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	<title>NEUNsight Live &#187; Finanzen &amp; Anlagen</title>
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	<description>Ihr Online-Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2012 14:12:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kutzers Kommentar: Vor Warnungen wird gewarnt!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Medieneinfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftslage]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht wird irgendwer irgendwann einmal einen Index für die Volatilität der Nachrichtenlage kreieren. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise und dem tiefen Einbruch der Weltwirtschaft 2009 lässt sich eine ungewöhnliche Wechselhaftigkeit der Stimmung in Wirtschaft und Börsen beobachten. Beim genauen Hinsehen ist aber zu erkennen, dass im Zeitalter dramatischer Globalisierung die grenzenlosen elektronischen Medien über ihre Rolle als Nachrichtentransporteure und kritische Begleiter hinausgewachsen sind: Presse, Funk, Fernsehen und insbesondere das Internet sind zu Verstärkern von Stimmungen und Preistrends geworden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Vielleicht wird irgendwer irgendwann einmal einen Index für die Volatilität der Nachrichtenlage kreieren. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise und dem tiefen Einbruch der Weltwirtschaft 2009 lässt sich eine ungewöhnliche Wechselhaftigkeit der Stimmung in Wirtschaft und Börsen beobachten. Beim genauen Hinsehen ist aber zu erkennen, dass im Zeitalter dramatischer Globalisierung die grenzenlosen elektronischen Medien über ihre Rolle als Nachrichtentransporteure und kritische Begleiter hinausgewachsen sind: Presse, Funk, Fernsehen und insbesondere das Internet sind zu Verstärkern von Stimmungen und Preistrends geworden. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-692" title="Neues Bild" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/08/Neues-Bild-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ist Ihnen aufgefallen, dass in den Medien immer öfter gewarnt wird? Zum einen sind es die Kollegen selbst in ihren Berichten, Kommentaren und Kolumnen. Zum anderen werden schon fast leidenschaftlich Experten (z.B. Volkswirte, kritische Autoren, oppositionelle Politiker) gesucht und dann zitiert, die bedenkenträgerhaft eine positive Entwicklung relativieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich behaupte: Uns ist in den vergangenen Jahren die reine Freude verlorengegangen – zumindest wenn es um politische und wirtschaftliche Ereignisse geht. Beim Sport sieht das seltsamerweise ganz anders aus: Vor allem durch den Fußball hat sich das Bild von den Deutschen im Ausland klar aufgehellt. Das bewegende „Wir“-Gefühl, 2006 wie 2010 veranschaulicht durch Millionen von Fähnchen und global verbreitet durch unglaublich schöne Fernsehbilder, hat historische Qualität, weil es nichts mit Nationalismus, noch nicht einmal etwas mit dem Aufkommen von Patriotismus zu tun hatte. Auch gab es keine gravierenden Einschränkungen. „Wir“ alle waren uns einfach einig in der Freude.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute muss ich insbesondere Sie warnen, geschätzte Anlegerinnen und Anleger. Denn in diesen Tagen zeigt sich erneut, wie sehr die Tagesaktualität von den Realtime-Online-Medien global verstärkt wird und damit die Stimmung übermäßig beeinflusst. Der in solchen Phasen typische Gleichlauf der wichtigsten Anlageklassen lässt zwei wichtige Schlussfolgerungen zu: Alle Märkte werden  nach wie vor von Finanzanlegern – man könnte auch Spekulanten sagen – bestimmt. Und wenn (fast) alles zugleich rauf oder runter geht, wird die das Risiko streuende Diversifikation der Investments naturgemäß sehr schwierig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Schon am Nachmittag des 10. August hat mich eine beliebte Nachrichtenseite mit der Headline „Inflation steigt deutlich“ maßlos geärgert. Selbst die Überschrift „Preisauftrieb leicht verstärkt“ im Wirtschaftsteil meiner Regionalzeitung tags darauf würde ich nicht zulassen. 1. Wir haben keine Inflation. 2. Die „Inflation“ ist keineswegs deutlich gestiegen. 3. Wenn die Lebenshaltung in einem Berichtsmonat um eine Nachkommastelle auf 1,2% steigt, dann ist dies immer noch anhaltende Preisstabilität! Warum sich aufregen? Ich versuche mir als Medienmensch stets vorzustellen, was wir in der Öffentlichkeit anrichten können, wenn wir allzu sehr zuspitzen wollen, wenn dann schlechte Nachrichten herauskommen, die zu Fehlentscheidungen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jüngstes Beispiel ist die Veröffentlichung des deutschen Bruttoinlandsprodukts fürs zweite Quartal. Pressemitteilung Nr. 284 vom 13. August 2010: Das Statistische Bundesamt meldet „BIP im zweiten Quartal 2010 mit Rekordzuwachs“. Im ersten Satz heißt es dann „Die deutsche Wirtschaft holt rasant auf …“ und etwas später „…Der Zum Jahreswechsel 2009/2010 ins Stocken geratene Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich damit eindrucksvoll zurückgemeldet.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wunderbar. In diesem Maß völlig überraschend. Doch reagierte die Börse, die noch unter dem Eindruck der von den amerikanischen Lageberichten ausgehenden Unsicherheit stand, nicht spürbar. Im Gegenteil, gleichzeitig mit der unerwartet guten Wachstumszahl wurden skeptische Stimmen gesucht, die warnten. So gab es Headlines, die vorsorglich vor „Wachstumseuphorie“ warnten. Der Gipfel: Das BIP-Wachstum selbst ist von Kollegen schon als Ausdruck deutscher Euphorie gewertet und in die Berichte integriert worden. Typisch, aber immerhin sachlich die „Welt am Sonntag“ vom 15. August, denn sie titelte „Die Wirtschaft boomt, aber die Zweifel wachsen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts gegen eine kritische Analyse von Zahlen und Fakten, natürlich nicht. Aber bitte mit Priorität und Augenmaß! Warum bestätigen die Medien durch Platzierung und Formulierung mehr denn je die Uralt-These von „Bad news are good news“? Warum sollte ein Unternehmen mutig Neues unternehmen – sprich: investieren –, wenn ihm positive Marktindikatoren von den Medien vermiest werden? Ist es nicht natürlich, wenn Etats von Marketingabteilungen gekürzt werden, wenn überall vom drohenden Ende des Wachstums gewarnt wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fatale ist die Kurzlebigkeit der „Nachrichten-Volatilität“, denn die Autoren vergessen heutzutage ganz schnell, was sie vor wenigen Tagen oder Wochen formuliert hatten. Beispiel: Erst wird vor einem festen Euro gegenüber dem Dollar und den Folgen gewarnt, wenig später schwenkt die Kommentierung um verstärkt eine Schwächeneigung des Euro (obwohl die Exporteure jubeln), und im Sommer 2010 melden sich die Bedenkenträger mit der Warnung, die Erholung des Euro könnte schädlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, wir haben keine Inflation, sind davon auch noch weit entfernt. Inflationär ist allerdings das ständige Beschwören der „Unsicherheit“ in der Öffentlichkeit. Es verhindert die Ausbreitung von Optimismus. Ganz abgesehen davon: Manche Marktbeobachter haben offenbar nicht begriffen, dass Märkte, insbesondere die mit Börsencharakter, von der Unsicherheit leben – es käme zu keiner Kursbildung, wenn alle Anleger der gleichen Auffassung wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst versuche die Nachrichten-Volatilität zu glätten, indem ich meine Erfahrungen dazu mische. Das Ergebnis ist das Gegenteil der geschilderten Warnungen, denn: Seit ein paar Wochen schon signalisiert mir mein Bauch, ich möge endlich zu meinem tief verwurzelten, grundsätzlichen Optimismus zurückkehren. Vor wenigen Wochen ist es gelungen. Auslöser war der „Zuspruch am Morgen“ des Kasseler Pfarrers Karl Waldeck, ausgestrahlt samstags ganz früh im Ersten Programm des Hessischen Rundfunks. Seine Worte haben mich (ich bin kein Mann der Kirche) tief beeindruckt, so tief, dass ich mir den Text bei den HR1-Kollegen beschafft habe. Ich möchte Ihnen diesen Zuspruch, der zunächst einmal mit Kapitalanlage nichts zu tun hat, nicht vorenthalten:</p>
<p style="text-align: justify;">„Am Sonntag 4:1 gegen England, am Mittwoch neun Stunden Bundespräsidentenwahl und heute nun gegen Maradonas Argentinien. Da braucht man Kondition; also spätestens morgen tief durchatmen und ausspannen. WM und Staatsoberhaupt in einem Atemzug zu nennen &#8211; passt das eigentlich zusammen? Ich bin mir sicher &#8211; Ja: Natürlich liegen die Unterschiede auf der Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bei beiden &#8211; Bundespräsident wie bei unserer Mannschaft – geht es um unser Land, um unsere Nation. Wir können es immer wieder hören und lesen: Die deutsche Gesellschaft entwickelt sich immer weiter auseinander, die Unterschiede wachsen: zwischen Arm und Reich, in der Bildung, in der Vielfalt der Lebensstile. Nun will gewiss keiner den Einheitsbürger, aber man fragt sich doch: Was hält diese Gesellschaft eigentlich noch zusammen? Gibt es etwas, gibt es Menschen oder Institutionen, die über alle Unterschiede hinweg die Gesellschaft zusammenhalten?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundespräsident soll so ein Mann sein; er soll über den politischen Streit hinweg Präsident und Anwalt aller Bürger sein. In seinen Reden soll er Orientierung geben. Das kann durchaus gelingen, einige Vorgänger Christian Wulffs haben das geschafft. Und deshalb ist es fair, dem neuen Präsidenten – so schwierig die Wahl auch war – eine Chance zu geben. Eine schwere Geburt sagt nichts darüber aus, wie das Kind sich entwickeln wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Fußballweltmeisterschaft fügt – wie schon das Sommermärchen 2006 – die Gesellschaft zusammen. Die Nation trägt Schwarz-Rot-Gold, und doch ist nichts von unangenehmem Nationalismus zu spüren. Die Begeisterung für das deutsche Team kommt eher leicht daher. Das ist gut so. Ich wünschte mir, dass dieser Elan und diese Gelassenheit auch nach der WM bei allen anstehenden Problemen des Alltags bleiben mögen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute fiebert ab 16 Uhr die Nation. Meine Prognose: Ihr schafft es, Jungs – und ich bin dankbar, dass es bei euch nicht neun Stunden dauern wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Soweit Pfarrer Waldeck. Er hat mit seinem Optimismus für den Fußball Recht behalten. Entscheidend ist für mich aber seine Schlussfolgerung, stets mit einer Kombination von Elan und Gelassenheit an die Probleme heranzugehen. Beide Elemente fehlen uns allzu oft, wenn es in der Wirtschaft und auf den Kapitalmärkten kriselt. Dann kommt es eher zu einem lauten Wettbewerb der Kassandras und Besserwisser. Es stimmt einfach nicht, behaupte ich hier und heute, dass Staatspleiten und Inflation unausweichlich sind. Deshalb: Egal, was wir kurz- und mittelfristig noch verkraften müssen, die Zeit der Schwarzseher läuft ab. Es ist vielmehr die Zeit für willensstarke, engagierte Entscheider mit Durchsetzungsvermögen und einem langfristigen Horizont – wie Joachim Löw. Dabei sollten wir, gut vorbereitet, weniger verkrampft und mit mehr Lockerheit auftreten, als es im Land der Bedenkenträger sonst üblich ist – wie unsere Nationalmannschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">PS.: Soeben erreicht mich die Mail mit der Überschrift „Verbandsumfrage: Optimismus unter deutschen Familienunternehmern wächst“.</p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Hermann Kutzer erhalten Sie unter <a href="http://www.hermannkutzer.de">www.hermannkutzer.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Börsenkurse: Wie Zahlen die Wirtschaft verunsichern</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Verunsicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-666" title="DCAW2435" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Sehr geehrter Herr Hübner, in den      letzten Monaten gab es ein einziges Auf und Ab auf den Aktienmärkten. Sind      die Anleger verunsichert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja. Wir messen mit unseren Indikatoren die Unsicherheit kurzfristig (1 Monats-Horizont) und mittelfristig (6 Monate). Auf der mittelfristigen Sicht haben wir am Aktienmarkt eindeutig eine überdurchschnittlich große Verunsicherung, wenngleich diese Anfang März noch größer war und seitdem etwas zurückgegangen ist. Eine solch große Verunsicherung lässt erfahrungsgemäß auf eine größere Kursbewegung des Marktes in der Zukunft schließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit Sentix ermitteln Sie seit 2001 die      aktuellen Meinungen und Reaktionen der Anleger. Wie zuverlässig waren Ihre      Analysen in der Vergangenheit? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wie alle Prognoseverfahren können auch mit unserer Analysemethode nicht in allen Marktphasen zutreffende Erwartungswerte ermittelt werden. Allerdings zeigt sich, dass mit Hilfe von Sentimentindikatoren vor allem in Stressphasen des Marktes gute Ergebnisse erzielt werden können. Dabei kommt es uns weniger auf eine Punktprognose eines Indexstandes an, sondern mehr auf eine zutreffende Beschreibung des Marktumfeldes und der dadurch wahrscheinlichen Anlegerreaktionen. Letztlich hängt der Anlageerfolg aber nicht nur von einer „richtigen“ Prognose ab, sondern mindestens genauso stark von einer disziplinierten Umsetzung und einer Kontrolle der Portfoliorisiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Können Sie unseren Lesern Ihr      Analyseverfahren in einfachen Worten erklären?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Unsere Indikatoren messen Anlegerstimmungen und –handlungen und lassen in bestimmtem Umfang Rückschlüsse auf künftiges Anlegerverhalten zu. Dabei gehen wir aufgrund der sogenannten Behavioral Finance-Theorie davon aus, dass menschliches Anlage- und Entscheidungsverhalten nicht immer rational ist und in vergleichbaren Situationen sich Verhaltensweisen wiederholen. Dabei spielen auch die Marktpreise, als einzige uns zur Verfügung stehende, objektive Information, eine bedeutende Rolle in unserem Analyseansatz. Zum Beispiel hat die Wissenschaft festgestellt, dass Investoren, deren Erwartungen sich nicht erfüllen, dazu neigen, Nachrichten selektiv im Sinne ihres Engagements wahrzunehmen. Sie reagieren dadurch nur verzögert auf Nachrichten. Diese Situation spiegelt sich in unseren Indikatoren beispielsweise in einem hohen Investitionsgrad und einem optimistischen Markt-Sentiment bei fallenden Kursen. In diesem Fall würde unser Research eine hohe Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Preise anzeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wo liegt Ihr Alleinstellungsmerkmal? Was      unterscheidet Sentix von anderen Indizes?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Wir zählen uns zu den führenden Anbietern von Sentimentdaten weltweit. Die sentix-Datenbank umfasst mehr als 400 Indikatoren, die auf Basis einer wöchentlichen Umfrage unter mehr als 3.100 Investoren aus 20 Ländern gewonnen werden. Zudem können wir aufgrund unserer besonderen Erhebungsmethode die am Freitag gewonnenen Daten bereits am Sonntagabend unseren Kunden zur Verfügung stellen. Unsere Kunden haben damit Zugriff auf Information zu den Erwartungen und Handlungen anderer Anleger nahezu in Echtzeit. Diese qualitativ hochwertige Datenbasis verbinden wir mit unserer langjährigen Markterfahrung zu einer unkonventionellen Finanzmarktanalyse.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Aktienmarkt ist stark psychologisch      getrieben. Wo liegen die stärksten Einflussfaktoren für hohe      Stimmungsschwankungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Betrachten wir die kurzfristige Marktstimmung, dann reagieren die Anleger mit Abstand am stärksten auf Preisveränderungen, insbesondere wenn diese ihrer Position am Markt entsprechen. Das bedeutet, dass steigende oder fallende Preise selbstverstärkende Prozesse auslösen. Extreme, kurzfristige Stimmungen stellen dabei vielfach Umkehrpunkte im Marktverlauf dar. Auf der mittleren Sicht unterscheidet sich das Verhalten von privaten und institutionellen Anlegern erheblich. Während die institutionellen Anleger ihre mittelfristigen Erwartungen auf Basis einer Marktbewertung bilden (und damit in der Tendenz oftmals richtig liegen), tendieren Privatanleger dazu, vorhandene Trends einfach fortzuschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerne sagt man, dass man nach dem Lesen      von 10 Börsenzeitschriften auch 10 verschiedene Meinungen vor sich haben      wird. Warum sind die Ansichten so gespalten?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Eine große Vielfalt an Meinungen ist ein gutes Zeichen für die weitere Marktentwicklung. In diesem Fall kann man von einem quasi-rationalen Markt sprechen, indem eine Vielzahl von Menschen ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen. Doch so häufig ist dies gar nicht der Fall. Vielmehr kann man oftmals mehr oder weniger ausgeprägte Meinungs-Cluster feststellen, die durch einfach Slogans und Stereotype geformt sind. Beispielsweise war im Jahr 2000 alles, was irgendwie mit Internet zu tun hatte, hip und wurde teilweise blind gekauft. Je stärker ein Slogan das Meinungsbild bestimmt, desto weniger differenzierend beurteilen Analysten und Anleger eine Marktsituation. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Markt sich nicht entsprechend dieser Mehrheitsmeinung entwickelt. Ein Investor sollte viele unterschiedliche Meinungen deshalb eher als Segen, denn als Fluch begreifen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerade die professionellen Anlageberater      haben unter diesen divergierenden Prognosen zu leiden und müssen massiv um      Ihre Kunden kämpfen. Wie sollten diese reagieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unsicherheit, die durch die Meinungsvielfalt entsteht, gehört zum Börsengeschäft dazu. Wer dazu tendiert, an den Märkten auf der Basis von Gewissheiten zu investieren, wird mit Sicherheit nur magere Renditen erzielen. Warren Buffett sagte einmal, Unsicherheit sei der Freund des langfristigen Investors. Denn je höher die Unsicherheit an den Märkten, desto größer ist auch die mögliche Rendite, die zu vereinnahmen ist. Wohlbefinden kostet Geld, das sollte ein Investor immer bedenken. Mit Hilfe unserer Sentimentindikatoren kann dabei ein Investor leicht feststellen, wo sich die Mehrheit der Investoren wohlfühlt – und dann selbst entscheiden, ob er bewusst konträre Wege beschreiten will. „Wer das gleiche tut wie alle anderen, hat auch die Renditen wie alle anderen“, sagte einmal Sir John Templeton, wie Buffett eine Investmentlegende. Darin steckt viel Weisheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kunden kurzfristig zu halten sollte nur      der erste Schritt für Anlageberater sein. Aber wie können diese ihre      Kunden auch bei schwierigen Wirtschaftsentwicklungen effektiv und      langfristig binden?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Hier steht der Begriff „Erwartungsmanagement“ an erster Stelle. Nichts gefährdet eine Kundenbeziehung mehr, als enttäuschte Erwartungen. Deshalb ist es für einen Anlageberater von größter Bedeutung, keine falschen Erwartungen zu wecken. Die Neigung in der Investmentbranche, aufgrund der immanenten Unsicherheit der Börse immer wieder mit besonderen Vergangenheitsergebnissen einzelner Anlageklassen zu werben, produziert deshalb leicht enttäuschte Erwartungen. Zudem sollte ein Anlageberater berücksichtigen, dass Menschen in der Regel eine asymmetrische Renditeverteilung, bei der Verluste möglichst nicht auftreten oder zumindest begrenzt sind, gegenüber einer symmetrischen bevorzugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Momentan wird von vielen bereits das      Ende der Krise propagiert. Teilen Sie diese Einschätzung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir befinden uns aktuell in einer Erholungsphase, sowohl konjunkturell als auch an den Aktienmärkten. Die Chancen sind sicher nicht mehr so groß, wie vor einem Jahr. Aber solange die Investoren noch keine übermäßigen Engagements eingegangen sind und die Notenbanken weiter auf dem monetären Gaspedal stehen, bestehen noch Kurschancen. Allerdings sollten Anleger nicht vergessen, dass die Finanzkrise ursächlich eine Verschuldungskrise ist, deren Bewältigung in der Regel mehrere Jahre dauert. Sobald also die Geldhähne abgedreht werden, sollte ein erneutes Aufflammen der Krisensymptome nicht überraschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unsere letzte Frage an Sie: Was sollten      Anleger in Zukunft Ihrer Meinung nach besonders beachten? Und wie können      diese sich bestmöglich absichern?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Noch nie zuvor war das Gebot der Diversifikation so wichtig und richtig wie derzeit. Die zukünftigen Entwicklungen sind aufgrund der Einzigartigkeit der aktuellen Lage nicht vorherzusehen. Dabei sind inflationäre wie deflationäre Tendenzen genauso möglich, wie eine anhaltende Stagnation oder ein von den Schwellenländern angeführter Boom. Deshalb sollte ein Investor, der nicht ständig die Märkte beobachten kann, auf eine sehr breite Streuung seines Vermögens über alle Anlageklassen und Währungsräume hinweg Wert legen. Sachwertorientierte Anlageformen und Produktivkapital scheinen dabei zunehmend die Nase vorn zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Manfred Hübner und der sentix GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.sentix.de">www.sentix.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Vermögensverwaltung in der Krise</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/finanzen/vermogensverwaltung-in-der-krise</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas.neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Michael Reuss, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von Huber, Reuss &#038; Kollegen, einer renommierten unabhängigen Vermögensverwaltung, über die Folgen der Wirtschaftskrise und die aktuelle Situation auf dem Finanzmärkten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>NEUNsight Live sprach mit Michael Reuss, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von Huber, Reuss &amp; Kollegen, einer renommierten unabhängigen Vermögensverwaltung, über die Folgen der Wirtschaftskrise und die aktuelle Situation auf dem Finanzmärkten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/0544.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-625" title="0544" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/0544-199x300.png" alt="" width="199" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Reuss, könnten Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vorstellen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Name ist Michael Reuss und ich bin Geschäftsführender Gesellschafter und einer der Gründer von Huber, Reuss &amp; Kollegen. Mit zwei weiteren Kollegen haben wir vor 10 Jahren die unabhängige Vermögensverwaltung gegründet ,um genau das für unsere Kunden umzusetzen, was für uns oberste Priorität hat, unsere Mandanten nachhaltig zu beraten und Ihnen  nicht etwas zu verkaufen. Huber, Reuss und Kollegen steht für eine eher konservative und langfristig ausgerichtete Vermögensstrategie mit Absolut-Return Orientierung. Wir machen es uns zum Ziel, maßgeschneiderte individuelle Lösungen für unsere Kunden anzubieten, die transparent, nachvollziehbar und optimal recherchiert sind. Der Werterhalt und auch der Kaufkrafterhalt stehen bei unseren Anlagestrategien an vorderster Stelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche besonderen Leistungen bieten Sie potentiellen Anlegern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unseren Anlegern bieten wir vor allem Kompetenz, die sich im Track Record der letzten Jahre zeigt. Wir können für unsere Kunden kontinuierlich ausgezeichnete Leistungen vorweisen und das über lange Jahre. Dies lässt sich unter anderem dadurch beweisen, dass wir der erfolgreichste Teilnehmer seit Bestehen des DAB/NTV Depotkontest sind und im Elite Report als einer der besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet wurden. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass eine Anlageentscheidung nur dann getroffen wird, wenn wir von der Qualität der Anlage überzeugt sind und unser eigenes Vermögen ebenso investieren würden. Mit unserem weitverzweigten, kompetenten Expertennetzwerk werden alle Anlagemöglichkeiten analysiert und fortlaufend überprüft. Gerade in der heutigen Zeit sind wir mehr denn je auch als Risikocontroller gefordert, der weit über den Tellerrand hinausblickt und die oft sehr komplexen Vermögenswerte der Kunden überwacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass die Nachrichten in der Wirtschaftskrise und das ständige Auf und Ab bei vielen großen Unternehmen die Anleger verunsichert haben?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich sind die Anleger stark verunsichert und viele davon haben auch erkannt, dass Sie nicht bereit sind die enorme Volatilität der Märkte mitzutragen. Deshalb steht bei den meisten Anlegern der Kapitalerhalt, Inflationsschutz und auch Kaufkrafterhalt im Vordergrund. Wir sind als Vermögensverwalter gefordert dem Kunden in diesen Zeiten vor allem Nähe, Transparenz und Informationen zu geben. Die Finanzmärkte stecken in einer Vertrauenskrise, wo wir die Verpflichtung sehen. den Kunden noch intensiver zu betreuen und zu informieren. Wir haben also eine große Verpflichtung: Das Vertrauen unserer Kunden!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Meinung vertreten Sie zur aktuellen Lage auf den Aktienmärkten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Kurzfristig dürften die Aktienmärkte in den nächsten Monaten enttäuschen. Mittelfristig muss sich aber jeder Kapitalanleger die Frage stellen, was ihm mehr Sicherheit gibt, Aktien von Unternehmen „die die Welt braucht“, oder Anleihen von Industriestaaten, die eine ausufernde Verschuldung vorweisen. Wir halten in unseren Portfolien entsprechende Aktienquoten und sichern das Gesamtmarktrisiko von Zeit zu Zeit über entsprechende Instrumente ab, um die Volatilität möglichst gering zu halten und trotzdem eine attraktive Rendite zu erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der drohende Staatsbankrott Griechenlands und die weiteren Schreckensmeldungen über weitere bedrohte Staaten waren ein großes Thema in den letzten Wochen. Denken Sie, die derzeit erarbeiteten Lösungen können wirklich eine positive Stimmung erzeugen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">JA und Nein. Wir vertreten die Meinung, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr bedienen kann und es hier mittelfristig eine Lösung über ein Schuldenmoratorium geben muß. Die Lage in den anderen Staaten ist zwar ernst, aber nicht auswegslos. Die jüngsten Sparmaßnahmen, sofern sie auch konsequent umgesetzt werden, gehen unter Stabilitätsgesichtspunkten in die richtige Richtung. Die Grundstimmung an den Märkten wird aber aufgrund der anhaltenden Unsicherheit weiter nervös bleiben und von einer positiven Stimmung am Markt sind wir weit entfernt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Für Sie als Vermögensverwaltung muss es doch eine schwierige Situation darstellen, wenn man seine verunsicherten Kunden halten will. Was tun Sie derzeit aktiv um das Vertrauen zu stärken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir tun genau das, was wir immer für unsere Kunden tun, wir sind der vertrauensvolle Partner in allen Lebens- und Marktlagen. Im Moment sind wir noch stärker damit beschäftigt unsere Mandanten zu informieren was an den Märkten passiert und welche Auswirkungen wir für die Zukunft erwarten. Da wir aktuell aus unserer Sicht einen Paradigmenwechsel an den Märkten haben ist uns dies sehr wichtig.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihren Mitarbeitern fällt die Aufgabe zu, die Kunden zu beraten und zu überzeugen. Haben Sie in der Krise besondere Maßnahmen ergriffen, um diese Mitarbeiter entsprechend zu schulen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Berater sind allesamt schon lange Jahre im Finanzbereich tätig und haben die meisten ihrer Kunden schon mehrmals erfolgreich durch einige Krisen geführt. Kompetenz geballt mit Erfahrung sind das Geheimnis. Was auch ganz wichtig ist, ist das „Einfühlungsvermögen“ dem Kunden zuzuhören, welche Ziele dieser hat und wo seine Ansprüche und Sorgen liegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Anteil hat die Psychologie in der derzeitigen Krise? Denken Sie, dass die Menschen sich unnötige Sorgen für die Zukunft machen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Psychologie hat einen großen Anteil an der derzeitigen Krise, denn die Börse wird immer wieder getrieben von Massentrends, Angst, Gier und Panik. Der neue Markt in den 90er Jahren z. B., war ein fundamental unbegründeter Trend, der von Gier getrieben wurde und letztlich in Angst und Panik geendet hat. Heute zählen wieder Werthaltigkeit und vor allem Nachhaltigkeit und Transparenz. Und wer sich und sein Vermögen rechtzeitig auf mögliche Neuordnungen am Kapitalmarkt vorbereitet, braucht sich nach unserer Meinung keine Sorgen zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was würden Sie denn unseren Lesern in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation raten? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Unwägbarkeiten der aktuellen Situation ist das oberste Gebot sein Vermögen breit zu diversifizieren und keine Klumpenrisiken einzugehen. Flexibilität gilt es unter allen Umständen zu erhalten und die Kunst wird es sein, sich zeitnah auf das sich abzeichnende Szenario im richtigen Moment auszurichten. Dabei gilt unser Augenmerk mehr denn je  Kapitalanlagen mit Qualität und Bonität. Der Vermögens- und Kaufkrafterhalt wird zukünftig die bedeutendste Rolle spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
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<td>Weitere Informationen zu Michael Reuss und Huber, Reuss &amp; Kollegen erhalten Sie unter <a href="http://www.hrkvv.de">www.hrkvv.de</a>.</td>
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