, Kamerun und Costa Rica. Warum? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir möchten wissen, ob die bekannten Befunde zur Macht auch in nicht-westlichen Kulturen zu finden sind. Damit betreten wir wissenschaftliches Neuland. Wir wollen wissen, wie sich Motive entwickeln und mit welchen Verhaltensweisen sie in einer Kultur einhergehen.</p>
<p><em>Verhalten sich stark machtmotivierte Chinesen anders? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke schon. Kulturen unterscheiden sich hinsichtlich dominanter Wertvorstellungen und Verhaltensnormen. Verhaltensweisen, die in einer Kultur sanktioniert werden, sind in anderen Gesellschaften an der Tagesordnung.</p>
<p><em>Wie darf man in Deutschland Macht ausleben? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ausleben der Sexualität ist in Deutschland eng mit Macht verbunden. Beispielsweise haben machtmotivierte Heranwachsende früher Sexualkontakte. Bei uns darf Sexualität freier gelebt werden, in China ist das anders.</p>
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		<title>Gastfreundschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Scheuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarte]]></category>

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		<description><![CDATA[Schönes Ritual oder Qual]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Gastfreund1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-208" title="Gastfreund1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Gastfreund1-300x176.png" alt="" width="300" height="176" /></a>Mit dem Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“ warb Deutschland international für ein gemeinsames Erleben der Fußballweltmeisterschaft 2006. Das lockte nicht nur viele ausländische Gäste ins Land, sondern bereitete hierzulande den Boden für ungezwungene Begegnungen zwischen Einheimischen und Fremden. Mit Erfolg, ist die einhellige Meinung. Doch um das hehre Motto der Gastfreundschaft umzusetzen, waren im Vorfeld enorme Vorbereitungen wie die Unterbringung und Lenkung der Besucherströme, Bereitstellung von Örtlichkeiten für Großleinwände, natürlich die Sicherheit und die allgemeine Einstimmung auf das große Ereignis nötig,</p>
<p style="text-align: justify;">Was mit viel Aufwand im nationalen Maßstab gelang, macht gleichermaßen und alltäglich in allen Ecken der Republik privaten wie beruflichen Gastgebern immer wieder von neuem Kopfschmerzen. Was kann ich meinen Gästen bieten? Was erwarten sie von mir?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wehe dem, der Gastrecht bricht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Gast ist König, heißt es von alters her. Einschlägige Lexika schildern traditionelle Gastfreundschaft als „heiliggehaltenen Brauch“, der dem Fremden in der einst herrschenden Rechtlosigkeit Sicherheit gab. Danach genossen Besucher uneingeschränkten Schutz für eine Reihe von Tagen, meistens drei, in denen Bewirtung und Unterkunft garantiert waren. Selbst dem ärgsten Feind wurde dieses Recht eingeräumt. Wer es brach, hatte die Rache des Gastherrn, im alten Testament auch mal die Rache eines ganzen Volksstammes zu fürchten. Die griechische Mythologie überliefert illustre Geschichten in denen Götter, als arme Wanderer verkleidet, die Gastlichkeit der Erdenmenschen testen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stress vorprogrammiert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Weltreligionen preisen Gastfreundschaft als hohe Tugend. Petrus mahnt gar, einander gastfreundlich aufzunehmen „ohne darüber zu klagen“. Da klingt nicht gerade Begeisterung durch. Auch heute noch witzelt ein orientalisches Sprichwort, dass Gäste doppelt Freude machen: nämlich wenn sie kommen und wenn sie wieder gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den westlichen Gesellschaften hat sich zwar das archaische Verständnis von Gastfreundschaft überlebt. Keine Religion, kein Gesetz schreibt mehr bestimmte Gastlichkeitsrituale vor. Und doch unterliegt das Wechselspiel vom Besuchen und Besucht werden immer noch ungeschriebenen Regeln und Erwartungen, was die Gastgeberrolle nicht gerade erleichtert. Beim Empfang von Geschäftspartnern, Arbeitskollegen, Freunden, Nachbarn und Verwandten tun sich so manche Fettnäpfchen und Anstandsfallen auf. Beispielsweise könnte da zuwenig Aufwand als mangelnde Wertschätzung verstanden werden, zu viel als Vereinnahmung oder Verpflichtung.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wertewandel &#8211; wenn die Welt Kopf steht</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 19:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Grabert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Modeströmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsmerkmale]]></category>
		<category><![CDATA[Wertesystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wertewandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wertezerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Wertrelativismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneuerungen werden durch die Persönlichkeit der Führungskräfte definiert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Erneuerungen werden durch die Persönlichkeit der Führungskräfte definiert</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Wertewandel.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-174" title="Wertewandel" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/Wertewandel-300x173.png" alt="" width="300" height="173" /></a>Die Wertevorstellungen der Menschen ändern sich unentwegt und damit auch die Erwartung im Spannungsfeld zwischen Belegschaft und Führungskräften. Welche Eigenschaften sind unerlässlich, um als charismatische Persönlichkeit angesehen zu werden? Wie entstehen diese Persönlichkeitsmerkmale und wie wirken sie sich auf das Verhalten der Menschen aus? Fragen, denen Professor Doktor Julius Kuhl auf den Grund geht. Er ist Professor an der Universität Osnabrück im Fachbereich Humanwissenschaften. Hier forscht er am Lehrstuhl für Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung.<br />
Sie sitzen in einer Besprechung und ein Gesprächspartner wirft Ihnen etwas Unerwartetes oder Beleidigendes an den Kopf. Sekundenbruchteile entscheiden jetzt, ob Ihr Stressniveau so ansteigt, dass Sie auf Ihre integrativen Kompetenzen nicht mehr zurückgreifen können. Entweder können Sie nichts Passendes entgegnen oder Sie können sofort einen Vortrag halten, der aus dem Vollen schöpft und den Angriff parieren. Im Gespräch mit NEUNsight zeigt Prof. Dr. Kuhl auf, welche Prozesse in einem solchen Szenario ablaufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Herr Professor Doktor Kuhl, wie lässt sich der Wertewandel in der Persönlichkeit von Führungskräften charakterisieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Er lässt sich hauptsächlich dadurch charakterisieren, dass wir einen zunehmenden Werterelativismus haben. Es gibt keinen klar erkennbaren Trend in eine bestimmte Werterichtung, sondern eine Vielfalt von Werten. Diese beruhen darauf, dass wir unsere gemeinsame Basis immer mehr verlieren. Es ist also kein Wandel, wie er früher zu verstehen war, als von einer ganz bestimmten Wertepriorisierung auf eine andere gewechselt wurde. Heute geht es viel mehr um einen Wertezerfall, beziehungsweise wo Werte sind, sind sie opportunistischer, der jeweiligen Situation angepasst und viel heterogener. Es gibt kaum noch wirklich konsensfähige Werte oder kohärente Wertesysteme, die Leitlinien fürs Leben darstellen können. Die Ausbildung eines kohärenten Wertesystems hängt von der Ausbildung und von der Entwicklung einer kohärenten Persönlichkeit ab. Um es noch genauer zu sagen, von einem kohärenten „Selbst“.</p>
<p><em>Und was genau ist das kohärente Selbst, das die Persönlichkeit definiert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Selbst ist eine Wissensbasis für integrative und systemische Kompetenz. Dieses Selbst ist im Gehirn lokalisierbar und befindet sich im rechten präfrontalen Cortex. Dort sind sämtliche autobiografischen Erfahrungen aus dem episodischen Gedächtnis gespeichert und in ausgewerteter Form integriert. In Sekundenschnelle blendet dieses System viele Gesichtspunkte ein, eigene Bedürfnisse und Werte, sowie auch fremde Werte, die alle Berücksichtigung finden. Integrierte Antworten sind die Folge und in Sekundenschnelle wird dadurch klar, welcher Schluss aus der jeweiligen Situation zu ziehen ist. Diesen Vorgang zu optimieren, ist die Basis für ein integriertes Wertesystem und eine integrierte Motivation. Dann steht man auch mit seiner ganzen Persönlichkeit zu den eigenen Handlungen. Das gilt sowohl für komplexe Lebensentscheidungen in Partnerschaft und Beruf, als auch für einfache Aktivitäten wie Bleistift spitzen oder Wäsche sortieren. Alle diese Tätigkeiten kann man entweder mit Hingabe ausführen oder zweckorientiert und dann entsprechend nachlässiger.</p>
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		<title>„Wer hat Lust an der Macht?“</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 15:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Storks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bestrafung]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
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		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[So gut wie Jeder, der in einem Unternehmen arbeitet oder in einer Institution tätig ist, muss sich mit Macht und Mächtigen auseinandersetzen oder selber Macht einsetzen. Eine Bestandsaufnahme der Macht und ihrer prägenden Faktoren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>So gut wie Jeder, der in einem Unternehmen arbeitet oder in einer Institution tätig ist, muss sich mit Macht und Mächtigen auseinandersetzen oder selber Macht einsetzen. Eine Bestandsaufnahme der Macht und ihrer prägenden Faktoren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/fotolia_2056325.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-168" title="business" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/fotolia_2056325-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Trocken-theoretisch betrachtet hat immer derjenige Macht in einer Beziehung, der die Verhaltensweisen seines Gegenüber in einem starken Maße beeinflussen kann. Oder kurz gesagt: Wer stärker Kontrolle auf den anderen ausüben kann, ist der Mächtigere. Meist sind dies Vorgesetzte oder man selbst als Führungskraft. Wie mächtig eine Person ist, hängt immer auch davon ab, wie viel Macht man einer Person zugesteht. „Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht“, wusste schon der 1984 verstorbene französische Philosoph Michel Foucault zu berichten. Nach einer schon klassischen Studie der Sozialphilosophen French und Raven aus dem Jahr 1959, die allerdings noch immer ihre Gültigkeit besitzt, stehen Führungskräften unterschiedliche Quellen der Macht zur Verfügung:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Macht durch Belohnung</strong><br />
Derjenige, der in Beziehungen Belohnungen in Aussicht stellen kann, hat Macht. Typische Belohnungsstrategien sind Lohnerhöhungen, Karriere oder Fördermaßnahmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Macht durch Bestrafung</strong><br />
Durch das Durchsetzen von Verhaltensweisen wie Abmahnung, Versetzung, Entlassung oder Lohnabzug wird Druck auf den Mitarbeiter ausgeübt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Macht durch Persönlichkeit und Beziehung</strong><br />
Dadurch, dass der Vorgesetzte von den Mitarbeitern sehr geschätzt wird und sie sich mit dem Vorgesetzten identifizieren und ihm gefallen möchten, hat er Einfluss auf die Mitarbeiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Expertenmacht</strong><br />
Der Vorgesetzte hat ein detaillierteres Fachwissen und verfügt über spezifische Fähigkeiten. Je höher der Wissens- und Fähigkeitsvorsprung, umso größer ist die Macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Legitimationsmacht</strong><br />
Hierarchien werden von den Mitarbeitern akzeptiert und anerkannt. Aus einer gewissen Position ergeben sich Beeinflussungsmöglichkeiten, soweit diese Position von den anderen akzeptiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Informationsmacht</strong><br />
Durch einen Informationsvorsprung kann der Vorgesetzte Macht ausüben. Hier gilt die alte Weisheit „Wissen ist Macht“. Macht kann hier auch durch überzeugende Argumente ausgeübt werden.</p>
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		<title>Emotionale Frischzellenkur</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Oberhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Positivprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Wirtschaft und Psychologie immer eine Einheit bilden sollten – und warum es sich für Unternehmen auszahlt, öfter mal Emotionen nachzugeben und das betriebswirtschaftliche Denken hinten anzustellen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/EmotionalFrisch1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-202" title="EmotionalFrisch1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/EmotionalFrisch1-239x300.png" alt="" width="239" height="300" /></a>Es ist eine Illusion, dass Wirtschaft allein nach den Prinzipien der Ökonomie funktioniert. „50 Prozent der Wirtschaft sind Psychologie. Wirtschaft ist eine Veranstaltung von Menschen – nicht von Computern“, so hat es der ehemalige Bundesbankchef Alfred Herrhausen schon vor knapp 20 Jahren auf den Punkt gebracht. Seine Aussage hat Bestand, heute mehr denn je. Das wissen alle, die in Unternehmen arbeiten und das bestätigen auch Forscher, die das Zusammenarbeiten in Betrieben analysieren:  Was Mitarbeiter am meisten motiviert und somit als oberster Leistungsbeschleuniger wirkt, sind die „weichen Faktoren“, belegte jüngst eine Studie der Akademie der Führungskräfte Bad Harzburg. Arbeitnehmer legen sich demnach am meisten für ihre Firma ins Zeug, wenn sie Spaß an der Arbeit haben und eigenständig agieren dürfen. Aber nicht alle Verantwortlichen in den Firmen handeln danach. Oft zum Leidwesen ihrer Angestellten und zum Schaden ihrer Unternehmen.  Nur fällt das den wenigsten auf, denn das Tückische ist: Wer bei der Unternehmens- oder Personalführung psychologische Fehler macht, merkt die Auswirkungen erst nach Jahren. Und dann haben sich Ursache und Wirkung meist so weit voneinander entfernt, dass niemand so genau weiß, was eigentlich der Auslöser war. Deshalb mahnen Berater, bei der Organisationsentwicklung nicht nur die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes zu betrachten, sondern vor allem seinen Umgang mit den Menschen. Ihr Appell: Unternehmen sollten sich mehr um die Personalarbeit kümmern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lohnt es sich, sich um die Mitarbeiter zu kümmern?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Bisher wird die Personalabteilung oft nur als Kostenfaktor wahrgenommen“, kritisiert Sven Weickert, Geschäftsführer des Instituts für Personalmanagement. „Administration, Aus- und Weiterbildung, all das verschlingt Geld. Aber so langsam keimt auch die Frage: Ist das nicht auch eine Investition in die Zukunft, wenn wir uns um unsere Mitarbeiter kümmern?“ Ist es. Beispiele von Firmen, die schon weiterdenken und sich entwickeln, ohne sofort auf die eine kurzfristige Kosten-Nutzen-Rechnung zu schielen, belegen das.  Es fängt schon bei der Einstellung an: In großen Unternehmen sind Auswahlverfahren an der Tagesordnung, die nicht nur die fachliche Kompetenz eines Bewerbers testen, sondern auch dessen Charakter ausloten. Sie versetzen Bewerber in Rollenspiele und Extremsituationen, um zu sehen: Wie geht er mit anderen um, wie reagiert er unter Stress – gelingt es ihm, andere motivieren? „Die Einstellung von Bewerbern erfolgt zusehends über den Faktor Sozialkompetenz, und zwar nicht nur bei Großunternehmen, sondern auch bei kleinen und Mittelständlern“, beobachtet Petra Schubert, Mitglied der Geschäftsführung der Managementberatung Kienbaum. Überzeugungskraft, Belastbarkeit und Motivationsfähigkeit, „bisher war das noch nicht ganz so entscheidend“, sagt Schubert. Da hofften Unternehmen, dass Bewerber mit guten Noten das automatisch zeigen würden. Heute testen sie es vorher ab. Denn sie wissen, wie teuer es ist, wenn Mitarbeiter nach kurzer Zeit wieder das Unternehmen verlassen, weil sie sich überfordert fühlen, nicht die gewünschte Leistung bringen oder einfach nicht ins Team passen.  </p>
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		<title>Zeit ist Wertschätzung, Bewusstsein und Ausdruck der Persönlichkeit</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/kultur/zeit-ist-wertschatzung-bewusstsein-und-ausdruck-der-personlichkeit</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Chronographen]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrmacherkunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auferstehung der mechanischen Uhren ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="Uhren" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/uhren1.png" alt="Uhren" width="248" height="261" />Das „Einsteinjahr“ liegt nun schon etwas zurück. Aber ich möchte hier daran erinnern, dass Albert Einstein, der große intellektuelle Wegbereiter unserer Zeit,  in seiner „Allgemeinen Relativitätstheorie“ neben den drei bekannten Raumdimensionen, die Zeit als vierte Dimension definierte. Mehr noch: alle vier Dimensionen werden in einem Raum-Zeit-Kontinuum verschmolzen. Was liegt also näher, als sich mit dem Thema Zeit sowohl intellektuell als auch mit seiner schöngeistigen Umsetzung in einer Armbanduhr zu beschäftigen. Immerhin ist die traditionelle wie auch moderne Uhrmacherkunst Ausdruck einer tiefen Beziehung zwischen Mensch und Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie meine Frau fragen, wird sie allerdings sagen: Das Einsteinjahr ist nun vorbei, wir feiern das 150. Geburtsjahr von Sigmund Freud und der würde dich für verrückt erklären, wenn du mit einer 6.000 € Uhr nach Hause kommst. Aber zum Glück ist das ein fiktives Gespräch, denn ich werde sie nie fragen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was sagen die Zahlen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Warum sind also speziell Männer von diesen immer mehr am Markt erscheinenden und technisch immer aufwändigeren mechanischen Armbanduhren so besessen? Männer können sich in Technik verlieben und Männer sind verspielt, besonders in raffinierte Mechanik. Männer lassen sich von raffinierter Mechanik schnell faszinieren, besonders wenn sie höchste Präzision erzielt. Männer, die gerne ästhetische Gegenstände – sprich Schmuck – tragen, haben keine große Auswahl. Mechanische Armbanduhren, besonders wenn sie noch als Accessoire höchsten Status artikulieren, verbinden all diese Attribute in geradezu idealer Symbiose. Männer sind vor der Eitelkeit keineswegs gefeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin sprechen die Erfolge der Hersteller eine klare Sprache: Die Schweizer Hersteller von Luxusuhren erzielten 2004 und 2005 im Export Rekordumsätze. Diese stiegen gleich zweistellig: erst um 13 % dann um 18 %. Der Exportumsatz lag 2005 bei 2,1 Milliarden Euro. Das ist wahrlich nicht wenig. Die Schweiz stellt mit seiner großen Anzahl von Uhrenmarkenherstellern natürlich das Hauptvolumen aller Uhrenproduzenten dar. Andere Länder, vor allem Deutschland, zogen in den letzten 10 bis 15 Jahren mit einschlägigen Luxusmarken nach. Aber es kommen auch neue Hersteller aus den Ostblockstaaten und Japan hinzu. Speziell Russland, die ihre alten Produktionsstätten von der Fabrik zum neuen Luxusartikelhersteller umbauen. Aus Japan kommen bekannte Hersteller wie Seiko mit hochpreisigen mechanischen Uhren an den Markt. Die Hauptexporte für Luxusuhren gehen nach den USA und Hongkong, gefolgt von Japan und Europa.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dominierenden Schweizer Firmen konnten dank der Nachfrage in den letzten Jahren deutliche Preissteigerungen durchsetzen. Luxusgüter boomen! Ein Beispiel: 1990 kostete eine Rolex Submariner noch ca. 2100,-€, heute ca. 3700,-€. Rolex, als größte Einzelmarke produziert täglich ca. 2000 Uhren und setzt geschätzte 1,5 Milliarden € jährlich um.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei stellt Rolex als eine der wenigen selbstständigen Einzelfirmen (in der Rechtsform ist Rolex eine Stiftung) eine Ausnahme dar. Die meisten Uhrenmarken sind mittlerweile in zwei Konzernen organisiert. Das ist die Swatch Group, unter anderem mit den Marken Glashütte Original, Omega, Breguet, Blancpain und Longines. Im zweiten Konzern, der Richmond Gruppe, finden sich u.a. Lange &amp; Söhne, Vacheron Constantin, Jaeger-LeCoultre, Baume&amp;Mercier und Piaget.</p>
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		<title>Flugzeuge im Bauch</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl der Traum vom Fliegen so alt ist wie die Menschheit, hat durchschnittlich jeder Dritte in der Luft richtig Angst oder zumindest „ungutes Gefühl“. Was tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/43_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-89" title="43_1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/01/43_1-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a>In unserer modernen Welt ist das Flugzeug mittlerweile zu einem der wichtigsten Verkehrs­mittel geworden. Marktanalysen zeigen eindeutig: die hohen prognostizierten Wachstumsraten im zivilen Luftverkehr werden sich bestätigen. Ursächlich für diesen erwarteten Anstieg sind die zunehmende Liberalisierung auf dem europäischen und innerdeutschen Luftverkehrsmarkt, die Preis- und Angebotsentwicklung, eine steigende Anzahl von Geschäftsreisen und nicht zuletzt auch das Urlaubsverhalten der Reisenden. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach ergab, dass 29 % der Befragten in den letzten 12 Monaten ein Flugzeug für ihre Geschäfts- oder Privatreisen genutzt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Für viele wird der Traum vom Fliegen jedoch zum Albtraum, denn sie leiden unter <em>Aviophobie</em>, der Angst vor dem Fliegen. Berichte von Menschen, die Flugangst haben, existieren seit Beginn der Luftfahrt. Anfangs schien diese Angst noch verständlich, durch technische Fortschritte änderte sich jedoch die öffentliche Meinung: Das Fliegen wurde sicherer und diejenigen, die weiterhin Angst davor hatten, wurden als krank bezeichnet. Dabei ist Flugangst ein weit verbreitetes Phänomen. 10 &#8211; 40 % der Bevölkerung in Industrieländern empfindet beim Fliegen unterschiedlich stark ausgeprägte Angst. Weiterhin haben die Allensbacher Meinungsforscher herausgefunden, dass 16 % der Deutschen beim Fliegen Angst haben und weitere 22 % dabei ein Unbehagen empfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Flugangst</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Flugangst macht sich bei den Betroffenen körperlich, gedanklich und im Verhalten bemerkbar. Körperlich können eine Reihe von Reaktionen auftreten, u. a. Herzrasen, Atemnot, Schweißausbrüche, Mundtrockenheit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Taubheit der Finger und Zehen und eine allgemein hohe Muskelanspannung. Die Gedanken kreisen meist um spezielle Befürchtungen in Verbindung mit der Flugsituation, etwa die Vorstellung, die Triebwerke könnten ausfallen oder das Flugzeug könnte durch Turbulenzen beschädigt werden. Auch auf die eigene Person bezogene Gedanken können auftreten, beispielsweise die Kontrolle über sich zu verlieren oder zu sterben. Das Verhalten einer flugängstlichen Person kann hektisch und ziellos sein. Auch Aggressionen gegenüber dem Flugpersonal oder mitreisenden Passagieren können ein Hinweis auf Flugangst sein. Durch Alkohol oder Beruhigungsmittel wird häufig der Versuch unternommen, sich zu betäuben. Nachdem sie ihre Flugangst jahrelang ertragen haben, vermeiden viele Betroffene das Fliegen schließlich vollständig.</p>
<p style="text-align: justify;">
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