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	<title>NEUNsight Live &#187; Thomas Neumann</title>
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	<description>Ihr Online-Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 20:02:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Innovation heißt Lösungen für Kunden anbieten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bühler]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Solution Selling]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit NeunSight Live plädiert der CEO der Bühler Motor GmbH, Peter Muhr, für eine  verstärkte Bereitschaft von Unternehmen sich von „alten Gewohnheiten“ zu lösen, um schnell  in einem dynamischen Markt auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu braucht es seiner Meinung nach vor allem motivierte Mitarbeiter, die Veränderungsprozesse mit anstoßen und in die Umsetzung eng eingebunden werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Gespräch mit NeunSight Live plädiert der CEO der Bühler Motor GmbH,  Peter Muhr, für eine  verstärkte Bereitschaft von Unternehmen sich von  „alten Gewohnheiten“ zu lösen, um schnell  in einem dynamischen Markt  auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu braucht es seiner Meinung  nach vor allem motivierte Mitarbeiter, die Veränderungsprozesse mit  anstoßen und in die Umsetzung eng eingebunden werden.<em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_2651.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-675" title="IMG_2651" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_2651-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Sehr geehrter Herr Muhr, viele Branchen hatten und haben noch immer mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Gerade in der Automobilindustrie und der Luftfahrt gibt es Schwierigkeiten? Macht Ihnen das zu schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirtschaftskrise hat Bühler Motor – wie viele andere Unternehmen – nicht verschont. Allerdings verspüren wir einen deutlichen Nachfrageanstieg unserer Kunden in den letzten Monaten. Dies führt zu verhaltenen Optimismus für das Jahr 2010. Positiv wirken sich ab Mitte des Jahres auch die vielen neuen Produktanläufe für uns aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen um in der Krise zu bestehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">„Cash is king“ war die oberste Priorität in der Krise. Begleitend zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstrukturen, waren die Aktivitäten konzentriert auf die Verbesserung und Absicherung des Working Capitals.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn Sie Ihr Unternehmen und dessen Entwicklung mit drei Worten charakterisieren müssten, welche drei würden Sie wählen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Schnell, authentisch und partnerschaftlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Untenehmen bietet eigener Aussage zufolge innovative Antriebslösungen für verschiedene Branchen und ist in mehreren Ländern vertreten. Doch was genau bedeutet für Sie der Begriff Innovation?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Innovation bedeutet für mich, dem Kunden eine Lösung für seine Anforderungen zu bieten, die zukünftigen Marktanforderungen entspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie darf man sich die Umsetzung von Innovationen bei Ihnen vorstellen? Woher stammen die Ideen und welche Prozesse durchlaufen sie bis zur fertigen Lösung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Ideen stammen von motivierten Mitarbeitern, die unsere Fähigkeiten von technologischen Lösungen mit den zukünftigen Marktanforderungen kombinieren können. Als ein Beispiel sei der „Mega-Trend Energiereduktion bzw. CO2-Reduktion“ in der Automobilwirtschaft genannt. Innovativ bedeutet für uns, welche Lösungen können wir unseren Kunden anbieten um diesem Mega-Trend zu folgen. Bei Bühler Motor sind rund zehn Prozent  der Mitarbeiter im R&amp;D-Bereich beschäftigt. Aktives Innovationsmanagement findet sich auch in unseren „Innovations-Workshops“ mit den produzierenden Werken wieder.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wie leben die Mitarbeiter bei Ihnen Innovationen? Welchen Stellenwert hat dieser Begriff im täglichen Arbeitsalltag?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Stellenwert der Innovation ist bei uns sehr hoch. Unser Ziel ist nicht Me-Too-Produkte zu generieren, sondern nur durch unsere innovativen Produkte sichern wir die Zukunft des Unternehmens, damit auch der Arbeitsplätze ab. Und Bühler Motor blickt auf mehr als 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>In Ihrer Firmengeschichte sind sie bereits mehrfach in verschiedene neue Märkte vorgedrungen und haben neue Trends gesetzt. Was muss ein Unternehmen mitbringen, um solche Chancen zu erkennen und auch zu nutzen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Unternehmen muss mindestens ein Ohr am Herzschlag des Marktes haben um Markt- beziehungsweise Umfeldveränderungen frühzeitig zu erkennen. Es muss die Bereitschaft besitzen von „alten Gewohnheiten“ los lassen zu können. Es muss schneller sein, als andere Unternehmen. Und hierzu braucht es motivierte, eigenständig agierende und verantwortungsbewusste Mitarbeiter. Aber auch Eigentümer, die manchmal etwas Geduld mitbringen müssen, bis sich neue Ideen auszahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neben Innovationen ist eines Ihrer Steckenpferde die Verschlankung von Produktionsprozessen. Erst 2009 haben Sie den Lean Production Award im Bereich „Nationaler Mittelstand“ gewonnen. Können Sie sich dort überhaupt noch steigern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, ja. Wir sind schon mit weiteren Themen beschäftigt, die uns in dem Produktionsprozess, der Supply Chain, aber auch den „normalen“ Managementprozessen weiterbringen. Bühler Motor hat unter anderem. auch in 2009 den Axia-Award für seine Unternehmensführung gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Schwerpunkte haben Sie sich als Bühler Motor GmbH für die Zukunft gesetzt? Welche Ziele möchten Sie in naher Zukunft erreichen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Marktseitig sind wir auf einem guten Weg uns das Marktsegment „Medizintechnik“ als weiteres Standbein zu erschliessen. Ein ausgewogenes Markt-, Produkt- und Kundenportfolio soll uns auch die „nächsten 150 Jahre“ Unternehmensentwicklung gewährleisten. Ein Ziel in der näheren Zukunft ist sicherlich unser Erscheinungsbild nach außen mit unseren sehr guten Leistungen in Einklang zu bringen. Denn, der erste Eindruck zählt auch in einer Partnerschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unsere letzte Frage an Sie: Was würden Sie anderen Unternehmen raten, um die Krise schnellstmöglich hinter sich zu lassen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wesentlich ist, die „richtigen Dinge“ die zu tun sind, zu erkennen. Und anschließend die „Dinge richtig“ tun. Die „richtigen Dinge“ heißt, strategisch die richtigen Produkte für seine Kunden anbieten zu können und die „Dinge richtig“ heißt, die Unternehmensprozesse effektiv zu betreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Peter Muhr und der Bühler Motor GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.buehlermotor.de">www.buehlermotor.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Börsenkurse: Wie Zahlen die Wirtschaft verunsichern</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/finanzen/borsenkurse-wie-zahlen-die-wirtschaft-verunsichern</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Verunsicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Wenn die Aktien sinken geht auch oftmals die Angst bei den Anlegern um. Doch auch die Unternehmen geraten ins straucheln, wenn Erfolgsmeldungen ausblieben. NEUNsight Live sprach mit Manfred Hübner, Geschäftsführer der sentix GmbH über die Verunsicherung durch Börsenkurse.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-666" title="DCAW2435" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/07/DCAW2435-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Sehr geehrter Herr Hübner, in den      letzten Monaten gab es ein einziges Auf und Ab auf den Aktienmärkten. Sind      die Anleger verunsichert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja. Wir messen mit unseren Indikatoren die Unsicherheit kurzfristig (1 Monats-Horizont) und mittelfristig (6 Monate). Auf der mittelfristigen Sicht haben wir am Aktienmarkt eindeutig eine überdurchschnittlich große Verunsicherung, wenngleich diese Anfang März noch größer war und seitdem etwas zurückgegangen ist. Eine solch große Verunsicherung lässt erfahrungsgemäß auf eine größere Kursbewegung des Marktes in der Zukunft schließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit Sentix ermitteln Sie seit 2001 die      aktuellen Meinungen und Reaktionen der Anleger. Wie zuverlässig waren Ihre      Analysen in der Vergangenheit? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wie alle Prognoseverfahren können auch mit unserer Analysemethode nicht in allen Marktphasen zutreffende Erwartungswerte ermittelt werden. Allerdings zeigt sich, dass mit Hilfe von Sentimentindikatoren vor allem in Stressphasen des Marktes gute Ergebnisse erzielt werden können. Dabei kommt es uns weniger auf eine Punktprognose eines Indexstandes an, sondern mehr auf eine zutreffende Beschreibung des Marktumfeldes und der dadurch wahrscheinlichen Anlegerreaktionen. Letztlich hängt der Anlageerfolg aber nicht nur von einer „richtigen“ Prognose ab, sondern mindestens genauso stark von einer disziplinierten Umsetzung und einer Kontrolle der Portfoliorisiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Können Sie unseren Lesern Ihr      Analyseverfahren in einfachen Worten erklären?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Unsere Indikatoren messen Anlegerstimmungen und –handlungen und lassen in bestimmtem Umfang Rückschlüsse auf künftiges Anlegerverhalten zu. Dabei gehen wir aufgrund der sogenannten Behavioral Finance-Theorie davon aus, dass menschliches Anlage- und Entscheidungsverhalten nicht immer rational ist und in vergleichbaren Situationen sich Verhaltensweisen wiederholen. Dabei spielen auch die Marktpreise, als einzige uns zur Verfügung stehende, objektive Information, eine bedeutende Rolle in unserem Analyseansatz. Zum Beispiel hat die Wissenschaft festgestellt, dass Investoren, deren Erwartungen sich nicht erfüllen, dazu neigen, Nachrichten selektiv im Sinne ihres Engagements wahrzunehmen. Sie reagieren dadurch nur verzögert auf Nachrichten. Diese Situation spiegelt sich in unseren Indikatoren beispielsweise in einem hohen Investitionsgrad und einem optimistischen Markt-Sentiment bei fallenden Kursen. In diesem Fall würde unser Research eine hohe Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Preise anzeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wo liegt Ihr Alleinstellungsmerkmal? Was      unterscheidet Sentix von anderen Indizes?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Wir zählen uns zu den führenden Anbietern von Sentimentdaten weltweit. Die sentix-Datenbank umfasst mehr als 400 Indikatoren, die auf Basis einer wöchentlichen Umfrage unter mehr als 3.100 Investoren aus 20 Ländern gewonnen werden. Zudem können wir aufgrund unserer besonderen Erhebungsmethode die am Freitag gewonnenen Daten bereits am Sonntagabend unseren Kunden zur Verfügung stellen. Unsere Kunden haben damit Zugriff auf Information zu den Erwartungen und Handlungen anderer Anleger nahezu in Echtzeit. Diese qualitativ hochwertige Datenbasis verbinden wir mit unserer langjährigen Markterfahrung zu einer unkonventionellen Finanzmarktanalyse.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Aktienmarkt ist stark psychologisch      getrieben. Wo liegen die stärksten Einflussfaktoren für hohe      Stimmungsschwankungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Betrachten wir die kurzfristige Marktstimmung, dann reagieren die Anleger mit Abstand am stärksten auf Preisveränderungen, insbesondere wenn diese ihrer Position am Markt entsprechen. Das bedeutet, dass steigende oder fallende Preise selbstverstärkende Prozesse auslösen. Extreme, kurzfristige Stimmungen stellen dabei vielfach Umkehrpunkte im Marktverlauf dar. Auf der mittleren Sicht unterscheidet sich das Verhalten von privaten und institutionellen Anlegern erheblich. Während die institutionellen Anleger ihre mittelfristigen Erwartungen auf Basis einer Marktbewertung bilden (und damit in der Tendenz oftmals richtig liegen), tendieren Privatanleger dazu, vorhandene Trends einfach fortzuschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerne sagt man, dass man nach dem Lesen      von 10 Börsenzeitschriften auch 10 verschiedene Meinungen vor sich haben      wird. Warum sind die Ansichten so gespalten?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Eine große Vielfalt an Meinungen ist ein gutes Zeichen für die weitere Marktentwicklung. In diesem Fall kann man von einem quasi-rationalen Markt sprechen, indem eine Vielzahl von Menschen ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen. Doch so häufig ist dies gar nicht der Fall. Vielmehr kann man oftmals mehr oder weniger ausgeprägte Meinungs-Cluster feststellen, die durch einfach Slogans und Stereotype geformt sind. Beispielsweise war im Jahr 2000 alles, was irgendwie mit Internet zu tun hatte, hip und wurde teilweise blind gekauft. Je stärker ein Slogan das Meinungsbild bestimmt, desto weniger differenzierend beurteilen Analysten und Anleger eine Marktsituation. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Markt sich nicht entsprechend dieser Mehrheitsmeinung entwickelt. Ein Investor sollte viele unterschiedliche Meinungen deshalb eher als Segen, denn als Fluch begreifen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerade die professionellen Anlageberater      haben unter diesen divergierenden Prognosen zu leiden und müssen massiv um      Ihre Kunden kämpfen. Wie sollten diese reagieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unsicherheit, die durch die Meinungsvielfalt entsteht, gehört zum Börsengeschäft dazu. Wer dazu tendiert, an den Märkten auf der Basis von Gewissheiten zu investieren, wird mit Sicherheit nur magere Renditen erzielen. Warren Buffett sagte einmal, Unsicherheit sei der Freund des langfristigen Investors. Denn je höher die Unsicherheit an den Märkten, desto größer ist auch die mögliche Rendite, die zu vereinnahmen ist. Wohlbefinden kostet Geld, das sollte ein Investor immer bedenken. Mit Hilfe unserer Sentimentindikatoren kann dabei ein Investor leicht feststellen, wo sich die Mehrheit der Investoren wohlfühlt – und dann selbst entscheiden, ob er bewusst konträre Wege beschreiten will. „Wer das gleiche tut wie alle anderen, hat auch die Renditen wie alle anderen“, sagte einmal Sir John Templeton, wie Buffett eine Investmentlegende. Darin steckt viel Weisheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kunden kurzfristig zu halten sollte nur      der erste Schritt für Anlageberater sein. Aber wie können diese ihre      Kunden auch bei schwierigen Wirtschaftsentwicklungen effektiv und      langfristig binden?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Hier steht der Begriff „Erwartungsmanagement“ an erster Stelle. Nichts gefährdet eine Kundenbeziehung mehr, als enttäuschte Erwartungen. Deshalb ist es für einen Anlageberater von größter Bedeutung, keine falschen Erwartungen zu wecken. Die Neigung in der Investmentbranche, aufgrund der immanenten Unsicherheit der Börse immer wieder mit besonderen Vergangenheitsergebnissen einzelner Anlageklassen zu werben, produziert deshalb leicht enttäuschte Erwartungen. Zudem sollte ein Anlageberater berücksichtigen, dass Menschen in der Regel eine asymmetrische Renditeverteilung, bei der Verluste möglichst nicht auftreten oder zumindest begrenzt sind, gegenüber einer symmetrischen bevorzugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Momentan wird von vielen bereits das      Ende der Krise propagiert. Teilen Sie diese Einschätzung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir befinden uns aktuell in einer Erholungsphase, sowohl konjunkturell als auch an den Aktienmärkten. Die Chancen sind sicher nicht mehr so groß, wie vor einem Jahr. Aber solange die Investoren noch keine übermäßigen Engagements eingegangen sind und die Notenbanken weiter auf dem monetären Gaspedal stehen, bestehen noch Kurschancen. Allerdings sollten Anleger nicht vergessen, dass die Finanzkrise ursächlich eine Verschuldungskrise ist, deren Bewältigung in der Regel mehrere Jahre dauert. Sobald also die Geldhähne abgedreht werden, sollte ein erneutes Aufflammen der Krisensymptome nicht überraschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unsere letzte Frage an Sie: Was sollten      Anleger in Zukunft Ihrer Meinung nach besonders beachten? Und wie können      diese sich bestmöglich absichern?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Noch nie zuvor war das Gebot der Diversifikation so wichtig und richtig wie derzeit. Die zukünftigen Entwicklungen sind aufgrund der Einzigartigkeit der aktuellen Lage nicht vorherzusehen. Dabei sind inflationäre wie deflationäre Tendenzen genauso möglich, wie eine anhaltende Stagnation oder ein von den Schwellenländern angeführter Boom. Deshalb sollte ein Investor, der nicht ständig die Märkte beobachten kann, auf eine sehr breite Streuung seines Vermögens über alle Anlageklassen und Währungsräume hinweg Wert legen. Sachwertorientierte Anlageformen und Produktivkapital scheinen dabei zunehmend die Nase vorn zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Manfred Hübner und der sentix GmbH erhalten Sie unter <a href="http://www.sentix.de">www.sentix.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
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		<title>Exklusivinterview: Ein Umdenken ist notwendig!</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/denken/exklusivinterview-ein-umdenken-ist-notwendig</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 04:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Merckle]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Das soziale Ungleichgewicht schreitet weiter fort. Gerade in der Wirtschaftskrise zeigt sich, dass die Kluft zwischen Arm und Reich tiefer den je ist. NEUNsight Live sprach mit Dr. Philipp Daniel Merckle über den Wertewandel in Gesellschaft und Wirtschaft und die Ziele seiner Stiftung WORLD IN BALANCE und seines Unternehmens WORLD IN BALANCE ENTERPRISES.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das soziale Ungleichgewicht schreitet weiter fort. Gerade in der Wirtschaftskrise zeigt sich, dass die Kluft zwischen Arm und Reich tiefer den je ist. Aber auch die allgemeine Ausrichtung der Unternehmen und die derzeit vorherrschende Wirtschaftsethik sind ein zentrales Thema der Diskussionen. NEUNsight Live sprach mit Dr. Philipp Daniel Merckle über den Wertewandel in Gesellschaft und Wirtschaft und die Ziele seiner Stiftung WORLD IN BALANCE sowie seines Unternehmens WORLD IN BALANCE ENTERPRISES.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/merckle011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-571" title="merckle011" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/merckle011-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Herr Dr. Merckle, ihre Stiftung setzt sich für einen grundlegenden Wertewandel im Miteinander auch im wirtschaftlichen Bereich ein. Was genau verstehen Sie unter einer werteorientierten unternehmerischen Gesellschaft?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Stiftung ist ein harmonisch gewachsenes Nebenprodukt meines eigentlichen Tuns. Unter einer werteorientierten unternehmerischen Gesellschaft verstehe ich die Erneuerung unserer unternehmerischen und aber auch bürgerlichen Gesellschaft. Wir müssen uns besinnen, worum es im Leben eigentlich geht, was wir eigentlich brauchen und wie der Erfolg der Zukunft aussehen kann: Quantität muss einer inhaltlichen Qualität langfristig weichen und dies auch in unseren verkaufbaren Produkten. Man will in Menschlichem und auch im Unternehmerischen einer Notwendigkeit begegnen und keiner Beliebigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Rolle spielt die Orientierung an Werten für Sie persönlich und welche Werte sind für Sie grundlegend?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grundlegend sind für mich die Frage nach Inhalt und Sinn und im unternehmerischen Handeln kaufmännische Tugenden wie Handschlagqualität, Wortgenauigkeit, Zuverlässigkeit, Handwerk und Präzision.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie sieht für Sie der Idealfall einer wertorientierten Führung aus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Idealfall ist das Vorbild nach einem persönlich überdachten und allgemeingültigen Manifest. Ein Fundament aus geordneter oder überlebter Herkunft, Bildung, Integrität und Fantasie.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haben deutsche Unternehmen und ihre Führungskräfte aus der Wirtschaftskrise gelernt und sind erste Veränderungen im Führungskräfteverhalten sichtbar?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Man hat nicht mehr gelernt, als dass man gerade nochmal davon gekommen ist und sich im Wesentlichen noch nicht ausreichend viel ändern muss, um neu anzufangen. Das gilt für das Grobgerüst der Großkonzerne und es gilt auch für den einen oder anderen Drückeberger. Ich spüre aber ganz genau, dass darunter eine Basis wächst aus Kreativen und Nachdenklichen, die mit aller Kraft des Guten die überkommenen Systeme aufbrechen werden. Das ist ein schmerzlicher Prozess und er kann noch dauern – aber er ist absolute Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>U</em><em>mreißen Sie bitte kurz den Ansatzpunkt von &#8220;World in Balance&#8221; in diesem Bereich.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_58051.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-572" title="IMG_58051" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_58051-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>WORLD IN BALANCE ENTERPRISES, das Unternehmen, das ich leite und dem die Stiftung angehängt ist, will im Konkreten und vorzeigbar im Neuen ansetzen. Wir machen Conzepte für eine neue unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft. Ich lasse allerorten „Conzept“ schreiben, weil es vom lateinischen „Con“, also vom Miteinander kommt. Der zweite Teil des Wortes steht für die Umsetzung durch wirklich inhaltlich gefüllte Macht. Die Stammfirma sitzt in Neu-Ulm, wir reisen aber sehr viel und gehen gezielt Projekte an. Wir richten uns aus an Deregulierung, sehr konkretem Handeln und an revolutionären Ideen, die Bodenhaftung haben. Ich habe ein exzellentes Team von Handwerkern und Kreativen, die mich unterstützen und meine Ideen umsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit welchen Aktionen und Touren wollen Sie noch mehr Bewusstsein für eine werteorientierte Führung und einen damit einhergehenden Wertewandel schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit der Tourneen ist vorbei. Ich habe nun in Österreich angefangen, über die Diskussion hinaus konkret umzugestalten und umzusetzen. Die Tourneen waren allerdings sehr wichtig für die breite Diskussion und sie haben auch sehr viel gebracht. Gezielt werden wir am Wörthersee aber für die breite Öffentlichkeit Veranstaltungen machen, die inhaltlich über den Umfang der Tourneen hinausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie betonen den Vorbildcharakter &#8211; auch in Bezug auf Führungskräfte. Was macht für Sie eine gute Führungskraft aus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich die Führungskraft messen lässt an den eigenen Ansprüchen. Dass sie viel nachgedacht hat, viel kann und Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Darüber hinaus bin ich ein Freund von alltäglich gelebter Eleganz und Liebenswürdigkeit und ich denke überhaupt, dass die Vorbildfunktion mehr ist als die Bezeichnung „CEO“.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Führen heißt auch Fordern. Wie können Führungskräfte diesen Balanceakt zwischen Identifikation mit dem Unternehmen und der Forderung nach Leistung bewältigen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Indem sie zuerst einmal nachdenken und zwar gründlich. Indem sie bereit sind, scheinbare Tabus wie Überregulierung, Systemhörigkeit und unpraktikablen Aufwand zu überdenken. Indem sie, durchaus auch länger und nicht nur für einen Tag, Konflikte aushalten können und für wirklich neue Ideen stehen, die sie sich begründet und ehrlich vorgenommen haben, nach reiflicher Überlegung in der Sache. Überdies muss man immer die Menschen gewinnen und das geht nicht mit blödem Konfirmismus, der nur nach Absolvierung und Scheinrechnungen strebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich auch für ihre Stiftung an Veränderungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft wünschen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Noch einmal: Die Stiftung ist meinem grundsätzlichen Handeln als Förderinstrument angehängt; die Umgestaltung in den Herzen der viel zu laut brüllenden Löwen ist wesentlich wichtiger. Wenn ich also nur einen Wunsch hätte, dann wäre es der, die Herzen aller Raubtiere, großer wie kleiner, zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="text-align: justify; width: 669px; height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Dr. Philipp Daniel Merckle und WORLD IN BALANCE ENTERPRISES erhalten Sie unter <a href="http://www.world-in-balance.de" target="_blank">www.world-in-balance.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Perfektion nach Maß</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/kultur/perfektion-nach-mass</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Maßkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Youtailor]]></category>

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		<description><![CDATA[Maßgeschneiderte Kleidung per Internet bestellen? Dass dies ein nur scheinbarer Widerspruch sei,  versichert Martin Zapart, Geschäftsführer von Youtailor im Gespräch mit NeunSightLive. Perfektion nach Maß – ohne dafür zum Schneider zu gehen – ist eine Grundphilosophie seines Unternehmens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Maßgeschneiderte Kleidung per Internet bestellen? Dass dies ein nur scheinbarer Widerspruch sei,  versichert Martin Zapart, Geschäftsführer von Youtailor im Gespräch mit NeunSightLive. Perfektion nach Maß – ohne dafür zum Schneider zu gehen – ist eine Grundphilosophie seines Unternehmens.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/martin_zapart.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-613" title="martin_zapart" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/martin_zapart-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Zapart, was tragen Sie heute bei der Arbeit?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Da haben Sie den richtigen Tag erwischt. Ich trage zwar nicht ausschließlich Anzüge bei der Arbeit, aber heute ist es ein weißes Hemd und ein blauer, feiner Nadelstreifanzug. Beides nach Maß und von Youtailor natürlich. Dazu einen braunen Gürtel und braune Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Unternehmen hat mit seinen Aktionen zum Start, beispielsweise kostenlose Hemden für die ersten Besteller, für einigen Wirbel gesorgt. Wie laufen derzeit die Bestellungen bei Ihnen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr gut! Zum einen bestellen mittlerweile sehr viele Stammkunden, regelmäßig bei uns, zum anderen sind es sehr viele neue Kunden, die auf Empfehlung, oder durch eine unserer Werbemaßnahmen zu uns kommen. Das bestätigt unseren Service und die Qualität unserer Maßarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gerade in der Wirtschaftkrise wollen viele Menschen Geld sparen. Schrumpft deshalb auch Ihr Markt, oder können Sie gerade durch Ihre Angebote punkten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Als Youtailor kennen wir nur diesen Markt, da wir mitten in der Krise gegründet haben. Ich denke jedoch, dass wir gerade deswegen auch ein wenig mehr den Zahn der Zeit getroffen haben, da wir Individualität, mit hoher Qualität zu einem günstigen Preis anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Maßhemden kaufen ist zwar nichts neues, diese aber im Internet zu bestellen schon. Wie kam es zu dieser Idee?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe bereits während meines Studiums ein Modelabel gegründet. Ein wichtiger Bestandteil des Labels war die Maßkonfektion, jedoch zu sonst üblichen Preisen jenseits der 120 Euro für ein Maßhemd. Damals, dachte ich mir schon, dass man das auch günstiger hinbekommen muss und habe die Idee zu Youtailor, das heißt Maßmode über das Internet anzubieten, in einem Businessplanwettbewerb präsentiert und den 1. Platz damit erreicht. 5 Jahre später war es dann soweit und der Plan war Reif genug um ihn in die Tat umzusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass auf lange Sicht Online-Anbieter die lokalen Kaufhäuser als Haupteinkaufsstätte ablösen werden? Der gestresste Manager also lieber direkt bei Ihnen per Knopfdruck bestellen wird als in das nächste Geschäft zu gehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke nicht, dass das Internet die Kaufhäuser und Einkaufsstraßen komplett ersetzen wird, da sich diese ja auch anpassen und weiterentwickeln um dem online Angebot paroli zu bieten. Ich denke es wird sich zu einem nebeneinander bzw. miteinander entwickeln. Jedoch sehe ich ganz klar, dass das Internet sich hervorragend dazu eignet um bequem und schnell zu der richtigen Bekleidung zu kommen. Auch das Argument für die Beratung im offline Bereich lasse ich nicht gelten, da gerade im Internet in Foren bzw. Sozialen Netzwerken eine Vielzahl von Usern als Berater fungieren und diese zumeist keine finanzielle Motivation in ihrer Beratung haben, im Gegensatz zu einer provisionierten Verkäuferin im Laden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Mehrwert schaffen Sie für Ihre Kunden? Was können die lokalen Anbieter im Gegensatz zu Ihnen nicht leisten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen sieht unser Kunde das fertige Maßteil schon bei der Bestellung, wie es fertig aussehen wird. Das ist beim klassischen Schneider nicht der Fall. Man kann bei uns bequem von zu Hause, ohne Einkaufsdruck bestellen und wir liefern auch schneller als die meisten Schneider. Auf jeden Fall sind wir aber viel günstiger bei gleicher Qualität.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wie steht es mit den Online-Wettbewerbern? Momentan gibt es ja mehrere Anbieter für Maßanzüge und Hemden. Wie halten Sie dagegen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir setzen ganz klar auf Produktqualität, Passgenauigkeit und auf Service. Ein zufriedener Kunde wird eher nicht mehr zum Mitbewerber wechseln.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Für manche Menschen ist Kleidung das A und O. Wie stehen Sie zu dem Spruch „Kleider machen Leute“?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist absolut richtig. Kleidung ist zwar nicht alles, aber beeinflusst maßgeblich den ersten Eindruck. Das ist speziell im Berufsleben, aber auch im privaten Bereich so. Sie haben weit aus bessere Chancen einen Job zu erhalten wenn Sie adäquat gekleidet sind. Auch beim ersten privaten Kennenlernen ist die korrekte Kleidung mitentscheidend.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach allem, was Sie bereits in den letzten Monaten erreicht haben, was können Sie unseren Lesern empfehlen wenn es darum geht, ein Start-Up mit innovativen Lösungen auf die Beine zu stellen? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Man braucht auf jeden Fall ein großes Ziel, dass man verfolgt. Jedoch sollte man sich nicht zu sehr auf einen Weg dorthin versteifen und für alle Situationen immer einen Plan B parat halten. Gerade in Start-Ups läuft vieles nicht so wie es sollte und meistens ist dann der Plan B sogar die bessere Alternative.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Eine Abschlussfrage: Welche Pläne schmieden Sie für die Zukunft? Was können wir in den nächsten Wochen noch von Youtailor erwarten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden unseren Kunden weitere neue Produkte und Individualisierungsmöglickeiten bieten. Daneben ist auch eine Expansion in neue Märkte außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview. </em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Martin Zapart und Youtailor erhalten Sie unter <a href="http://www.youtailor.de">www.youtailor.de</a><a href="http://www.world-in-balance.de/" target="_blank"></a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
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		<title>Zusatzangebote sorgen für Wachstum</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/kultur/zusatzangebote-sorgen-fur-wachstum</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[McFit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzangebot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1996 gegründete Fitneskette McFit hat dem Fitness-Markt seit ihrer Gründung revolutioniert. Kleine Preise und eine dazu passende Lifestyle-Welt sorgen für stetiges Wachstum. Im Gespräch mit NeunSightLive  erläutert Rainer Schaller die Gründe des Erfolges.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Die 1996 gegründete Fitneskette McFit hat dem Fitness-Markt seit ihrer Gründung revolutioniert. Kleine Preise und eine dazu passende Lifestyle-Welt sorgen für stetiges Wachstum. Im Gespräch mit NeunSightLive  erläutert Rainer Schaller die Gründe des Erfolges.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Rainer-Schaller-06.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-617" title="Rainer Schaller 06" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Rainer-Schaller-06-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Schaller, wie geht es Ihnen und Ihrem Unternehmen in der Wirtschaftskrise?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr gut. Wir haben über die Jahre ein gesundes Unternehmen auf die Beine gestellt und unser Geschäftsmodell erweist sich als krisensicher. Wir profitieren sogar vom wirtschaftlichen Abschwung – der Mitgliederzuwachs ist in den letzten Monaten sehr hoch und das hat auch etwas mit unserem Preis-Leistungsverhältnis zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Viele Menschen sparen an Ihren Ausgaben. Glauben Sie, dass auch Ihre Branche dadurch unter Druck gerät?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Laut Branchenanalysen geht es der Fitnessbranche im Großen und Ganzen gut, innerhalb der Branche haben es aber vor allem Anbieter im mittleren Preissegment schwer – das ist die tödliche Mitte, ein Phänomen, von dem der Zukunftsforscher Matthias Horx immer wieder spricht. Einzelkämpfer mit einem Studio haben es auch nicht leicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass durch die Krise vielleicht demnächst sogar mehr Manager und Führungskräfte bei Ihnen trainieren werden als bisher?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Möglich ist das, bei uns trainieren aber ohnehin schon alle Bevölkerungsgruppen und wir freuen uns natürlich über jeden, der bei uns Mitglied wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Als Sie mit McFit starteten haben Sie die Fitnesswelt zuerst mit Ihren Preisen geschockt und dann revolutioniert. Mittlerweile ziehen immer mehr lokale Wettbewerber nach und bieten zusätzliche Leistungen zum kleinen Preis. Macht Ihnen das zu schaffen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, das ist eine Entwicklung, die wir absehen konnten. Weil wir unser Produkt stetig weiterentwickeln, macht uns das aber nicht zu schaffen. McFit ist mehr als Training. Wir haben eine Fitness- und Lifestyle-Welt um unser Produkt aufgebaut, die es sonst nirgendwo gibt. Unsere Mitglieder haben zum Beispiel die Chance, Cover-Model unseres Magazins „Einfach gut aussehen“ zu werden – für einige ein Sprungbrett in die Modelszene. Im letzten Jahr haben wir mit einem McFit-Allstar-Team gegen den FC Bayern München gespielt. McFit-Mitglieder waren auch im Mannschaftskader. Das sind attraktive Mehrwerte für McFit-Kunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Premiumsegment wird derzeit von anderen abgedeckt. Gibt es bei Ihnen Überlegungen oder den Wunsch auch in diese Märkte vorzudringen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, wir haben unser eigenes Segment geschaffen: Fitness für gutes Aussehen inklusive einer Lifestyle-Welt und Training auf einem Top-Niveau – und das alles zu einem unschlagbaren Preis.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie haben in Deutschland die meisten Regionen mit Ihren Studios erreicht und auch auf Mallorca und in Österreich bereits erste Filialen eröffnet. Werden Sie die Internationalisierung in Zukunft noch weiter vorantreiben? Wann können wir mit dem ersten McFit in den USA rechnen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Internationalisierung werden wir vorantreiben, als nächstes steht Spanien auf dem Programm. Ob und wann die USA dann kommen werden, wird sich noch  herausstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Mit den Klitschko-Brüdern setzen Sie zwei Aushängeschilder des deutschen Sports als Werbeträger ein, sie investieren in vielfältige Marketing- und PR-Aktivitäten und unterstützen große Veranstaltungen wie die Loveparade. Haben Sie noch weitere Werbeideen in die Sie demnächst investieren möchten?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben immer viele Ideen, sie sind das Herzstück von McFit. Wir verraten aber vor der Umsetzung meist nicht, welche Ideen das sind – ein bisschen Spannung muss sein. Die Loveparade findet im Sommer wieder statt, mit den Klitschko-Brüdern arbeiten wir auch weiter zusammen und wir haben ein paar Überraschungen in der Hinterhand.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Internetauftritt wird von vielen gelobt aufgrund des ansprechenden Designs und der Features. Was halten Sie von der zunehmenden Nutzung des Internets und von Social Networks durch Unternehmen? Gibt es bald das McFit auf dem Iphone?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Social Media spielt für uns eine wichtige Rolle und wird gerade vorangetrieben. Dafür ist bei uns die PR-Abteilung zuständig, da sitzen die Experten. Ich selbst nutze das iphone. Wir arbeiten derzeit an der Verbindung der Online- und Offline-Trainingswelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> Auch die Unternehmenskultur ist ein Aushängeschild für Unternehmen. Was wird bei McFit für die Mitarbeiter getan?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Kultur basiert auf Teamgeist, Fairness, Spaß und harter Arbeit. Flache Hierarchien sind uns wichtig. In unserem Berliner Großraumbüro gibt es etwa keine Einzelbüros, Führungskräfte sind auf den ersten Blick nicht von anderen Mitarbeitern unterscheidbar. Für mich gibt es auch keine Sonderbehandlung; wenn wir externe Termine haben, teilen wir uns zum Beispiel die Hotelzimmer. Darüber hinaus veranstalten wir sehr viele Mitarbeiter-Events oder verreisen gemeinsam. Im Sommer machen wir zum Beispiel mit über 300 Mitarbeitern eine AIDA-Kreuzfahrt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Unabhängig von der Fitnessbranche, wie schätzen Sie die Zukunft der deutschen Wirtschaft ein? Wie schnell können sich die Unternehmen erholen und wieder angreifen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Das kommt auf die jeweilige Branche und Firma an. Es gibt Fälle, da ist ein Unternehmer machtlos weil er von Faktoren abhängig ist, die er nicht beeinflussen kann. Es gibt aber auch den Fall, dass ein Unternehmen robust ist, weil es seine Hausaufgaben gemacht hat, weil es clever gewirtschaftet hat und weil das Produkt stark ist. Insgesamt bin ich ein absoluter Optimist und glaube an die Stärke und Innovationskraft der Unternehmen hier in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Rainer Schaller und  McFit erhalten Sie unter <a href="http://www.mcfit.de">www.mcfit.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<item>
		<title>Individuelles Bio-Müsli per Internet</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/maerkte/individuelles-bio-musli-per-internet</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Müsli]]></category>
		<category><![CDATA[mymuesli]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee klingt heute noch skurril: Vor fünf Jahren gründeten drei Passauer Studenten ein Unternehmen das Bio-Müsli individuell für ihre Online-Kunden zusammenstellt Doch aus der Idee ist inzwischen ein florierendes Geschäft geworden, so Max Wittrock, einer der Gründer von mymuesli im Gespräch mit NeunSight Live.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Idee klingt heute noch skurril: Vor fünf Jahren gründeten drei Passauer Studenten ein Unternehmen das Bio-Müsli individuell für ihre Online-Kunden zusammenstellt Doch aus der Idee ist inzwischen ein florierendes Geschäft geworden, so Max Wittrock, einer der Gründer von mymuesli im Gespräch mit NeunSight Live.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Wittrock, heut schon gefrühstückt?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/max.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-607" title="max" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/max-287x300.jpg" alt="" width="287" height="300" /></a>Ja, und tatsächlich Müsli, wie jeden Tag: Ich wohne nämlich nur ein paar hundert Meter von unserem Laden in Passau entfernt. Und deswegen frühstücke ich da fast jeden Tag.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Erzählen Sie uns doch bitte etwas zu Ihrem Unternehmen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">mymuesli ist die weltweit erste Webseite, auf der man sich sein eigenes Bio-Müsli zusammenstellen kann – bei insgesamt 566 Billiarden verschiedenen Möglichkeiten. Man bekommt es dann wenige Tage später per Post. Gegründet haben mymuesli Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und ich; wir kennen uns seit dem Studium in Passau.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kommt man auf die Idee, individualisierte Müslisorten anzubieten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren 2005 auf dem Weg zum Badesse und hörten den Spot einer anderen Müslifirma; das war der Auslöser für ein Gespräch über Müsli; und damit die Initialzündung für die Geschäftsidee.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie waren die ersten Reaktionen und wie haben Sie auf sich aufmerksam gemacht?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren schon nach zwei Wochen ausverkauft; so ein Angebot war schließlich damals, 2005, auch völlig neu. Wir sind durch Word-of-Mouth und PR sehr stark gewachsen; ein Marketing-Budget hatten wir am Anfang noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kann man sich die Arbeit bei mymuesli vorstellen? Wird jede Packung einzeln abgewogen und zusammengestellt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist bei uns in der Manufaktur tatsächlich viel Handarbeit im Spiel. Aber alle Tricks verraten wir nicht, doch ist immer ein Mitarbeiter auch selbst für jeweils eine Bestellung verantwortlich. Das sehen Sie auch: Er unterschreibt nämlich auf jedem individuell produzierten Müsli per Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Angebot bei Ihnen wächst und wächst? Gibt es noch Zutaten, die in nächster Zeit angedacht sind?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja klar, aber wir möchten die Kunden nicht überfordern; wir bekommen auch unglaublich viele Vorschläge und werten die konstant aus; dann sehen wir recht schnell, welche Zutat als nächstes sinnvoll wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie viele Kombinationen kann man bei Ihnen insgesamt bestellen? Das Angebot muss ja fast nicht mehr überschaubar sein.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es sind bei den individuellen Müslis mehr als 566 Billiarden verschiedene Kombinationen möglich – bei rund 80 Bio-Zutaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auch für Unternehmen haben Sie ein interessantes Konzept entwickelt. Wie ist bisher die Nachfrage nach werbebedruckten Müslipackungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die ist sehr gut, wir bewerben aber das Angebot außer auf unserer Seite nicht mal. Aber wir möchten auch kein Werbemittelhändler sein, sondern einer Firma genau wie einem Privatkunden schlicht genau das Müsli anbieten, das seinen Vorstellungen entspricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Durch die Wirtschaftskrise haben sich zahlreiche Unternehmen einen Sparkurs im Bereich Marketing gesetzt. Sehen Sie Ihre angebotenen Müslipackungen als einen kostengünstigen Weg, um Kunden zu begeistern?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja klar, vor allem haben Sie im B2B-Bereich ein Geschenk, dass sich z.B. an Weihnachten von den ganzen Weinflaschen, Lebkuchen usw. abhebt. Und Sie können es toll personalisieren, schon bei kleinen Stückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haben Sie noch weitere Ideen und Ansätze, was man Unternehmen anbieten könnte?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell bieten wir alles an, was sich mit Müsli verknüpfen lässt. Wir haben für Kunden schon spezielle Kartons gebaut, Umverpackungen entworfen, spezielle Zutaten aus der ganzen Welt besorgt, Direktmailings durchgeführt&#8230; – die Möglichkeiten sind endlos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zum Abschluss: Wie sehen Sie die Zukunft von mymuesli? Was haben Sie sich für Ziele gesetzt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben auf allen Ebenen noch ordentlich Wachstumspotenzial. Sei es auf den Auslandsmärkten oder durch viele Kooperationen. Auch hier sind die Möglichkeiten wieder unbegrenzt. Wir müssen uns eigentlich nur für die richtige entscheiden, aber ich bin da sehr zuversichtlich!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<table style="height: 43px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Weitere Informationen zu Max Wittrock und mymuesli erhalten Sie unter <a href="http://www.mymuesli.de">www.mymuesli.de</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<item>
		<title>Interview: Neue Strukturen mit Erfolg eingeführt</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/management/interview-neue-strukturen-mit-erfolg-eingefuhrt</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 03:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führen]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Objektvertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Umstrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kaum eine andere Branche hat der Chemiesektor unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten. Für Dr. Thomas Kloster von der BASF Construction Chemicals hat die frühzeitige Umstrukturierung und Neuausrichtung seines Unternehmens dazu geführt, dass das die BASF gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie kaum eine andere Branche hat der Chemiesektor unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten. Für Dr. Thomas Kloster von der BASF Construction Chemicals hat die frühzeitige Umstrukturierung und Neuausrichtung seines Unternehmens dazu geführt, dass das die BASF gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Kloster_BASF.png"><img class="alignleft size-full wp-image-602" title="Kloster_BASF" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/06/Kloster_BASF.png" alt="" width="158" height="204" /></a>Sehr geehrter Herr Dr. Kloster, die BASF kommt allen Anzeichen zur Folge gestärkt aus der Krise hervor. Wie verhält es sich für die BASF Construction Chemicals?</em></p>
<p style="text-align: justify;">BASF Construction Chemicals hat das ‚Krisen’Jahr 2009 gut überstanden. Wie in der gesamten BASF Gruppe haben auch wir unsere Prozesse und Abläufe frühzeitig überprüft und wo notwendig gestrafft. Kapazitäten in der Produktion wurden an die reduzierten Bedarfe angepasst aber auch in unseren Marketing- und Vertriebsteams haben wir uns an den neuen Realitäten im Markt ausgerichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Als Vice President Market Management für die Construction Systems Europe arbeiten Sie momentan an der Umsetzung organisatorischer Veränderungen. Was können Sie uns darüber erzählen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Construction Systems Europe erleben wir eine spannende Veränderung in unseren Märkten, die nach wie vor lokale Märkte sind. Dennoch verschieben sich die Strukturen bei unseren Handwerker- und Verarbeiterkunden, ebenso ändern sich die Anforderungen unserer Partner im Handel. Wir stehen nach meiner Einschätzung erst am Anfang einer zunehmenden Konsolidierung von Herstellern und Handelspartnern. Darauf haben wir uns intern vorbereitet und unsere Strukturen nach Kunden und Vertriebswegen ausgerichtet – zusätzlich zur bereits bestehenden produktgetriebenen Organisation.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche zentralen Herausforderungen sehen Sie ganz konkret auf sich zukommen? Wo gilt es besonders zu handeln?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen als Partner für unsere Kunden interessant und einzigartig bleiben aber gleichermaßen unsere Prozesse und Abläufe verschlanken und standardisieren. Das ist auf den ersten Blick ein Gegensatz, aber genau den gilt es zu überwinden. Es gibt einfach Leistungen und Angebote mit denen wir uns am Markt gar nicht mehr differenzieren können, weil jeder Anbieter dies tun kann und auch tut. Auf der anderen Seite müssen wir gemeinsam mit dem Vertrieb unsere Kunden individuell betreuen und die Kundenbindung so stärken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach einer Studie der Allensbacher Kommunikations- und Managementberatungsgesellschaft K.O.M. GmbH wird gerade der Objektvertrieb für viele Unternehmen ein interessantes Thema sein. Wie ist Ihre Einstellung dazu? Wird es eine verstärkte Fokussierung auf das Key-Account Management geben?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine spannende Frage, weil die Gefahr besteht, dass man heterogene Märkte über einen Kamm schert. Wir analysieren derzeit sehr genau für unsere verschiedenen Märkte, wer letztlich die Entscheidung über das verarbeitete Material trifft. Und wir erstellen Prognosen, wie sich die Entscheidungsprozesse möglicherweise verschieben werden. Denn Objektvertrieb ist dann sinnvoll, wenn das ‚Entscheidungspendel’ stärker auf die Seite der Auftraggeber oder Generalunternehmer schwingt. Ob dies für alle Materialen am Bau gleich gilt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Halten Sie die Umstrukturierung Ihrer Organisation für vorteilhaft in der Krise? Schließlich gibt es ja vor allem im Tagesgeschäft enormen Handlungsbedarf.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in der Krise müssen sie diese Themen angehen. Eine organisatorische Veränderung bedeutet immer auch Unsicherheit und eine Beschäftigung der Mitarbeiter mit uns selbst. Wir wollten dies abgeschlossen haben, wenn die Nachfrage im Markt wieder zunimmt. Das haben wir sicherstellen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denken Sie, dass man in Wachstumsphasen gerne auch mal vorhandene und suboptimal ausgerichtete Strukturen belässt, weil man sich auf der Erfolgsseite sieht?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, dass eine Krise uns die Veränderungsprozesse leichter anpacken lässt. Ein einfaches ‚Weiter so’ reicht dann schlicht nicht mehr. In Wachstumsphasen herrscht immer ein gewisses Prinzip Hoffnung, z.B. die Hoffnung, dass die nicht ausgelasteten Kapazitäten noch gefüllt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Strukturen anpassen auf der einen Seite, Strukturen leben auf der anderen. Wo sehen Sie die Erfolgsfaktoren um eine solche Umstrukturierung schnell und auch nachhaltig zum Leben zu erwecken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz wesentlich in diesen Veränderungsprozessen ist die Mitarbeiterkommunikation, das erklären warum und auch das Feiern von ersten gemeinsamen Erfolgen in der neuen Struktur. Darüber hinaus empfehle ich eine gewisse Gelassenheit und Bereitschaft den Mitarbeitern Zeit zu geben, sich in der veränderten Struktur zurecht zu finden..</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Zeitrahmen halten Sie für realistisch, bis sich die neue Struktur trägt und allgemein akzeptiert wird?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass man nach wenigen Monaten ein erstes Gefühl bekommt, wo es klemmt aber auch was gut und schnell funktioniert. Ein richtiges Fazit ist aber erst nach einem vollen Jahr sinnvoll, denn gerade bei saisonalen Geschäften muss eine neue Struktur sowohl bei hoher Auslastung im Sommer wie auch bei niedriger Auslastung funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach allem, was Sie bereits in den letzten Monaten erreicht haben, was können Sie unseren Lesern empfehlen wenn es darum geht, Umstrukturierungen im Unternehmen durch- und umzusetzen? </em></p>
<p style="text-align: justify;">Beginnen sie mit offenen Fragen. Sprechen sie aus, wo sie derzeit Schwachstellen in den Prozessen und Abläufen sehen. Lösen sie sich vom Blick in den Rückspiegel, der auf Basis von Tageszahlen und Monatsabschlüssen keinen Hinweis gibt, wie sich unsere Märkte verändern. Sammeln sie Unterstützung für ihre Ideen, indem sie andere an der Ausarbeitung der Umstrukturierung beteiligen. Und dann einfach machen und viel Zeit für Kommunikation nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank für das Interview.</p>
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		<title>Interview: Vertrauen schaffen für Anleger</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Derivat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[IZA]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsprüfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit Florian M. Roebbeling, Leiter des Instituts für ZertifikateAnalyse in München]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-542" title="_MG_4638swa" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/MG_4638swa-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Sehr geehrter Herr Roebbeling, wie      würden Sie die derzeitige Stimmung im Derivatemarkt beschreiben? Geht die      Angst bei den Anlegern um?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube wir müssen zwischen zwei Anlegergruppen unterscheiden. Erstens die Selbstentscheider, die sich selbstständig informieren und ihre Anlageentscheidungen ohne vorherige Beratung treffen. Denen geht’s ganz gut, die haben keine Angst, nutzen nach wie vor gerne verbriefte Derivate, kennen die Risiken der Produkte und gehen diese Risiken bewusst ein. Und zweitens der typische Beratungskunde. Der wurde durch die Lehman-Pleite, die Finanzkrise und die damit verbundene unzulängliche Berichterstattung der Medien stark verunsichert. Er kommt mit den verschiedenen Begriffen nicht so gut zurecht, schmeißt Sub-Prime-Kreditpakete und Zertifikate gerne mal in einen Topf und bekommt bei dem Wort „Derivat“ immer noch eine Gänsehaut…</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ihr Institut bietet eine      Qualitätsprüfung für Zertifikate. Können Sie uns diese Prüfung genauer      erklären? Wie gehen Sie vor?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Qualitätsprüfung des IZA umfasst 13 Einzelkriterien nach denen wir ein Produkt überprüfen und bewerten. Zusammenfassend kann man sagen, wir prüfen ein Zertifikat in allen relevanten Kriterien aus den Bereichen Konzept, Kosten und Kommunikation. D.h.: Was kann das Produkt und wie gut kann es das? Wie teuer ist es? Und wird der Kunde fair und umfassend vom Produktanbieter über Broschüren usw. informiert?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und welchen Nutzen bringt diese      Prüfung dem Anleger?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir stellen ihm das Ergebnis unserer Prüfung in Form eines zweiseitigen Reports, der in kundengerechter Sprache verfasst ist, zur Verfügung. Dann kann er auf einen Blick erkennen wo die Stärken und Schwächen des Produktes sind, das ihm vom Berater angeboten wird.</p>
<p><em>Sie machen Ihre Analysen also für den      Beratungskunden?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Genau. Über 50% des Volumens in strukturierten Produkten wurde im Primärmarkt beim klassischen Beratungskunden platziert. Und für genau diese Kunden prüfen wir die Produkte und fertigen den QualitätsReport an. Der Selbstentscheider hat ja andere Ratings und Möglichkeiten im Internet sein Produkt zu überprüfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie selbst verstehen sich als      unabhängiger Partner für alle Parteien des Marktes. Wie stellen Sie Ihre      Unabhängigkeit bei einer      Produktprüfung sicher? Irgendwer muss ihre Prüfung doch zahlen, und das      wird wohl meistens der Produktanbieter sein, oder?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig, es ist in den meisten Fällen der Produktanbieter, der zahlt. Wir hatten auch mal ein System bei dem der Endkunde die Prüfung zahlen sollte. Das wurde aber vom Markt nicht angenommen. Ein Endkunde kann 60.000 Euro in ein Produkt mit insgesamt 3.000 Euro Gebühren stecken, aber er ist nicht bereit nur 10 Euro für unabhängiges Research auszugeben. Daran hat auch die Finanzkrise nichts geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dennoch unsere Unabhängigkeit zu dokumentieren und nach außen zu garantieren, haben wir uns den Fachjournalismus zu Nutze gemacht. Wir haben mit vielen Journalisten sämtlicher großer Verlagshäuser gesprochen, und ihnen unser Bewertungsschema offen gelegt. D.h. die können unsere Ergebnisse jetzt eins-zu-eins nachvollziehen und somit überprüfen, ob wir etwass „schön-bewerten“. Und glauben Sie mir, ein paar von denen warten nur darauf uns zu ertappen (lacht).</p>
<p><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Internationalisierungsstrategien in der Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[HfWU]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf zu neuen Ufern oder im Hafen verweilen? NEUNsight Live sprach mit Professor Blunck, Leiter des Studiengangs International Management an der HfWU Nürtingen-Geislingen, über derzeitige Chancen für mittelständische Unternehmen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/blunck1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-546" title="blunck1" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/blunck1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Sehr geehrter Herr Professor Blunck,      wenn Sie sich die aktuelle Lage des deutschen Mittelstandes anschauen,      kann man dann eher von Aufbruch oder von Zurückhaltung sprechen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann sicherlich kein einheitliches Bild gezeichnet werden. Einige eher strategisch langfristig planende, und häufig in Familienbesitz befindliche Unternehmen bauen trotz der aktuell weiterhin schwierigen Wirtschaftslage ihre Marktposition sowohl national als auch international aus. Stark fremdfinanzierte Unternehmen hingegen sind aktuell in ihrem Handlungsspielraum sehr eingeschränkt, da die Kreditinstitute aufgrund der öffentlichen Diskussion und der eigenen Probleme eher risikoscheu eingestellt sind. Diese sehr auf physische Sicherheiten wie Gebäude, Grund und Maschinen bedachte Mentalität steht einer langfristig orientierten, nachhaltigen Entwicklung im Wege. Hier sind Unternehmen klar im Vorteil, die Auslandsaktivitäten aus eigener Kraft und aus den Erträgen des laufenden Geschäfts finanzieren können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Viele Unternehmen haben durch die Krise      geplante Aktivitäten in ausländischen Märkten verschoben oder      zurückgestellt. Halten Sie dies für die richtige Lösung?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unternehmen mit einem hohen Exportanteil waren von der Wirtschaftskrise besonders stark betroffen, da in manchen Auslandsmärkten die Umsätze um mehr als 50 Prozent zurück gingen. Zugleich lagen die Chancen bei einer hohen geographischen Diversifizierung ebenfalls in den Auslandsmärkten, z.B. haben viele Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus das Jahr 2009 nur deshalb relativ gut überstanden, da Märkte wie China, Brasilien und Indien deutlich vor dem Heimatmarkt Deutschland wieder Schwung aufgenommen haben. Auch Unternehmen der Baubranche und der Automobilbranche basieren ihr Wachstum aktuell auf den außereuropäischen Auslandsmärkten. Dennoch ist die Entwicklung neuer Märkte zunächst eine Investition, die in der Regel erst in späteren Perioden die wirtschaftlichen Erträge einfährt und hier Unternehmen klar im Vorteil sind, die bereits in wirtschaftlich stabilen Zeiten ihre Auslandaktivitäten entwickelt haben. Bei knappen finanziellen Mitteln ist hier eine besonders gründliche Priorisierung der Auslandsaktivitäten erforderlich sowie die Auswahl der geeigneten Markteintrittstrategie notwendig.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Internationalisierung ist zumeist bei      den großen Unternehmen der Branche ein Thema. Welche Chance sehen Sie für      die kleineren Unternehmen? Sollten diese nicht gerade jetzt eben solche      Projekte in Angriff nehmen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Grad der Internationalisierung korreliert nur eingeschränkt mit der Unternehmensgröße. Gerade im süddeutschen Raum sind auch kleinere, spezialisierte Firmen mit weltweiten Aktivitäten und hohem Auslandsanteil vom Gesamtgeschäft anzutreffen. Unternehmen, bei denen die internationalen Aktivitäten noch nicht so weit entwickelt sind, sollten ihre Internationalisierungsstrategie,  sofern vorhanden, überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen einer Branche angehören, in denen die Kunden zunehmend internationaler werden. In Branchen wie Maschinenbau und den Automobilzulieferer haben sich gerade in der Krise die Geschäftsaktivitäten stark nach Asien verlagert. Wer hier nicht dabei ist, läuft Gefahr nicht nur auf Wachstumsmöglichkeiten zu verzichten, sondern auch nach und nach seine Geschäftsbasis zu verlieren. Viele kleinere Unternehmen haben ihre Auslandsaktivitäten überwiegend auf europäische Länder fokussiert. Um von den hohen Wachstumsraten in Ländern wie China oder Indien zu partizipieren, muss hier eine Asienstrategie entwickelt und systematisch umgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wo sehen Sie die Erfolgsfaktoren für      eine Internationalisierungsstrategie?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich empfehle zunächst von den Marktchancen auszugehen und erst im zweiten Schritt eine hierzu passende Sourcing- und Fertigungsstrategie zu entwickeln. Dies findet auch häufig in zeitlicher Abfolge statt. D.h. erst rechtzeitig Absatzmärkte entwickeln und dann Effizienz- und Kostenvorteile realisieren. Andersherum läuft man Gefahr, mit Überkapazitäten und geographischen Fehlallokationen der Produktionsstätten konfrontiert zu sein. Über kleinere Pilotkunden können frühzeitig wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, die zur Optimierung der gesamten Leistungskette beitragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Zeitrahmen halten Sie für      realistisch, um auf anderen Märkten langfristig Fuß zu fassen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten ein bis zwei Jahre werden in der Regel benötigt, um die Märkte zu analysieren, Prioritäten festzulegen, die Strategie zu verabschieden, geeignete Partner zu finden, Verträge abzuschließen, und die Produkte und Dienstleistungen auf die anderen Marktanforderungen anzupassen. Idealerweise stellen sich nach etwa eineinhalb Jahren erste Erfolge ein. Das dritte Jahr sollte bereits relativ erfolgreich sein, sonst sollte kritisch hinterfragt werden, wo mögliche Fehler gemacht wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Blaue Ozeane: Investment in neue Märkte</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/interview-blaue-ozeane-investment-in-neue-markte</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Ozeane]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Miller Forest Investment]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Markward Kerstiens, Leiter Marketing und Vertrieb der Miller Forest Investment AG, über neue Formen des Investment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-529" title="Vertriebsleiter Markward Kerstiens" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/04/Vertriebsleiter-Markward-Kerstiens-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Kerstiens, mit Ihrem      Unternehmen Miller Forest Investment AG bieten Sie ein innovatives Produkt      für Anleger. Können Sie unseren Lesern erklären, was genau ein      Waldinvestment ist?</em></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestment bedeutet Kapitalanlage in Wald und somit in den Rohstoff Holz.  Das eingesetzte Kapital wird verwendet, um Wälder mit Nutz- und Edelhölzern aufzuforsten und bis zur Ernte zu bewirtschaften. Renditen werden in erster Linie durch das natürliche Wachstum und den anschließenden Verkauf des Holzes erzielt. Neben der finanziellen Rendite können bei vielen Waldprojekten zudem ökologische und soziale Renditen erzielt werden, die zum Beispiel in der Verbesserung von Naturräumen durch Anpflanzung von Wald, durch langfristige Bindung von Treibhausgasen wie CO2 und durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der einheimischen Bevölkerung entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Waldinvestments sind in aller Regel Langzeitinvestments, denn selbst bei tropischer Waldwirtschaft, wie wir sie betreiben, vergehen mehrere Jahre, bis die ersten Mittelrückflüsse erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welche Vorteile hat Ihr Angebot      gegenüber traditionellen Angeboten des Wettbewerbs?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir bieten Beteiligungen in Form eines Direktinvestments an, soll heißen, ein Investor kauft oder pachtet einen genau definierten Anteil der Waldflächen, die wir bewirtschaften. Er wird physischer Eigentümer eines Waldes und schließt mit unserem Unternehmen ein Abkommen über die Bewirtschaftung dieses Waldes ab. Die Flächen werden grundbuchamtlich auf den Investor eingetragen und stellen daher eine hohe Eigentumssicherheit dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit heben wir uns deutlich ab von klassischen Produkten des Finanzmarktes wie zum Beispiel Aktien- oder Kommanditbeteiligungen oder gar Hebelprodukten wie Zertifikaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und wo liegen die Risiken?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Geschäft ist mit Risiken verbunden, im Fall von Waldwirtschaft gibt es zum Beispiel waldbauliche Risiken wie Sturm- oder Brandschäden oder Schädlingsbefall, die das Ergebnis schmälern können.  Insgesamt sind diese Risiken jedoch gering, Ausfälle durch Elementarschäden liegen in aller Regel unter 0,5 Prozent. Zudem sind politische Risiken denkbar wie zum Beispiel negative gesetzliche Veränderungen (Besteuerung von Erträgen, Ausfuhrverbote), ebenso Marktrisiken wie zum Beispiel negative Preisentwicklung des Holzmarktes. Generell gilt jedoch, dass Holz als unverzichtbarer Rohstoff immer begehrter wird und dadurch die Renditechancen voraussichtlich weiter steigen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Welchen Einfluss hat die      Wirtschaftskrise auf Ihren Bereich? Spüren Sie Auswirkungen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">In der ersten Jahreshälfte 2009 sind unsere Umsätze eingebrochen, durch die Auswirkungen der Finanzkrise war der gesamte Kapitalmarkt zum Erliegen gekommen, auch in unser Waldprojekt wurde zu der Zeit wenig investiert. Seit dem Sommer 2009 hat sich die Lage jedoch normalisiert und die Besonderheiten unserer Kapitalanlage (Direktinvestment in eine Sachwertanlage, börsenunabhängiges Investment, Inflationsunabhängigkeit) haben uns Kundenkreise erschlossen, die Ihr Geld nicht mehr ausschließlich den klassischen  Produkten des Kapitalmarktes anvertrauen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kommt man überhaupt auf die Idee      eines Waldinvestments? Was gab den Ausschlag für Ihr Unternehmen sich      gerade hierauf zu konzentrieren?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1985 wurde die Miller Reisen GmbH gegründet, die sich von Anfang an auf Reisen nach Lateinamerika spezialisiert hat und heute mit ca. 35 Mitarbeitern führender Anbieter von Privatreisen in diese Region ist. In nunmehr 25 Jahren sind enge Geschäftskontakte nach Südamerika entstanden, gleichzeitig blieben uns negative Veränderungen in Südamerika durch Raubbau an der Natur nicht verborgen, in Paraguay ist die Naturwaldfläche von einst 80% der Landesfläche auf unter 10% geschrumpft. Mit der Aufforstung brachliegender Flächen zu beginnen, erschien nur als logische Konsequenz, zumal unter dem Gesichtspunkt der Klimaneutralität, denn mit den Aufforstungen neutralisieren wir unter anderem die Emissionen an Treibhausgasen, die unsere Reisegäste verursachen. Beteiligungen auf dem Kapitalmarkt als Renditeobjekt anzubieten, war ein weiterer logischer Schritt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Mit Innovationen Krisen meistern</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/interview-mit-innovationen-krisen-meistern</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[BioLAGO]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[K.O.M. GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertage]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsreihe]]></category>

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		<description><![CDATA[NEUNsight Live sprach mit Friedhelm Schaal, Leiter der Wirtschaftsförderung Konstanz, über die Konstanzer Unternehmertage als innovative Eventreihe zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-472" title="Schaal_1_20100322" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/Schaal_1_20100322-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Sehr geehrter Herr Schaal, im letzen      Jahr haben Sie zusammen mit der K.O.M. GmbH aus Allensbach zum ersten Mal      den Konstanzer Unternehmertag (KN-UT) durchgeführt? Wie waren Ihre      Eindrücke?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Rückblickend kann ich sagen, dass wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen haben. Unser neu entwickeltes Konzept wurde inhaltlich sehr gut aufgenommen und wir konnten unsere Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte nicht nur erreichen, sondern auch ausnahmslos begeistern. Besonders der Einsatz von Thementischen als Orte der Diskussion fand sowohl bei den Teilnehmern als auch bei uns als Veranstaltern viel Zustimmung. Hier wurden tolle Ideen ausgearbeitet und viele Kontakte geknüpft. Als sehr positiv haben sich auch die Kontakte der K.O.M. GmbH erwiesen, da diese maßgeblich zu der hochkarätigen Besetzung des KN-UT beigetragen haben.</p>
<p><em>Der Andrang auf dem Unternehmertag war      enorm. Hatten Sie mit einem so großen Erfolg gerechnet?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem neuen Konzept ist es natürlich immer schwierig Fuß zu fassen und sich von anderen Veranstaltungen abzugrenzen. Ich denke aber, dass wir unsere Alleinstellungsmerkmale gewinnbringend einsetzen konnten und der Erfolg für sich spricht. Von den Teilnehmern haben wir jedenfalls nur positive Rückmeldungen bekommen.</p>
<p><em>Wie waren die Rückmeldungen von den      Referenten und Teilnehmern? Konnten die Besucher aus den Vorträgen      Erfahrungen sammeln?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Resonanz war sowohl von den Tagungsteilnehmern als auch von den Referenten sehr positiv. Gerade die Teilnehmer haben uns die Rückmeldung gegeben, viel Neues und Spannendes erfahren zu haben, was sie in Zukunft auch in ihrem Unternehmen gewinnbringend einsetzen werden. Unsere Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis geht damit voll auf.</p>
<p><em>Der erste Konstanzer Unternehmertag      stand unter dem Motto „Innovationen meistern Krisen“. Denken Sie, wir      haben die Krise bereits gemeistert?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehe davon aus, dass wir die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden haben, sondern uns derzeit noch mitten in der Krise befinden. Die positiven Impulse aus unserem Finanzsystem lassen zwar Hoffnungen aufkeimen, aber bisher gibt es meiner Meinung nach noch keine passenden Alternativen solche Krisen in Zukunft zu unterbinden. Was uns fehlt sind klare neue Regelungen und Gesetze, damit solche dramatischen Zusammenbrüche von ganzen Wirtschaftszweigen nicht noch einmal passieren können.</p>
<p><em>Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort      Konstanz momentan? Spüren Sie mehr die Ängste der Unternehmen oder eine      Veränderung hin zum positiven?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Strukturwandel von einem ehemaligen Produktionsstandort der Textilindustrie zum zukunftsträchtigen Dienstleistungsstandort läuft bei uns bereits seit vielen Jahren und spiegelt sich auch in dem steigenden Anteil der Beschäftigten im tertiären Sektor wider. Im Jahr 2008 gingen bei uns  77,6% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten einer Tätigkeit im Dienstleistungssektor nach.<br />
Heute ist die Stadt Konstanz ein Standort mit exzellenter Forschung, neuen, zukunftsweisenden Technologien und einer gesunden Mischung aus Großunternehmen mit Weltruf (z.B. Nycomed und Siemens) und kleinen und mittleren Unternehmen mit hoher Innovationskraft. Und trotz der Wirtschaftskrise können wir derzeit eine gute Positionierung unseres Wirtschaftsstandorts feststellen. Bezüglich der zukünftigen Entwicklung braucht Konstanz jedoch auch Mut, z.B. vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um das Konzert- und Kongresshaus („Wer nichts wagt, der nichts gewinnt“).</p>
<p><em>Für dieses Jahr ist ja bereits der 2te      Konstanzer Unternehmertag geplant. Welchen Titel und welche Schwerpunkte      haben Sie sich dieses Jahr gesetzt?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Unser 2. KN-UT ist für das 4. Quartal 2010 geplant und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Als Arbeitstitel haben wir uns für das Thema „Innovation im Gesundheitsmarkt“ entschieden, die Unterthemen sind noch in der Findungsphase, bewegen sich aber in den Bereichen Forschung, Management und Technologie. Gerade in diesen Bereichen können wir neben der K.O.M. GmbH mit unserem LifeScience Healthcare Netzwerk BioLAGO einen kompetenten und erfahrenen Partner aufbieten.</p>
<p><em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Status Quo: Interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken & Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragen Sie sich manchmal, ob Ihre Mitarbeiter ausreichend und vor allem die richtigen Informationen haben, um selbstständig handeln und mitdenken zu können? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00748.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-506" title="DSC00748" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00748-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Fragen Sie sich manchmal, ob Ihre Mitarbeiter ausreichend und vor allem die richtigen Informationen haben, um selbstständig handeln und mitdenken zu können? Wissen Sie um die Bedeutung der internen Kommunikation für Ihr Unternehmen? Interne Kommunikation funktioniere von selbst und müsse nicht geplant, organisiert und koordiniert werden, ist ein Trugschluss. Denn interne Kommunikation ist kein Selbstläufer! Die Mitarbeiter unterhalten sich und haben Zugriff auf ein Intranet mit vielen Informationen, vielleicht gibt es noch eine Mitarbeiterzeitschrift. Doch reicht das, um Doppelarbeit zu vermeiden, die Motivation und Einsatzbereitschaft der Belegschaft zu steigern und um Orientierungslosigkeit zu vermeiden? Die Effekte einer ausgereiften internen Kommunikation sind klar – Produktivitätssteigerung und kompetentes bedienen der Kunden. Doch wie viel Kommunikation ist notwendig? Ebenso wie die externen Kommunikationsmaßnahmen beeinflusst die nach innen gerichtete Kommunikation in hohem Maße den Erfolg des Unternehmens. Dabei muss interne Kommunikation immer unternehmensorientiert sein, d. h. einen konkreten Beitrag zur Realisierung der Unternehmensziele leisten. Schlechte interne Kommunikation ist dabei kein Phänomen, das nur in Großunternehmen auftritt – im Gegenteil, sogar in sehr kleinen Unternehmen gibt es zum Teil ausgeprägte Kommunikationsdefizite.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Schlechte interne Kommunikation und die Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfahrungen aus der täglichen Beratungspraxis zeigen bedenkliche Folgen einer unzureichenden Kommunikation:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Doppelbearbeitung      von Aufgaben</li>
<li>Verlust      an produktiver Arbeit, wenn Informationen ständig erfragt werden müssen</li>
<li>Keine      optimale Verantwortungsbereitschaft</li>
<li>Keine      ausreichende Motivation der Mitarbeiter</li>
<li>Sich      verschleppende Prozesse und zu spät getroffene Entscheidungen</li>
<li>Widersprüchliche      Kommunikation nach außen und erhöhtes Risiko einer fehlerhaften      Kundenbetreuung und einer Imageschädigung</li>
<li>Fehlende      Abstimmung zwischen Abteilungen und Bereichen</li>
<li>Innere      Kündigung der Mitarbeiter</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Ohne ein Gegensteuern treffen alle diese Faktoren das Unternehmen am Lebensnerv – der Produktivität und damit der Wettbewerbsfähigkeit. Ziel der internen Kommunikation ist neben der Information die Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen und die Steigerung von Arbeitszufriedenheit, Motivation und Loyalität in der Belegschaft. Neben der Verbesserung des Betriebsklimas wird auf diesem Wege auch eine Erleichterung der Arbeitsprozessen erreicht. Die Unternehmensführung und das Management müssen lernen „laut“ zu denken. Nur so können alle rechtzeitig anfangen, mitzudenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie findet man das richtige Maß an Kommunikation? Wo ist der Mittelweg zwischen Informations-Wüste und Information-Overflow? Es geht also nicht nur darum, interne Kommunikation zu betreiben, sondern die Kunst besteht darin, die Quantität und Qualität der internen Unternehmenskommunikation peinlichst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe einzustellen. Wir leben nunmehr in der Informationsgesellschaft – in der Regel ist es der Fall, dass eher zu viele als zu wenig Informationen auf uns einströmen. Damit wird es zur Aufgabe der internen Kommunikation den Mitarbeitern den Weg durch den Dschungel der Nachrichten zu weisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die interne Kommunikation muss somit den goldenen Mittelweg finden, um den Mitarbeitern alle Basisinformationen, die sie für die tägliche Arbeit benötigen zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeiter müssen als die glaubwürdigsten Multiplikatoren behandelt werden, dafür brauchen sie zeitnah alle aktuellen Unternehmensentwicklungen bevor externe Zielgruppen davon erfahren. Die Unternehmensphilosophie, das Leitbild und die Ziele zu leben, ist nicht möglich, ohne diese zu kennen, zu verstehen und zu akzeptieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hotel Post Ischgl**** Superior</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/kultur/hotel-post-ischgl-%e2%80%93-4-superior</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 07:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel Post]]></category>
		<category><![CDATA[Ischgl]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[… Lass dich begeistern…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/hotel-sommer-02-foto-mueller.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-424" title="hotel-sommer-02-foto-mueller" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/hotel-sommer-02-foto-mueller-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Traditionelle Architektur triff auf stylische Elemente, eine gediegene Küche sorgt mit modernen Elementen für äußergewöhnliche Gaumenfreuden und die Zimmer bestechen durch eine spannende Mischung aus Geborgenheit, Weitblick und Romantik.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer zur Wohnfreude auch noch den exklusiven Luxus liebt, ist in den Suiten des <a href="http://www.post-ischgl.at" target="_blank">Hotel Post</a> in Ischgl bestens aufgehoben: Panorama-Dachterrassen lassen imposante Ausblicke in die Ischgler Bergwelt zu, die Saunen, Infrarotkabinen und Whirlwannen bieten &#8220;Private-Spa&#8221; auf höchstem Niveau. Sie werden begeistert sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Tauchen Sie ein in den Wellnessbereich &#8220;Postillon-Spa&#8221; – spüren Sie das Leben intensiv! Auf 1000 m<sup>2</sup> können Sie abspannen, regenerieren und so richtig zu sich selbst finden.<a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1403.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-434" title="IMG_1403" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1403-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Stärken Sie die Lebensfreude und die Harmonie in der großzügigen Sauna- und Hallenbadlandschaft. Nach einem Besuch im Fitness Center starten Sie mit Schwung, Elan und Begeisterung neu durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Hochwertige Produkte, fachgerechte Behandlungen und Massagen für Gesicht und Körper tun das ihre, nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper zur Balance zu verhelfen.</p>
<p>&#8230; spüren Sie was es heißt Willkommen zu sein…</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
<td style="border: 1px solid #ffffff; background-color: #ffffff;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mL_05E6cOG8" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="videovorlage-hotel-post-ischgl" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/03/videovorlage-hotel-post-ischgl.jpg" alt="" width="558" height="442" /></a></p>
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		<title>Marke Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte & Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum eine klare Positionierung wichtig ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_1898951_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-336" title="medical team" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_1898951_XS-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit schrumpfenden Märkten auf Grund einer hohen Wettbewerbsintensität sowie Patientensouveränität ist eine erfolgreiche Differenzierung vom Wettbewerb dringend nötig. Selbst noch so gute Leistung und Service nützen nichts, wenn sie nicht geschickt vermarktet und kommuniziert werden, gemäß dem Motto „Tue Gutes und rede darüber!“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Warum ist konsequentes Marketing gerade im Krankenhausbereich wichtig? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier hat sich in den letzten Jahren eine Wandlung vom Verkäufermarkt hin zum Käufermarkt vollzogen. Der dadurch verstärkte Wettbewerb rückt den Kunden – im Falle des Krankenhauses ist dies in der Regel der Patient – in den Mittelpunkt. Zwar steht der Patient im Krankenhaus schon immer im Vordergrund, doch muss die Unternehmensführung ihre Perspektive ändern. Sie muss die Situation aus Sicht der Patienten betrachten und marketingtechnische Ergänzungsleistungen zum eigentlichen Service anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was es zu beachten gilt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur der Patient gehört zur Zielgruppe der Kliniken. Vielmehr muss das Krankenhausmarketing auch die Einweiser und die Kostenträger ansprechen. Ebenso von Interesse sind Mitarbeiter, Angehörige der Patienten, Sponsoren, Lieferanten sowie die breite Öffentlichkeit. Denn es sind genau diese Interessengruppen, die ganz klar das Image des Krankenhauses weitertragen. Dies ist die Theorie, und dennoch erachten in der Praxis gerade einmal 35 Prozent aller Verwaltungsdirektoren ein funktionierendes Marketing für sehr wichtig, auch wenn immerhin schon bei 45 Prozent aller befragten Krankenhäuser ein Marketingkonzept besteht. Die entscheidende Frage ist dabei allerdings, ob und wie dieses umgesetzt wird.<br />
Dazu muss man zunächst einmal folgende Frage stellen: Wie entsteht überhaupt ein Bild vom Krankenhaus im Kopf des Patienten, und welche Erwartungen hat er an ein Krankenhaus?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf der Suche nach Antworten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort darauf setzt sich zusammen aus Erfahrungen, die der Patient von früheren Krankenhausbesuchen mitbringt, aus der Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten sowie aus der oftmals unterschätzten Wirkung der Mund-zu-Mund-Propaganda. Um etwaige Wahrnehmungslücken zu erkennen, ist es sinnvoll, gezielte Kunden- und Mitarbeiterbefragungen durchzuführen. Ergebnisse dieser Untersuchungen könnten dann zum Beispiel sein, dass die interne Struktur und die Prozessqualität verbessert werden sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einsatz in der Praxis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie können nun die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden, ohne von der Routine des Arbeitsalltags verdrängt zu werden? Dies wird vor allem durch eine an den Kunden gerichtete Kommunikation über die Dienstleistung bewerkstelligt. Denn durch die Einrichtung einer Marketing-Stabsstelle kann die Entwicklung einer Marketing-Strategie für das Krankenhaus forciert werden. Diese kann beispielsweise durch Projektgruppen tatkräftig unterstützt werden. Wichtig hierbei ist, dass das Thema Marketing zur Pflichtübung erhoben wird und nicht nur nebenbei läuft. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass das Tagesgeschäft das Marketing zurückdrängt.</p>
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		<title>Der Chef geht in den Ruhestand – die Firma in die Pleite?</title>
		<link>http://www.neunsight-live.de/zukunft/der-chef-geht-in-den-ruhestand-%e2%80%93-die-firma-in-die-pleite</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft & Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man die Zukunft seines Unternehmens sichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-358" title="Young business woman" src="http://www.neunsight-live.de/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_5557992_XS-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Über neunzig Prozent der deutschen Firmen sind Familienunternehmen. Dort gibt es in der Regel eine starke und charismatische Führungspersönlichkeit, die das Unternehmen zu dem gemacht hat, was es heute ist. Doch früher oder später steht auch in diesen Unternehmen ein Wechsel an, muss oder möchte der Chef in den Ruhestand gehen. Dieser Zeitpunkt sollte sorgfältig im Voraus geplant werden, um die Existenz des Unternehmens nicht zu gefährden. Wir bieten für solche Fälle fachübergreifende Betreuung aus einer Hand.<br />
In Deutschland müssen pro Jahr durchschnittlich 60.000 kleine und mittlere Unternehmen an einen Nachfolger übergeben werden und die Praxis zeigt, dass jährlich über 5.000 Unternehmen stillgelegt werden, weil die Nachfolge nicht geregelt war. Der Grund für eine Unternehmensnachfolge ist in den meisten Fällen das Alter des Inhabers, doch auch die unerwartete Übergabe durch Krankheit oder gar Tod des Chefs ist nicht zu unterschätzen. In der Summe sind von den Übergaben rund 966.000 Beschäftigte betroffen &#8211; ein wesentlicher Faktor, wenn es gilt, die Unternehmen vor einer Krisensituation oder gar der Auflösung zu bewahren. Doch in dieses Risiko müssen Unternehmen heute nicht mehr blind hineinschlittern. Es gibt ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die bereits im Vorfeld Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen können. Hilfe von außen ist dabei praktisch unumgänglich. Erleichtert wird der Prozess durch Beratungsunternehmen, die über ein Netzwerk alle relevanten Bereiche, von der Betriebswirtschaft über die Steuerberatung bis hin zu rechtlichen und psychologischen Fragestellungen abdecken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die nachgewiesene Qualität der Nachfolge- und Notfallplanung durch die neuen Ratingverfahren viel stärker als bisher Einfluss auf die Bonitätseinschätzung nehmen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Woher kommt der oder die Neue?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">An erster Stelle steht natürlich die Frage, woher ein qualifizierter Nachfolger kommen kann. Generell gibt es drei Bereiche: Zum einen die Familie, dann die Mitarbeiter und natürlich auch die Übernahme durch externe Dritte. Bei den Familienmitgliedern ist es entscheidend, dass man sich zuerst über die grundlegende Zielrichtung dessen, was man zukünftig in dem Unternehmen realisieren will, einig wird. Dabei stehen psychologische Faktoren im Vordergrund: Oft glauben die Kinder, dass sie sich im Unternehmen nur durch eine revolutionäre Änderung positionieren können. Das aber kann dem Unternehmen unter Umständen sehr stark schaden, weil hier nicht aus Marktgesichtspunkten heraus gehandelt wird. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die fachlichen und persönlichen Eignungskriterien innerhalb der Familie zu überprüfen. Das gilt natürlich auch dann, wenn ein Nachfolger aus dem Kreis der Beschäftigten kommen soll: Hier muss geprüft werden, ob der Mitarbeiter aufgrund seiner Ausbildung und seiner Erfahrungen für diese Nachfolge passt und ob er über ein entsprechendes finanzielles Polster verfügt, um notwendige Investitionen tätigen zu können, beispielsweise den Kauf von Anteilen. Soll das Unternehmen an Dritte verkauft werden, ist es besonders wichtig, dass das Profil des Käufers zum Unternehmen passt, sonst kann es passieren, dass zwar einzelne Bausteine der Firma weitergeführt werden, der Rest aber nach und nach aufgelöst wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zeit läuft – wann soll übergeben werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Firmen warten viel zu lange. Entweder warten sie so lange, dass das Unternehmen keinen wirtschaftlichen Wert mehr hat, oder bis der Markt sich langsam abflacht. Die Inhaber tun sich oftmals ungemein schwer, das Unternehmen loszulassen. Doch damit wird das Unternehmen letztendlich gefährdet. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig in Strategieworkshops Klarheit zu gewinnen, wie mit der Firma verfahren werden soll. Zunächst gilt es Bilanz zu ziehen und zu erkennen, wo die Firma steht. Danach ist ein Blick in die Zukunft möglich und somit in die Richtung, die das Unternehmen gehen soll. Das verhilft den Inhabern oft zu der Einsicht, dass dieser Weg hin zu einer Neupositionierung des Unternehmens alleine nicht zu schaffen ist. Noch schwieriger ist es für viele Inhaber, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass sie plötzlich sterben könnten, sei es durch Unfall oder Krankheit: Hier ist es besonders wichtig, dass die erbrechtliche Situation geklärt ist, insbesondere, wenn es Geschwister gibt. Sonst kann es über Streitigkeiten der Geschwister zu ernsthaften Problemen kommen. Der Inhaber muss im Voraus festlegen, wer nach seinem Tod im Unternehmen das Sagen hat. Falls die Kinder noch zu jung sind, um im Todesfall der Eltern das Unternehmen zu führen, muss auf jeden Fall eine Zwischenlösung über einen externen Partner realisiert werden. Diese arbeiten dann vor Ort und führen das Unternehmen als Geschäftsführer mit einem Dienstleistungsvertrag und überbrücken so den Todesfall. Das ist zunächst meist der beste Weg, weil er alle Perspektiven offen lässt und man sich an dem orientiert, was wichtig ist, nämlich am Können der späteren Nachfolger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz und schmerzlos statt quälend lang – die Übergabe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Prozess der Unternehmensübergabe sollte nach Möglichkeit in relativ kurzer Zeit erfolgen. Auch hier ist es am ausscheidenden Inhaber, sich nicht an das Unternehmen zu klammern, sondern den Schritt der Ablösung tatsächlich zu vollziehen. Um das zu erleichtern, sollte mit dem Nachfolger gemeinsam ein Strategiepapier entwickelt werden. Danach wird die interne Organisation auf diese Strategie und den Nachfolger angepasst  &#8211; der Inhaber ist in diesen Prozess noch voll involviert. Erst in einem dritten Schritt geht der Inhaber aus dem Unternehmen heraus. Jetzt hat er die Möglichkeit, in einer beratenden Funktion im Beirat oder Aufsichtsrat tätig zu werden, so dass er sich nur langsam vom Unternehmen lösen muss. Auf diese Weise kann auch das reiche Wissen des Inhabers weiterhin für die Firma nutzbar gemacht werden.</p>
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