„Macht ist kein Privileg der Mächtigen“
Das bedeutet, auch beim Kaffeeklatsch kann es um Macht gehen?
Oh ja, überall: Vereine, Wohltätigkeit – das sind alles Gebiete, wo Menschen Macht ausüben. Es braucht nicht immer die große Bühne. Macht lässt sich durchaus im Alltag realisieren.
Sind Machtmenschen beliebt?
Wenn sie subtil ihre Macht ausüben schon. Aufbrausende, diktatorische Machtmenschen sind dagegen unbeliebt.
Was unterscheidet Macht von Leistungsorientiertheit?
Sich nicht ständig mit anderen vergleichen zu müssen und die eigene Leistung verbessern zu wollen. Macht bedeutet Einfluss und ist nicht gleichzusetzen mit hoher beruflicher Position und Medienpräsenz.
Heißt das – Macht ist kein Privileg der Mächtigen?
Nein, ist es nicht. Es erscheint nur so, weil Macht ständig mit Status und Reichtum in Verbindung gebracht wird. Aber der Schluss, dass der Reiche automatisch machtmotiviert sein muss, ist falsch. Es gibt Studien, die besagen folgendes: Wenn jemand eine Laufbahn einschlägt, die bewusst mit dem Streben nach Macht verbunden ist, aber dieses Streben nicht mit dem unbewussten Motiven übereinstimmt, macht Macht nicht glücklich.
Text: NEUNsight-live.de
Bildmaterial: Fotolia, privat
Weitere Artikel:



