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	<title>NEUNsight Live &#187; Zukunft &amp; Investment</title>
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	<description>Ihr Online-Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2012 14:12:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Interview: Vertrauen schaffen für Anleger</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Qualitätsprüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit Florian M. Roebbeling, Leiter des Instituts für ZertifikateAnalyse in München]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-542" title="_MG_4638swa" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Sehr geehrter Herr Roebbeling, wie      würden Sie die derzeitige Stimmung im Derivatemarkt beschreiben? Geht die      Angst bei den Anlegern um?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube wir müssen zwischen zwei Anlegergruppen unterscheiden. Erstens die Selbstentscheider, die sich selbstständig informieren und ihre Anlageentscheidungen ohne vorherige Beratung treffen. Denen geht’s ganz gut, die haben keine Angst, nutzen nach wie vor gerne verbriefte Derivate, kennen die Risiken der Produkte und gehen diese Risiken bewusst ein. Und zweitens der typische Beratungskunde. Der wurde durch die Lehman-Pleite, die Finanzkrise und die damit verbundene unzulängliche Berichterstattung der Medien stark verunsichert. Er kommt mit den verschiedenen Begriffen nicht so gut zurecht, schmeißt Sub-Prime-Kreditpakete und Zertifikate gerne mal in einen Topf und bekommt bei dem Wort „Derivat“ immer noch eine Gänsehaut…</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Institut bietet eine      Qualitätsprüfung für Zertifikate. Können Sie uns diese Prüfung genauer      erklären? Wie gehen Sie vor?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Qualitätsprüfung des IZA umfasst 13 Einzelkriterien nach denen wir ein Produkt überprüfen und bewerten. Zusammenfassend kann man sagen, wir prüfen ein Zertifikat in allen relevanten Kriterien aus den Bereichen Konzept, Kosten und Kommunikation. D.h.: Was kann das Produkt und wie gut kann es das? Wie teuer ist es? Und wird der Kunde fair und umfassend vom Produktanbieter über Broschüren usw. informiert?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und welchen Nutzen bringt diese      Prüfung dem Anleger?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir stellen ihm das Ergebnis unserer Prüfung in Form eines zweiseitigen Reports, der in kundengerechter Sprache verfasst ist, zur Verfügung. Dann kann er auf einen Blick erkennen wo die Stärken und Schwächen des Produktes sind, das ihm vom Berater angeboten wird.</p>
<p><em>Sie machen Ihre Analysen also für den      Beratungskunden?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Genau. Über 50% des Volumens in strukturierten Produkten wurde im Primärmarkt beim klassischen Beratungskunden platziert. Und für genau diese Kunden prüfen wir die Produkte und fertigen den QualitätsReport an. Der Selbstentscheider hat ja andere Ratings und Möglichkeiten im Internet sein Produkt zu überprüfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie selbst verstehen sich als      unabhängiger Partner für alle Parteien des Marktes. Wie stellen Sie Ihre      Unabhängigkeit bei einer      Produktprüfung sicher? Irgendwer muss ihre Prüfung doch zahlen, und das      wird wohl meistens der Produktanbieter sein, oder?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig, es ist in den meisten Fällen der Produktanbieter, der zahlt. Wir hatten auch mal ein System bei dem der Endkunde die Prüfung zahlen sollte. Das wurde aber vom Markt nicht angenommen. Ein Endkunde kann 60.000 Euro in ein Produkt mit insgesamt 3.000 Euro Gebühren stecken, aber er ist nicht bereit nur 10 Euro für unabhängiges Research auszugeben. Daran hat auch die Finanzkrise nichts geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dennoch unsere Unabhängigkeit zu dokumentieren und nach außen zu garantieren, haben wir uns den Fachjournalismus zu Nutze gemacht. Wir haben mit vielen Journalisten sämtlicher großer Verlagshäuser gesprochen, und ihnen unser Bewertungsschema offen gelegt. D.h. die können unsere Ergebnisse jetzt eins-zu-eins nachvollziehen und somit überprüfen, ob wir etwass „schön-bewerten“. Und glauben Sie mir, ein paar von denen warten nur darauf uns zu ertappen (lacht).</p>
<p><em></p>
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		<title>Interview: Blaue Ozeane: Investment in neue Märkte</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Blaue Ozeane]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Miller Forest Investment]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Markward Kerstiens, Leiter Marketing und Vertrieb der Miller Forest Investment AG, über neue Formen des Investment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-529" title="Vertriebsleiter Markward Kerstiens" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Kerstiens, mit Ihrem      Unternehmen Miller Forest Investment AG bieten Sie ein innovatives Produkt      für Anleger. Können Sie unseren Lesern erklären, was genau ein      Waldinvestment ist?</em></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestment bedeutet Kapitalanlage in Wald und somit in den Rohstoff Holz.  Das eingesetzte Kapital wird verwendet, um Wälder mit Nutz- und Edelhölzern aufzuforsten und bis zur Ernte zu bewirtschaften. Renditen werden in erster Linie durch das natürliche Wachstum und den anschließenden Verkauf des Holzes erzielt. Neben der finanziellen Rendite können bei vielen Waldprojekten zudem ökologische und soziale Renditen erzielt werden, die zum Beispiel in der Verbesserung von Naturräumen durch Anpflanzung von Wald, durch langfristige Bindung von Treibhausgasen wie CO2 und durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der einheimischen Bevölkerung entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestments sind in aller Regel Langzeitinvestments, denn selbst bei tropischer Waldwirtschaft, wie wir sie betreiben, vergehen mehrere Jahre, bis die ersten Mittelrückflüsse erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Vorteile hat Ihr Angebot      gegenüber traditionellen Angeboten des Wettbewerbs?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir bieten Beteiligungen in Form eines Direktinvestments an, soll heißen, ein Investor kauft oder pachtet einen genau definierten Anteil der Waldflächen, die wir bewirtschaften. Er wird physischer Eigentümer eines Waldes und schließt mit unserem Unternehmen ein Abkommen über die Bewirtschaftung dieses Waldes ab. Die Flächen werden grundbuchamtlich auf den Investor eingetragen und stellen daher eine hohe Eigentumssicherheit dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit heben wir uns deutlich ab von klassischen Produkten des Finanzmarktes wie zum Beispiel Aktien- oder Kommanditbeteiligungen oder gar Hebelprodukten wie Zertifikaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wo liegen die Risiken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Geschäft ist mit Risiken verbunden, im Fall von Waldwirtschaft gibt es zum Beispiel waldbauliche Risiken wie Sturm- oder Brandschäden oder Schädlingsbefall, die das Ergebnis schmälern können.  Insgesamt sind diese Risiken jedoch gering, Ausfälle durch Elementarschäden liegen in aller Regel unter 0,5 Prozent. Zudem sind politische Risiken denkbar wie zum Beispiel negative gesetzliche Veränderungen (Besteuerung von Erträgen, Ausfuhrverbote), ebenso Marktrisiken wie zum Beispiel negative Preisentwicklung des Holzmarktes. Generell gilt jedoch, dass Holz als unverzichtbarer Rohstoff immer begehrter wird und dadurch die Renditechancen voraussichtlich weiter steigen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Einfluss hat die      Wirtschaftskrise auf Ihren Bereich? Spüren Sie Auswirkungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der ersten Jahreshälfte 2009 sind unsere Umsätze eingebrochen, durch die Auswirkungen der Finanzkrise war der gesamte Kapitalmarkt zum Erliegen gekommen, auch in unser Waldprojekt wurde zu der Zeit wenig investiert. Seit dem Sommer 2009 hat sich die Lage jedoch normalisiert und die Besonderheiten unserer Kapitalanlage (Direktinvestment in eine Sachwertanlage, börsenunabhängiges Investment, Inflationsunabhängigkeit) haben uns Kundenkreise erschlossen, die Ihr Geld nicht mehr ausschließlich den klassischen  Produkten des Kapitalmarktes anvertrauen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kommt man überhaupt auf die Idee      eines Waldinvestments? Was gab den Ausschlag für Ihr Unternehmen sich      gerade hierauf zu konzentrieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1985 wurde die Miller Reisen GmbH gegründet, die sich von Anfang an auf Reisen nach Lateinamerika spezialisiert hat und heute mit ca. 35 Mitarbeitern führender Anbieter von Privatreisen in diese Region ist. In nunmehr 25 Jahren sind enge Geschäftskontakte nach Südamerika entstanden, gleichzeitig blieben uns negative Veränderungen in Südamerika durch Raubbau an der Natur nicht verborgen, in Paraguay ist die Naturwaldfläche von einst 80% der Landesfläche auf unter 10% geschrumpft. Mit der Aufforstung brachliegender Flächen zu beginnen, erschien nur als logische Konsequenz, zumal unter dem Gesichtspunkt der Klimaneutralität, denn mit den Aufforstungen neutralisieren wir unter anderem die Emissionen an Treibhausgasen, die unsere Reisegäste verursachen. Beteiligungen auf dem Kapitalmarkt als Renditeobjekt anzubieten, war ein weiterer logischer Schritt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></p>
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		<title>Interview: Mit Innovationen Krisen meistern</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[BioLAGO]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmertage]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungsreihe]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Friedhelm Schaal, Leiter der Wirtschaftsförderung Konstanz, über die Konstanzer Unternehmertage als innovative Eventreihe zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-472" title="Schaal_1_20100322" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Schaal, im letzen      Jahr haben Sie zusammen mit der K.O.M. GmbH aus Allensbach zum ersten Mal      den Konstanzer Unternehmertag (KN-UT) durchgeführt? Wie waren Ihre      Eindrücke?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Rückblickend kann ich sagen, dass wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen haben. Unser neu entwickeltes Konzept wurde inhaltlich sehr gut aufgenommen und wir konnten unsere Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte nicht nur erreichen, sondern auch ausnahmslos begeistern. Besonders der Einsatz von Thementischen als Orte der Diskussion fand sowohl bei den Teilnehmern als auch bei uns als Veranstaltern viel Zustimmung. Hier wurden tolle Ideen ausgearbeitet und viele Kontakte geknüpft. Als sehr positiv haben sich auch die Kontakte der K.O.M. GmbH erwiesen, da diese maßgeblich zu der hochkarätigen Besetzung des KN-UT beigetragen haben.</p>
<p><em>Der Andrang auf dem Unternehmertag war      enorm. Hatten Sie mit einem so großen Erfolg gerechnet?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem neuen Konzept ist es natürlich immer schwierig Fuß zu fassen und sich von anderen Veranstaltungen abzugrenzen. Ich denke aber, dass wir unsere Alleinstellungsmerkmale gewinnbringend einsetzen konnten und der Erfolg für sich spricht. Von den Teilnehmern haben wir jedenfalls nur positive Rückmeldungen bekommen.</p>
<p><em>Wie waren die Rückmeldungen von den      Referenten und Teilnehmern? Konnten die Besucher aus den Vorträgen      Erfahrungen sammeln?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Resonanz war sowohl von den Tagungsteilnehmern als auch von den Referenten sehr positiv. Gerade die Teilnehmer haben uns die Rückmeldung gegeben, viel Neues und Spannendes erfahren zu haben, was sie in Zukunft auch in ihrem Unternehmen gewinnbringend einsetzen werden. Unsere Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis geht damit voll auf.</p>
<p><em>Der erste Konstanzer Unternehmertag      stand unter dem Motto „Innovationen meistern Krisen“. Denken Sie, wir      haben die Krise bereits gemeistert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehe davon aus, dass wir die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden haben, sondern uns derzeit noch mitten in der Krise befinden. Die positiven Impulse aus unserem Finanzsystem lassen zwar Hoffnungen aufkeimen, aber bisher gibt es meiner Meinung nach noch keine passenden Alternativen solche Krisen in Zukunft zu unterbinden. Was uns fehlt sind klare neue Regelungen und Gesetze, damit solche dramatischen Zusammenbrüche von ganzen Wirtschaftszweigen nicht noch einmal passieren können.</p>
<p><em>Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort      Konstanz momentan? Spüren Sie mehr die Ängste der Unternehmen oder eine      Veränderung hin zum positiven?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Strukturwandel von einem ehemaligen Produktionsstandort der Textilindustrie zum zukunftsträchtigen Dienstleistungsstandort läuft bei uns bereits seit vielen Jahren und spiegelt sich auch in dem steigenden Anteil der Beschäftigten im tertiären Sektor wider. Im Jahr 2008 gingen bei uns  77,6% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten einer Tätigkeit im Dienstleistungssektor nach.<br />
Heute ist die Stadt Konstanz ein Standort mit exzellenter Forschung, neuen, zukunftsweisenden Technologien und einer gesunden Mischung aus Großunternehmen mit Weltruf (z.B. Nycomed und Siemens) und kleinen und mittleren Unternehmen mit hoher Innovationskraft. Und trotz der Wirtschaftskrise können wir derzeit eine gute Positionierung unseres Wirtschaftsstandorts feststellen. Bezüglich der zukünftigen Entwicklung braucht Konstanz jedoch auch Mut, z.B. vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um das Konzert- und Kongresshaus („Wer nichts wagt, der nichts gewinnt“).</p>
<p><em>Für dieses Jahr ist ja bereits der 2te      Konstanzer Unternehmertag geplant. Welchen Titel und welche Schwerpunkte      haben Sie sich dieses Jahr gesetzt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unser 2. KN-UT ist für das 4. Quartal 2010 geplant und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Als Arbeitstitel haben wir uns für das Thema „Innovation im Gesundheitsmarkt“ entschieden, die Unterthemen sind noch in der Findungsphase, bewegen sich aber in den Bereichen Forschung, Management und Technologie. Gerade in diesen Bereichen können wir neben der K.O.M. GmbH mit unserem LifeScience Healthcare Netzwerk BioLAGO einen kompetenten und erfahrenen Partner aufbieten.</p>
<p><em></p>
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		<title>Der Chef geht in den Ruhestand – die Firma in die Pleite?</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/der-chef-geht-in-den-ruhestand-%e2%80%93-die-firma-in-die-pleite</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man die Zukunft seines Unternehmens sichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-358" title="Young business woman" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Über neunzig Prozent der deutschen Firmen sind Familienunternehmen. Dort gibt es in der Regel eine starke und charismatische Führungspersönlichkeit, die das Unternehmen zu dem gemacht hat, was es heute ist. Doch früher oder später steht auch in diesen Unternehmen ein Wechsel an, muss oder möchte der Chef in den Ruhestand gehen. Dieser Zeitpunkt sollte sorgfältig im Voraus geplant werden, um die Existenz des Unternehmens nicht zu gefährden. Wir bieten für solche Fälle fachübergreifende Betreuung aus einer Hand.<br />
In Deutschland müssen pro Jahr durchschnittlich 60.000 kleine und mittlere Unternehmen an einen Nachfolger übergeben werden und die Praxis zeigt, dass jährlich über 5.000 Unternehmen stillgelegt werden, weil die Nachfolge nicht geregelt war. Der Grund für eine Unternehmensnachfolge ist in den meisten Fällen das Alter des Inhabers, doch auch die unerwartete Übergabe durch Krankheit oder gar Tod des Chefs ist nicht zu unterschätzen. In der Summe sind von den Übergaben rund 966.000 Beschäftigte betroffen &#8211; ein wesentlicher Faktor, wenn es gilt, die Unternehmen vor einer Krisensituation oder gar der Auflösung zu bewahren. Doch in dieses Risiko müssen Unternehmen heute nicht mehr blind hineinschlittern. Es gibt ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die bereits im Vorfeld Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen können. Hilfe von außen ist dabei praktisch unumgänglich. Erleichtert wird der Prozess durch Beratungsunternehmen, die über ein Netzwerk alle relevanten Bereiche, von der Betriebswirtschaft über die Steuerberatung bis hin zu rechtlichen und psychologischen Fragestellungen abdecken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die nachgewiesene Qualität der Nachfolge- und Notfallplanung durch die neuen Ratingverfahren viel stärker als bisher Einfluss auf die Bonitätseinschätzung nehmen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Woher kommt der oder die Neue?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">An erster Stelle steht natürlich die Frage, woher ein qualifizierter Nachfolger kommen kann. Generell gibt es drei Bereiche: Zum einen die Familie, dann die Mitarbeiter und natürlich auch die Übernahme durch externe Dritte. Bei den Familienmitgliedern ist es entscheidend, dass man sich zuerst über die grundlegende Zielrichtung dessen, was man zukünftig in dem Unternehmen realisieren will, einig wird. Dabei stehen psychologische Faktoren im Vordergrund: Oft glauben die Kinder, dass sie sich im Unternehmen nur durch eine revolutionäre Änderung positionieren können. Das aber kann dem Unternehmen unter Umständen sehr stark schaden, weil hier nicht aus Marktgesichtspunkten heraus gehandelt wird. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die fachlichen und persönlichen Eignungskriterien innerhalb der Familie zu überprüfen. Das gilt natürlich auch dann, wenn ein Nachfolger aus dem Kreis der Beschäftigten kommen soll: Hier muss geprüft werden, ob der Mitarbeiter aufgrund seiner Ausbildung und seiner Erfahrungen für diese Nachfolge passt und ob er über ein entsprechendes finanzielles Polster verfügt, um notwendige Investitionen tätigen zu können, beispielsweise den Kauf von Anteilen. Soll das Unternehmen an Dritte verkauft werden, ist es besonders wichtig, dass das Profil des Käufers zum Unternehmen passt, sonst kann es passieren, dass zwar einzelne Bausteine der Firma weitergeführt werden, der Rest aber nach und nach aufgelöst wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zeit läuft – wann soll übergeben werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Firmen warten viel zu lange. Entweder warten sie so lange, dass das Unternehmen keinen wirtschaftlichen Wert mehr hat, oder bis der Markt sich langsam abflacht. Die Inhaber tun sich oftmals ungemein schwer, das Unternehmen loszulassen. Doch damit wird das Unternehmen letztendlich gefährdet. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig in Strategieworkshops Klarheit zu gewinnen, wie mit der Firma verfahren werden soll. Zunächst gilt es Bilanz zu ziehen und zu erkennen, wo die Firma steht. Danach ist ein Blick in die Zukunft möglich und somit in die Richtung, die das Unternehmen gehen soll. Das verhilft den Inhabern oft zu der Einsicht, dass dieser Weg hin zu einer Neupositionierung des Unternehmens alleine nicht zu schaffen ist. Noch schwieriger ist es für viele Inhaber, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass sie plötzlich sterben könnten, sei es durch Unfall oder Krankheit: Hier ist es besonders wichtig, dass die erbrechtliche Situation geklärt ist, insbesondere, wenn es Geschwister gibt. Sonst kann es über Streitigkeiten der Geschwister zu ernsthaften Problemen kommen. Der Inhaber muss im Voraus festlegen, wer nach seinem Tod im Unternehmen das Sagen hat. Falls die Kinder noch zu jung sind, um im Todesfall der Eltern das Unternehmen zu führen, muss auf jeden Fall eine Zwischenlösung über einen externen Partner realisiert werden. Diese arbeiten dann vor Ort und führen das Unternehmen als Geschäftsführer mit einem Dienstleistungsvertrag und überbrücken so den Todesfall. Das ist zunächst meist der beste Weg, weil er alle Perspektiven offen lässt und man sich an dem orientiert, was wichtig ist, nämlich am Können der späteren Nachfolger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz und schmerzlos statt quälend lang – die Übergabe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Prozess der Unternehmensübergabe sollte nach Möglichkeit in relativ kurzer Zeit erfolgen. Auch hier ist es am ausscheidenden Inhaber, sich nicht an das Unternehmen zu klammern, sondern den Schritt der Ablösung tatsächlich zu vollziehen. Um das zu erleichtern, sollte mit dem Nachfolger gemeinsam ein Strategiepapier entwickelt werden. Danach wird die interne Organisation auf diese Strategie und den Nachfolger angepasst  &#8211; der Inhaber ist in diesen Prozess noch voll involviert. Erst in einem dritten Schritt geht der Inhaber aus dem Unternehmen heraus. Jetzt hat er die Möglichkeit, in einer beratenden Funktion im Beirat oder Aufsichtsrat tätig zu werden, so dass er sich nur langsam vom Unternehmen lösen muss. Auf diese Weise kann auch das reiche Wissen des Inhabers weiterhin für die Firma nutzbar gemacht werden.</p>
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		<title>Gibt es eine Karriere jenseits der 40?</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/gibt-es-eine-karriere-jenseits-der-40</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Burkhart</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allter]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Personalentwicklung für das Mittelalter im 21. Jahrhundert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_9298679_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-338" title="Nachrechnen" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_9298679_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Lang, lang ist´s her: Mitte 20 in den Beruf eingestiegen, Anfang 30 die Erfolgsleiter hochgeklettert, Ende 30, Anfang 40 noch eine neue Führungsposition übernommen. So weit, so gut. Und jetzt? Wie geht es weiter in Sachen Karriere für die 40- bis 50-Jährigen? Führt der Weg automatisch weiter hinauf, sind sie in einer Sackgasse, haben sie noch Chancen oder werden sie sowieso von der Generation X überholt? Personalentwicklung für diese Zielgruppe gehört sicher nicht zum Tagesgeschäft der HR-Abteilung. Doch, doch, werden nun viele Personalleiter sagen, sicher tun wir was für Manager im Mittelalter. Bitte beantworten Sie nur zwei Fragen: Wie viele Seminare haben Sie in den letzten fünf Jahren speziell für die mittleren Altersgruppen und darüber angeboten? Und wie viele der Adressaten haben an Fortbildungen teilgenommen?</p>
<p><strong>Endstation Sehnsucht: Das Motivations-Vakuum </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während immer wieder neue Ziele und Motivationsfaktoren den Weg der Ein- und Aufsteiger kennzeichnen und mehr Verantwortung für Mitarbeiter, interessante Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Gehaltssysteme, Dienstwagen und andere Statussymbole die nächste Führungsposition mit neuen Aufgabestellungen versüßen, liegt die nächste entscheidende Veränderung in weiter Ferne – so sie überhaupt am Horizont auszumachen ist. Jetzt ist die Gefahr eines Motivations-Vakuums am größten: Denn dass die „Advanced Professionals“ ihren Job souverän im Griff haben, alle Wege kennen und ihre Kontakte nutzen, um Dinge erfolgreich zu bewegen, ist nur eine Seite der Medaille. Sie haben sich auch an die zusätzlichen Benefits wie variable Gehaltsanteile als Entschädigung für ihren Einsatz gewöhnt und merken immer deutlicher, dass sie den Job als Routine und Gewohnheit empfinden – zu Langeweile und Unterforderung ist es nur noch ein kleiner Schritt. Die Neugierde als Triebkraft ist scheinbar verschwunden, Abwechslung, interessante Aufgabenstellungen und Perspektiven fehlen. Das Interesse, Erfahrungen weiter auszubauen und neue zu machen, ist zwar vorhanden, es mangelt aber an Gelegenheiten.</p>
<p><strong>Forever young – auch Yuppies kriegen graue Haare </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen sind die Industrienationen auf der ganzen Welt nicht mehr nur mittendrin im demographischen Wandel – der Höhe – und Wendepunkt ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts erreicht. Von nun an wird die Bevölkerung aus mehr über 40-Jährigen als Jüngeren bestehen. Entsprechend sieht es in den Unternehmen aus: Trotz des rigorosen Stellenabbaus der letzten Jahre, der vor allem Ältere betraf, hat sich der Altersdurchschnitt in vielen Unternehmen beträchtlich nach oben verschoben – die geburtenschwachen Jahrgänge sind dran. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Deshalb nehmen die mittleren Jahrgänge im heutigen Mitarbeitergefüge eine exponierte Stellung ein. Und vor diesem Hintergrund entsteht für die Unternehmen ein Handlungsbedarf von strategischer Relevanz. Denn in der Regel wirken die „Advanced Professionals“, je nach Qualifikation, Engagement und Umfeldbedingungen, in einer Führungs- oder Spezialistenfunktion bei wesentlichen Entscheidungen im Unternehmen mit. So trägt diese Altersgruppe aufgrund ihres hohen Anteils am Personal, aber vor allem wegen ihrer verantwortungsvollen Aufgaben in entscheidendem Maße zur Entwicklung des Unternehmens bei. Wenn diese Altersgruppe nun die Frage nach Perspektiven stellt, die jenseits des 16. Monatsgehaltes und des Kampfes um den 7-er-BMW oder den 500-er SL liegen, kann sich das Personalmanagement nicht um eine Antwort herumdrücken. Schließlich geht es nicht darum, gelangweilten Managern neue Spielwiesen bereitzustellen. Letztendlich stehen die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel.</p>
<p><strong>Refresh macht mobil </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts des immer härteren Wettbewerbs in einem hoch-dynamischen wirtschaftlichen Umfeld können es sich die Unternehmen also keinesfalls leisten, die Mobilisierung von Leistungsfähigkeit und -steigerung sowie Veränderungsbereitschaft dieser Altersgruppe zu vernachlässigen. Die veränderten und sich weiter verändernden Rahmenbedingungen wirken sich direkt auf das Arbeitsumfeld und damit auf die Anforderungen an jeden einzelnen Mitarbeiter aus. Besonders betroffen sind folgende Bereiche:</p>
<p><strong>Kompetenzen gewichten in neuen Arbeits- und Organisationsformen </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Statt Aufgaben vor allem in Funktionen zu lösen, sind die Strukturen heute flexibler und temporär. Zusätzliche und andere Kompetenzen sind gefragt, „Teamleader“ müssen sich in „Teamplayer“ verwandeln, um tragfähige Teamentscheidungen in einem integrativen Prozess herbeizuführen.</p>
<p><strong>Lernfähigkeit erhalten und entwickeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schnelle Veränderungsprozesse im und außerhalb des Unternehmens füllen die alte Forderung nach lebenslangem Lernen mit neuem Inhalt. „Lernende Organisation“ bedeutet eben für jedes Organisationsmitglied: Die Aufgabe, permanent zu lernen, gehört zum Tagesgeschäft. Niemand kann es sich noch leisten, Informationen dosiert und in Zeitabständen definiert aufzunehmen.</p>
<p><strong>Informationstechnologie nutzen – „e-wareness“ aufbauen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob welt- oder unternehmensweites Netz: Was für die Cyber-Generation selbstverständlich ist, müssen viele gereifte Manager erst noch lernen und kicken sich damit selbst ins Mittelalter der Informations- und Kommunikations-Technologie. Souveräner Umgang mit Internet, Intranet und E-Mail sind Basis-Qualifikationen, um relevante Informationen und aktuelles Wissen auf breiter Basis abzurufen, die interne Weiterbildung zu nutzen, tägliche Aufgaben besser zu lösen, schnellere Entscheidungen zu treffen und effektiver umzusetzen.</p>
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